DRK Presseinformationen https://www.kv-aw.drk.de de DRK Mon, 17 May 2021 14:54:08 +0200 Mon, 17 May 2021 14:54:08 +0200 TYPO3 EXT:news news-741 Wed, 12 May 2021 13:10:28 +0200 Pressemitteilung 11/21: Spende an DRK-Schnellteststelle Sinzig - Sinziger Mineralbrunnen sorgt für Erfrischung des Testpersonals und der Getesteten https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-11-21-spende-an-drk-schnellteststelle-sinzig-sinziger-mineralbrunnen-sorgt-fuer-erfrischung-des-testpersonals-und-der-getesteten.html Sinzig. Mit einer Getränkespende für das Corona-Schnelltestzentrum Sinzig sorgt der Sinziger Mineralbrunnen für Erfrischung des Testpersonals und bei den auf das Testergebnis wartenden Bürgern. Judith Grobelny und Marco Hengsberg vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Sinzig e.V., Andreas Trog, stellvertretender Wehrführer der Freiweilligen Feuerwehr Sinzig, und Bürgermeister Andreas Geron nahmen am vergangenen Freitag die 600-Liter Erfrischungsgetränke von Christopher Menzel, PR-Leiter beim Sinziger Mineralbrunnen, entgegen. Die Führungskräfte der Sinziger Feuerwehr, des Sinziger DRK’s und Christopher Menzel kennen sich bereits aus dem Vorjahr. Da hatte der Sinziger Mineralbrunnen im Hochsommer die Rettungskräfte und die Ferienfreizeit der AWO bereits mit einer großzügigen Getränkespende unterstützt. Menzel äußerte im Namen der Geschäftsführung des Sinziger Mineralbrunnens tiefen Respekt vor den seit über einem Jahr andauernden völlig unterschiedlichen Pandemie-Aufgaben der Rettungskräfte. „Die Antigen-Schnelltests sind ein wichtiger Bestandteil zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Daher unterstützen wir als Unternehmen aus Sinzig gerne das örtliche Schnelltestzentrum und alle, die sich in Sinzig testen lassen, mit einer Getränkespende unseres Erfrischungsgetränks Sinziger Balance“, erklärt Christopher Menzel, Pressesprecher des Sinziger Mineralbrunnens.

Bürgermeister Andreas Geron, Hausherr der Jahn-Sporthalle im Sinziger Dreifaltigkeitsweg 32, in der die Teststelle gemeinsam von DRK und Feuerwehr betrieben wird, bedankte sich für die Unterstützung. „Mit den nun steigenden Temperaturen können insbesondere die Helfer, die in der nicht atmungsaktiven Vollschutzkleidung die Abstriche bei den Testpersonen durchführen, die Erfrischung sehr gut gebrauchen“, freut sich DRK-Bereitschaftsleiterin Judith Grobelny für alle Helfer des Sinziger Schnelltestzentrums.

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news-740 Tue, 04 May 2021 12:38:11 +0200 Pressemitteilung 10/21: Mobile Corona-Impfteams des DRK - Die leisen Helfer während der Pandemie https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-10-21-mobile-corona-impfteams-des-drk-die-leisen-helfer-waehrend-der-pandemie.html Kreis Ahrweiler. Sie stehen nicht im Rampenlicht. Sie agieren unauffällig hinter verschlossenen Türen der Pflegeeinrichtungen im Kreis Ahrweiler. Mit ihrem Einsatz leisten sie einen wertvollen Dienst in der Pandemiebekämpfung zum Schutz der Senioren und chronisch kranken Mitbürger: Die mobilen Impfteams vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Kreis Ahrweiler. Seit Januar sind die mobilen DRK-Impfteams des Kreisverbandes Ahrweiler e.V. aktiv. Eigentlich ist die Impfung der Pflegeeinrichtungen zentral in Mainz beim dortigen Landesimpfkoordinator und dem DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. angesiedelt. Durch die lokalen Impfteams des DRK-Kreisverbandes ist der Kreis Ahrweiler in einer komfortablen und vor allen Dingen zeitsparenden Situation. Die Einsätze der Impfteams im Ahrkreis organisiert Michael Alberti. Hauptberuflich ist er beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. Bereichsleiter für den ambulanten PflegeService. In seiner Freizeit engagiert er sich für seine Mitbürger im Bevölkerungsschutz des DRK-Ortsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und des Kreises Ahrweiler als Organisatorischer Leiter. Alberti selbst sieht sich als repräsentativer Stellvertreter für die Helfer der mobilen DRK-Impfteams. „Ohne die Helfer in den Teams könnte ich alleine wenig leisten. Ein besonderer Dank geht an alle DRK Kameradinnen und Kameraden welche mich seit Anfang Januar bei der Bewältigung dieser Aufgabe tatkräftig unterstützen “, sagt Alberti.

