Erleichterung und Aufregung lagen am 1. September gleichermaßen in der Luft der DRK-Kreisgeschäftsstelle. Während sich Sabrina Diel, Mareike Krupp, Leah Trommeschläger und Julia Möhren freuten, ihre Notfallsanitäter-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen zu haben, startete für Markus Kempf, Thomas Nürenberg, Isabell Marzi, Daniel Ulrich und Jil Malin Schuck ein völlig neuer Lebensabschnitt und damit ihre dreijährige Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter. Für DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann ist die Azubi-Feierstunde ein Highlight seines Jahreskalenders. Entsprechend groß war seine Freude, den fertigen Notfallsanitäterinnen zu ihrer bestandenen Prüfung zu gratulieren. „Die Notfallsanitäter-Ausbildung ist die höchste medizinische Ausbildung nach dem Medizinstudium und entsprechend herausfordernd. Sie sind dabei durch das eine oder andere Tal geschritten, haben sich durchgebissen und mit Bravour bestanden. Das verdient unsere größte Anerkennung.“, so Ulrich Bergmann, der sich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit den Notfallsanitäterinnen freut.
Besonders hob Ulrich Bergmann das Engagement der Praxisanleitenden hervor, ohne die die Ausbildung nicht möglich sei. Mit viel Empathie stünden sie den Azubis auf ihrem Weg zur Seite, unterstützen und begleiten ihre Schützlinge. „Unser Kreisverband gilt als einer derjenigen, der seinen Azubis die beste Ausbildung ermöglicht. Das ist vor allem der Verdienst unserer Praxisanleitenden und dafür danke ich ihnen sehr.“, so der Kreisgeschäftsführer. Er sicherte den neuen Azubis die volle Unterstützung des Kreisverbands zu und gab ihnen mit auf den Weg, dem neuen Lebensabschnitt mit Respekt, aber nicht mit Angst zu begegnen.
Der stellvertretende DRK-Kreisverbandspräsident Thomas Hocke-Falcke, selbst Arzt, betonte, wie wichtig Notfallsanitäterinnen und –sanitäter auch für Notärzte seien. Ihr Beruf sei einer der besten Berufe überhaupt, der Weg dahin zwar nicht immer einfach, aber machbar. Dabei komme es nicht nur auf fachliches Können an: „Empathie ist in diesem Beruf ganz wichtig. Und man darf nie vergessen, warum man diesen Beruf gewählt hat: um Menschen zu helfen.“ Im Namen des Präsidiums wünschte er den neuen Azubis viel Erfolg und gratulierte ihren Kolleginnen zur bestanden Prüfung.
