2017-05-25_Wasserwacht_Uebung_Bad_Breisig_061.jpg Foto: Thorsten Trütgen
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WasserwachtDie Wasser-Wacht

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Die Wasserwacht des DRK

Ansprechpartner

Wasserwachtleiter DRK-Ortsverein Bad Breisig

Herr
Alexander Zuber
Tel: 0171 81 61 465
wasserwacht(at)ov-bad-breisig.drk.de

DRK-Ortsverein der Verbandsgemeinde Bad Breisig e.V.
Grabenstraße 39
53498 Bad Breisig

Die ehrenamtlichen Mitglieder der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes sind ganz in ihrem Element: Beim Einsatz in Schwimmbädern, an Flüssen, Seen sowie am Meer retten sie nicht nur Menschenleben, sondern bilden Rettungsschwimmer aus und bringen Jung und Alt das Schwimmen bei.

Im DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. gibt es im DRK-Ortsverein Bad Breisig e.V. eine Wasserwacht. Die dort tätigen Ehrenamtlichen haben ihren Ausbildungsschwerpunkt in der Schwimmgrundausbildung der Bevölkerung. Ihren Einsatzschwerpunkt hat die Wasserwacht Bad Breisig in der Rettungsschwimmertätigkeit. Im Freibad "Pellenzbad" im benachbarten Plaidt engagieren sich die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer in der Unterstützung der Schwimmaufsicht.

Ursprünglich gegründet, um Menschen vor dem Tod durch Ertrinken zu retten, ist das Aufgabengebiet der DRK-Wasserwacht heute erheblich vielfältiger. In erster Linie widmet sie sich dem Wasserrettungsdienst, wobei rund 75.000 ehrenamtliche Aktive bundesweit die Badegewässer sichern – ob nun in Bädern, Seen, Flüssen oder an Küsten.

Schwimmunterricht und Umweltschutz

Neben der qualifizierten, professionellen Lebensrettung und Ersten Hilfe kommen die ehrenamtlichen Mitglieder der Wasserwacht auch in der Vorsorge zum Einsatz. So unterrichten sie jährlich Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene im Schwimmen und Rettungsschwimmen.

Ein weiteres Betätigungsfeld der Wasserwacht ist der Umweltschutz: Bundesweit sind viele Einheiten in der Entfernung von Unrat aus Gewässern sowie die Pflege geschützter Biotope tätig. Durch dieses Engagement herrscht Ordnung und Sauberkeit rund ums kühle Nass.

Ausbildung zum Rettungsschwimmer und Wasserretter

Die Ausbildung im Rettungsschwimmen gehört bei der Wasserwacht wie die Erste Hilfe-Ausbildung zur Breitenausbildung. Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen gibt es in Bronze, Silber und Gold. Silber ist dabei der Standard, den in der Regel auch jedes aktive Wasserwacht-Mitglied erlangt hat. Eine übliche Grundkondition reicht meist aus, um die Ausbildung, die 16 Schulstunden dauert, zu absolvieren. Ein vorangegangener Erste-Hilfe-Kurs nicht älter als drei Jahre ist dabei Voraussetzung.

Doch mit dem Rettungsschwimmabzeichen geht es bei der Wasserwacht erst richtig los. Mit Knotenkunde, Schnorchelabzeichen und einer Ausbildung in Wiederbelebung geht es zum „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“. Das ist die Grundqualifikation für alle Wasserwachts-Mitglieder, die Badeaufsicht an Gewässern machen. Vier Module schließen sich dann in der Ausbildung zum Wasserretter an. Dabei werden notfallmedizinische Kenntnisse vertieft, spezielle Rettungen aus Flüssen geübt oder die Rettung mit dem Boot trainiert.

Wasserretter erwerben auch die Grundqualifikation im Sanitätsdienst. So können sie zum Beispiel eigenständig Sanitätswachdienste bei Veranstaltungen durchführen.

Weitere Infos hier.

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Kooperation mit anderen Einsatzdiensten

Nahezu 80 Prozent aller Katastrophen haben ihren Ursprung durch Starkregen und Unwetter. Die Wasserwacht ist Teil des komplexen Hilfeleistungssystems des Deutschen Roten Kreuzes und arbeitet mit allen DRK-Einsatzdiensten eng zusammen. Sie hält für Hochwasserkatastrophen Wasserrettungszüge bereit, die mit Behörden und anderen ansässigen Rettungsorganisationen der jeweiligen Bundesländer eng zusammenarbeiten. Doch auch bei anderen Großschadensereignissen wird die Wasserwacht gerufen. Zu ihren Einsatzkräften zählen ausgebildete Wasserretter, Rettungstaucher sowie Teams mit speziellen Motorrettungsbooten. Sie kommen sowohl regional, überregional als auch länderübergreifend zum Einsatz und entsenden Fachberater für Hochwasser in die einzelnen Stäbe und Führungsgremien. Dem Engagement unserer Ehrenamtlichen ist es zu verdanken, dass immer weniger Menschen zu Schaden kommen. Helfen Sie doch mit! Sorgen Sie mit uns für Sicherheit an und in unseren Gewässern.

Wie geht es weiter?

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte mit unserem oben genannten Ansprechpartner Kontakt auf.