Bei der Impfaktion geht es zu wie im ganz normalen Rotkreuz-Großeinsatz: Alberti ist mit dem DRK-Landesverband in Mainz vernetzt. Dadurch ist gewährleistet, dass in Mainz, wo alle Fäden zusammenlaufen, immer ein aktuelles Situations- und Lagebild vorliegt. Durch regelmäßige Videokonferenzen und Telefonate wird der Informationsfluss sichergestellt. Darüber hinaus ist Alberti Ansprechpartner für die unterste Behörde in der Pandemiebekämpfung, der Kreisverwaltung Ahrweiler und dem dortigen Kreisgesundheitsamt. Man kennt sich seit vielen Jahren, was die Kommunikation deutlich erleichtert und beschleunigt.

Vom 04. Januar bis 27. Februar 2021 haben die mobilen DRK-Impfteams in einem ersten Durchgang die Pflegeeinrichtungen im Ahrkreis aufgesucht. Bewohner und Pflegekräfte hatten die Möglichkeit, sich vor Ort in ihrer gewohnten Umgebung bzw. während der Arbeitszeit mit der Erst- und Zweitimpfung impfen zu lassen. Nach 41 Terminen war dieser Bereich in kürzester Zeit durch die Kräfte vor Ort abgearbeitet. Nahtlos ging der Einsatz dann mit bisher 25 Terminen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Behinderte weiter. Insgesamt wurden während dieses ersten mobilen Impfdurchgangs 6.299 Bewohner des Kreises Ahrweiler der ersten Impfpriorität durch die mobilen DRK-Teams geimpft.

Aktuell befinden sich die Impfteams in einem zweiten Durchgang in den Pflegeeinrichtungen. Pflegepatienten, die sich vorher bezüglich der Impfung nicht sicher waren und auch Pflegekräfte, die zum Jahresanfang nicht zur Verfügung standen, haben nun die Möglichkeit, die verpassten Impftermine nachzuholen. Für Michael Alberti bedeutet der momentane zweite Impfdurchgang durchaus Entspannung. „Zur Organisation des ersten Impfdurchgangs mussten wir die Ansprechpartner herausfinden und uns mit den Besonderheiten der jeweiligen Einrichtung vertraut machen. Nachdem wir nun bereits zweimal dort waren, kennen wir die Ansprechpartner, die zur Verfügung stehenden Räume und haben hier und da unsere Arbeitsweisen mit den Erfahrungen der ersten Termine optimiert. Das erleichtert und beschleunigt momentan die Einsätze“, sagt Michael Alberti.

Diese komplexe Aufgabe in einem Flächenkreis wie Ahrweiler kann man nur mit guten personellen Ressourcen bewältigen. Das dezentral im Kreis Ahrweiler organisierte DRK kann hier seine Stärken voll ausspielen. Je nach Region unterstützen Kräfte der DRK-Ortsvereine in Adenau, Bad Breisig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Niederzissen und Sinzig die mobilen Impftermine in den naheliegenden Einrichtungen. Weitere Rotkreuzler, etwa Kräfte aus der Grafschaft, versehen ihren Dienst als Notfallhelfer im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf. Sollte es dort einem Geimpften nach dem kleinen Piks in den Oberarm nicht gut gehen, stehen die Rotkreuzler zur Verfügung, um die Hilfe vor Ort einzuleiten und zu unterstützen. Zu den Rotkreuzkräften in den mobilen Impfteams gehören zusätzlich Ärzte und Apotheker. Während der 41 Termine im ersten Durchgang waren neben 206 ehrenamtlichen Rotkreuzlern 66 Ärzte und 62 Apotheker oder Pharmazeutisch-Technische-Assistenten (PTA) im Einsatz. Sie gehören zu einem insgesamt neunköpfigen Team aus dem Kreis Ahrweiler, die sich in der Pandemiebekämpfung in den mobilen Impfteams engagieren. Sie bereiten die Injektionen für die Impfkräfte vor. Das in der Medizin nicht alltägliche Handling des hochtechnologisierten mRNA Impfstoffs macht den Einsatz dieser Fachkräfte erforderlich. Die Ärzte sind dem Aufruf ihrer Berufsverbände gefolgt und stehen den Impflingen für die Aufklärungsgespräche zur Verfügung und beobachten den gesamten Impfvorgang. Dank der motivierten Mitarbeit aller Beteiligten unter Koordination der mobilen Impftermine durch DRK und Kreisverwaltung konnte im Ahrkreis die mobile Impfung in Pflegeeinrichtungen in dieser kurzen Zeit umgesetzt werden. Dieses Engagement führt unsere Gesellschaft langsam in kleinen Schritten zurück Richtung Normalität.

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news-739 Fri, 23 Apr 2021 19:18:41 +0200 Pressemitteilung 09/21: Mehr Corona-Schnelltest-Bürgerservice in der Verbandsgemeinde Adenau - Erweiterung und Umstrukturierung des DRK-Schnelltestangebotes in Adenau https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-09-21-mehr-corona-schnelltest-buergerservice-in-der-verbandsgemeinde-adenau-erweiterung-und-umstrukturierung-des-drk-schnelltestangebotes-in-adenau.html Kreis Ahrweiler. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis Ahrweiler strukturiert das bisherige Schnelltestangebot in der Verbandsgemeinde Adenau um. Ziel ist die Erweiterung des kostenfreien Corona-Schnelltestangebots für die Bürger. Die Schnelltestelle des DRK-Ortsvereins wechselt vom Ortsteil Breidscheid in die Ortsmitte. Hinzu kommt eine „Drive in“-Testmöglichkeit am Nürburgring, Die bisherige Corona-Schnellteststelle des DRK-Ortsvereins Adenau e.V. wechselt ab Montag, 26.04.2021, ihren Testort und erweitert nochmals die Öffnungszeiten. Statt bisher auf dem Gelände des DRK-Ortsvereins im Adenauer Ortsteil Breidscheid ziehen die ehrenamtlichen Corona-Tester nun in die Ortsmitte nach Adenau. Dort werden dann die kostenfreien Corona-Schnelltests für die Bürger in der Komturei, Kirchstraße 26, 53518 Adenau, durchgeführt. Neue Testmöglichkeiten am Montag von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr ergänzen die bisherigen Testzeiten am Mittwoch von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr, Freitags von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr sowie Samstags von 14:00 - 19:00 Uhr. Standortwechsel und Öffnungszeitenerweiterung der bisherigen Schnellteststelle kommen insbesondere mobilitätseingeschränkten Mitbürgern zugute. Der neue Standort ist für Fußgänger in der Ortsmitte besser erreichbar und kann so mit anderen Besorgungen verknüpft werden. Wie bisher wird um Terminreservierung unter www.terminland.de/drk-adenau gebeten. Weitere Informationen und Termine können auch per E-Mail unter abstrich-drk-adenau(at)t-online.de angefragt werden.

Wer nach wie vor nicht auf die Annehmlichkeit verzichten möchte, in seinem Fahrzeug getestet zu werden, dem bietet eine neue Corona-Schnellteststelle am Nürburgring diese Annehmlichkeiten. Ab dem 26.04.2021 können sich am Nürburgring nahe der vorbeiführenden B258 auf dem Platz im ring°carré / Eifeldorf Autofahrer in ihrem Fahrzeug testen lassen. Der Weg wird an der B258 ab dem Nürburgring ausgeschildert. Die „Drive in“ DRK-Corona-Schnellteststelle wird mit zwei Teststraßen parallel betrieben. Zur Verfügung steht die Teststelle hier zunächst Montags und Mittwochs von 14:00 - 20:00 Uhr. Eine Anmeldung ist zunächst nicht vorgesehen. Eine bedarfsorientierte Anpassung, insbesondere vor Veranstaltungen am Nürburgring, ist nicht ausgeschlossen. Betrieben wird die Schnellteststelle vom DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. in Kooperation mit dem Nürburgring und dem Zentrallabor des Medizinischen Versorgungszentrums (MZV) Mittelrhein in Koblenz. Weitere Informationen über die Schnellteststelle am Nürburgring erhält man per E-Mail an testamring(at)kv-aw.drk.de.

Zur eindeutigen Identifikation der Person sowie zur eventuellen Übermittlung eines positiven Testergebnisses und dem dann folgenden PCR-Test ist die Vorlage eines Personalausweises, wie in allen Corona-Bürgerschnellteststellen, zwingend erforderlich.

„Die Verbandsgemeinde Adenau ist flächenmäßig die größte Gebietskörperschaft im Landkreis Ahrweiler. Mit ihren 36 Ortsgemeinden wird es immer schwierig sein, eine allumfassende Lösung für die Bürger bereitzustellen. Mit dem Wechsel der Schnellteststelle unseres Ortsvereins in die Ortsmitte Adenaus und der großzügigen Unterstützung des Nürburgrings haben wir nun eine deutliche Verbesserung. Die Verantwortlichen am Nürburgring haben mit ihrer tatkräftigen Unterstützung erneut bewiesen, wie heimatverbunden sie mit der Region sind. Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar“, sagt DRK-Kreispräsident Achim Haag.

Informationen und Öffnungszeiten der Schnellteststellen mit DRK-Beteiligung im Kreis Ahrweiler findet man auf der zentralen Informationsseite im Internet unter www.kv-aw.drk.de/corona-schnelltest.

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news-738 Tue, 20 Apr 2021 12:15:00 +0200 Pressemitteilung 08/21: Die stillen Helfer im Hintergrund - Je Einsatztag kreisweit rund 70 ehrenamtliche Helfer in Schnelltestzentren im Pandemieeinsatz https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-08-21-die-stillen-helfer-im-hintergrund-je-einsatztag-kreisweit-rund-70-ehrenamtliche-helfer-in-schnelltestzentren-im-pandemieeinsatz.html Kreis Ahrweiler. Es war eine ad hoc Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz, als am Morgen des 4. März verkündet wurde, dass jeder Bürger ab dem 8. März einen Anspruch auf einen kostenfreien Corona-Schnelltest pro Woche haben sollte. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), im Kreis Ahrweiler beauftragt für die Mitarbeit im Katastrophenschutz, half der Kreisverwaltung Ahrweiler bei der Umsetzung der Einrichtung der ersten Corona-Schnellteststellen. Durch die Aktion „Sicheres Weihnachten“ des DRK, durch die Bürger sich ab dem 21.12.2020 erstmals für eine geringe Gebühr einen Corona-Antigen-Schnelltest machen lassen konnten, hatten die Rotkreuzler Erfahrungen in der Organisation und Durchführung von Schnellteststationen. „Unsere DRK-Ortsvereine Adenau, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft, Sinzig und Remagen beteiligten sich an der Aktion. Die Resonanz der Bürger war so überwältigend, dass das Angebot über Weihnachten hinaus teilweise weitergeführt wurde“, sagt Frank Trömel, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler. Mit den gewonnen Erfahrungen und der erprobten Infrastruktur sei es möglich gewesen, den von der Ministerpräsidentenkonferenz gefassten ad hoc Beschluss umzusetzen.

„Als Einsatzorganisation sind wir arbeiten unter Stress gewohnt. Mit dieser medialen Ankündigung lag allerdings ein arbeitsreiches Wochenende vor uns und es lasteten hohe Erwartungen auf den Schultern unserer ehrenamtlichen Helfer. Bemerkenswert war der überall reibungslose Start der Schnelltests für alle“, sagt Trömel. Je gemeinsamen Einsatztag sind kreisweit rund 70 Helfer in den Schnellteststellen im Dienst. Insgesamt rund 800 Helfer leisteten in der Zeit vom Beginn der kostenfreien Bürgerschnelltests im März bis zum 16. April Dienst in den Schnelltestzentren mit DRK-Beteiligung im Einsatz.

„Wir sprechen ganz bewusst von Schnellteststellen mit DRK-Beteiligung, da nicht alle Stellen vom DRK alleine betrieben werden. In Sinzig etwa arbeiten Feuerwehr und DRK Hand in Hand, das THW unterstützt dort mit der Gestellung von Zelten. In Remagen liegt die Leitung bei der Kommune. Hier wurde eine kommunale Arbeitsgemeinschaft der ansässigen Katastrophenschutzorganisationen von Feuerwehr, DRK und DLRG gegründet. Meines Wissens hat es einen solchen Einsatz so in Remagen noch nicht gegeben. Langfristig werden die Bürger davon profitieren, da die Organisationen sich in diesem gemeinsamen Einsatz, der ja noch einige Zeit dauern wird, wesentlich besser kennenlernen“, sagt DRK-Kreispräsident Achim Haag, der auch Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) ist.

Ab dem 25. April ist auch der DRK-Ortsverein Wehr e.V. im Pandemieeinsatz. In Wehr hatte man sich zunächst mit einer eigenen Schnellteststelle in Zurückhaltung geübt, dachte man doch, dass die umliegenden Stationen in Niederzissen und Weibern ausreichen. Flexibel, wie man als Einsatzorganisation eben sein muss, kommt man in Wehr nun mit einer eigenen Schnellteststelle an der Römerhalle, die immer Sonntags zwischen 10:00 und 12:00 Uhr geöffnet ist, nach. Dann wird sich die Einsatzstärke auf etwa 80 Helfer je Einsatztag erhöhen.

Informationen und Öffnungszeiten der Schnellteststellen mit DRK-Beteiligung hat der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. zentral unter www.kv-aw.drk.de/corona-schnelltest zusammengestellt.

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news-737 Mon, 19 Apr 2021 11:40:17 +0200 Pressemitteilung 07/21: Neue DRK-Schnellteststelle in Wehr - Änderungen in Adenau und der Grafschaft https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-07-21-neue-drk-schnellteststelle-in-wehr-aenderungen-in-adenau-und-der-grafschaft.html Kreis Ahrweiler. Mit Blick auf die Corona-Schnellteststellen für Bürger galt Wehr in der Rotkreuzkarte bisher als weißer Fleck. Das ändert sich ab Sonntag, 25. April 2021: Dann richtet der Ortsverein Wehr vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) jeden Sonntag zwischen 10:00 und 12:00 Uhr an der Römerhalle, Bachstraße 17, 56653 Wehr, eine Corona-Schnellteststelle für die kostenfreien Bürgertests ein. „Als kleiner DRK-Ortsverein mit rund 20 aktiven Helfern haben wir uns zunächst, was den Betrieb einer Schnellteststation anbelangt, zurückgehalten. Mit den Schnellteststellen in Niederzissen und Weibern sahen wir das Brohltal gut versorgt. Das sich die Nachfrage so dynamisch entwickelt, haben wir nicht gedacht“, erklärt Stefan Frevel, Vorsitzender vom DRK-Ortsverein Wehr e.V. Hinweise aus der Bevölkerung, Rücksprache mit den benachbarten DRK-Ortsvereinen in Niederzissen und Weibern und nicht zuletzt ein Hinweis von Ärztin Dr. Gudrun Bonk aus Glees stimmten die Rotkreuzler in Wehr um.

„Wenn wir nur einem älteren oder chronisch kranken Mitbürger durch unsere neue Schnellteststelle einmal in der Woche das Leben erleichtern und zum Corona-Schnelltest verhelfen können, hat sich unser Einsatz bereits gelohnt“, sagt Wehrs Rotkreuzvorsitzender Stefan Frevel. Er und seine ehrenamtlichen Kräfte freuen sich auf ihren Pandemie-Einsatz: „Wir haben in Wehr natürlich die Entwicklung der Schnellteststellen beobachtet und stehen in ständigem Kontakt mit unseren Nachbarn. Daher wissen wir, wie positiv der Zuspruch der Bevölkerung auf diesen Einsatz ist.“

Die sonntäglichen Corona-Schnelltests an der Römerhalle in Wehr in werden in zwei verschiedenen Teststraßen durchgeführt. Eine Teststrecke ist für PKW-Fahrer als „Drive in“ konzipiert. Bürger kommen mit dem PKW und bleiben während des Nasenabstrichs im Auto sitzen. Die zweite Strecke wir insbesondere für Fußgänger eingerichtet. Beide Teststrecken sind komplett im Außenbereich. Das Ergebnis des Schnelltests liegt nach etwa. 20 Minuten vor und wird den Autoinsassen auf dem Parkplatz ausgehändigt. Fußgänger können sich das Testergebnis per E-Mail zusenden lassen. Alternativ wird nach vorheriger Absprache das Zertifikat fertig gedruckt ab 12:00 Uhr zur Abholung bereit gelegt.

Änderungen gibt es ab der 16. Kalenderwoche (Beginn 19. April) auch in den DRK-Schnellteststellen in Adenau und in der Grafschaft. Adenau erweitert aufgrund der Nachfrage seine Testzeiten, führt den Freitagnachmittag als zusätzlichen Testtag ein und erweitert die bestehenden Öffnungszeiten. Die DRK-Schnellteststelle Adenau ist nun Mittwochs von 15:00 bis 20:00 Uhr, Freitags von 17:00 bis 20:00 Uhr und Samstags von 14:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler bereits mitteilte, steht aus organisatorischen Gründen die DRK-Schnellteststelle in der Grafschaft ab dem 19. April 2021 jeweils Montags und Freitags von 17:30 bis 19:30 Uhr, Samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr am Bürgerhaus Ringen, Im Kreuzerfeld 12, 53501 Grafschaft-Ringen zur Verfügung.

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news-736 Tue, 23 Mar 2021 14:00:00 +0100 Pressemitteilung 06/21: Freiwilligendienst beim DRK – das Plus im Lebenslauf, ein Orientierungspunkt in der Coronakrise - Gesellschaftliches Engagement und berufliche Orientierung für jüngere und ältere Mitbürger https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-06-21-freiwilligendienst-beim-drk-das-plus-im-lebenslauf-ein-orientierungspunkt-in-der-coronakrise-gesellschaftliches-engagement-und-berufliche-orientierung-fuer-juengere-und-aeltere-mitbuerger.html Kreis Ahrweiler. Die aktuelle Coronakrise hat Unwägbarkeiten sowohl bei der beruflichen Orientierung als auch in der Ausübung vieler Berufe verursacht. Viele Menschen können durch die Corona-Pandemie schon seit Monaten nicht ihrer Arbeit nachgehen. Sie mussten in Kurzarbeit oder sind sogar arbeitslos geworden. Die Zukunftsaussichten sind düster. Schulabgängern fehlt die berufliche Orientierung. Berufspraktika wurden im vorigen Schuljahr teilweise gar nicht durchgeführt. Abiturienten müssen nicht selten Wartezeit auf einen Studienplatz überbrücken. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Deutschen Roten Kreuz (DRK) bieten gute Möglichkeiten, freie Zeiten sinnvoll zu nutzen, sich gesellschaftlich zu engagieren und sich dabei beruflich (neu) zu orientieren. Ganz egal ob ein Engagement im Sozialen Service mit dem Schwerpunkt der Unterstützung für Senioren im betreuten Wohnen „Weißes Ross“ in Bad Breisig, im kreisweiten HausNotrufService oder im Krankentransport und Rettungsdienst: Die Freiwilligendienste beim DRK sind so vielfältig wie die Arbeit des DRK im Kreis Ahrweiler und bieten interessante Tätigkeiten. Freiwilligendienst heißt aber nicht, dass man umsonst arbeitet. FSJ-ler und BFD-ler erhalten auf Grundlage der entsprechenden Gesetze ein monatliches Taschengeld für ihr Engagement. Freiwilligendienste sind für Menschen, die aufgrund der Coronakrise in Arbeitslosigkeit geraten sind oder über einen längeren Zeitraum nicht ihrem Beruf nachgehen können, eine gute Gelegenheit, Einblicke in soziale Tätigkeitsgebiete zu erlangen. „Die Coronakrise zeigt uns, wie elementar wichtig soziale Berufe sind. Während einige Berufsgruppen nicht arbeiten können, weil die Arbeitsplätze geschlossen sind, ist unser Bedarf nach engagierten Kräften unverändert hoch. Gerade Senioren, etwa in unserem betreuten Wohnen, benötigen in dieser Zeit Menschen als Ansprechpartner und Bezugspunkte“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel.

In den Freiwilligendiensten des DRK sammelt man viel Erfahrungen im Umgang mit Menschen. Bei Bewerbungen um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz nehmen viele Arbeitgeber im Lebenslauf die Teilnahme am Freiwilligendienst positiv zur Kenntnis. Sie schätzen die erworbenen Kenntnisse und bewerten das Engagement oft als zusätzliches Plus im Lebenslauf.

Durch die gesetzlichen Regelungen des BFD haben auch Menschen, die älter als 27 Jahre sind, die Möglichkeit, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Die Motivationen sind dabei völlig unterschiedlich. Manchmal sind es Langzeitarbeitslose, die durch einen Freiwilligendienst ihre Chancen zur Rückkehr in das Berufsleben erhöhen möchten. Auch Pensionäre, die berufsbedingt bereits vor dem 60. Lebensjahr aus dem Arbeitsalltag aussteigen, nutzen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Kompetenzen in soziale Bereiche einzubringen. Oft wird der Freiwilligendienst genutzt, um sich beruflich (neu) zu orientieren oder in soziale Arbeitsbereiche hinein zu schnuppern. Für ein späteres Studium können die geleisteten Dienstzeiten als Praktikum anerkannt werden.

Für die Tätigkeit im Krankentransport und Rettungsdienst werden die Freiwilligen während einer dreieinhalbmonatigen Rettungssanitäterausbildung auf ihren Einsatz vorbereitet. Diese Ausbildung ist ein guter Einstieg in medizinische Berufe, in ein späteres Medizinstudium oder in die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter. Nach der Rettungssanitäterausbildung werden die Freiwilligen während ihrer Dienstzeit von den langjährig erfahrenen hauptamtlichen Rettungskräften begleitet und fortgebildet. In der Sozialarbeit werden die Freiwilligen ebenfalls von langjährig erfahrenen Rotkreuzmitarbeitern an die Aufgaben herangeführt und begleitet.

Der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. hat weitere Informationen auf seiner Homepage unter www.kv-aw.drk.de/freiwilligendienste bereitgestellt. Eine telefonische Beratung erhält man von Andrea Thomas unter der Rufnummer (02641) 97 80 11. Gerne steht Andrea Thomas nach entsprechender Terminvereinbarung auch für persönliche Gespräche zur Verfügung. Eine Kontaktaufnahme per E-Mail an freiwilligendienste@kv-aw.drk.de ist ebenfalls möglich.

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news-735 Fri, 26 Feb 2021 12:00:00 +0100 Pressemitteilung 05/21: Sinziger Markt-Apotheke Vogel spendet FFP2-Masken für Rotkreuzler - Unterstützung für die DRK-Pandemiehelfer https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-05-21-sinziger-markt-apotheke-vogel-spendet-ffp2-masken-fuer-rotkreuzler-unterstuetzung-fuer-die-drk-pandemiehelfer.html Sinzig. Mit einer Spende von 140 FFP2-Schutzmasken unterstützt Gregor Vogel, Inhaber der Sinziger Markt-Apotheke, die ehrenamtliche Arbeit der Pandemiehelfer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Sinzig e.V.. DRK-Bereitschaftsleiter Marco Hengsberg nahm die Spende am vergangenen Freitag dankend entgegen. Seit Dezember befinden sich die Sinziger Rotkreuzler, wie auch viele andere DRK-Ortsvereine im Kreis Ahrweiler, im Anti-Pandemie-Einsatz. Die DRK-Ortsvereine sind seitdem unter anderem in der regelmäßigen Durchführung von PoC-Antigen-Tests (Corona-Schnelltest) für die Bevölkerung im Kreis Ahrweiler tätig. „Diese Tätigkeit hat natürlich einen hohen Bedarf an Schutzmasken zur Folge“, sagt Marco Hengsberg. Da Pandemie-bedingt im Vorjahr kaum größere Veranstaltungen durchgeführt wurden, konnten die Rotkreuzler auch nur wenige Sanitätswachdienste durchführen. „Ein ruhiges Einsatzjahr ist ja ganz nett, schlägt sich aber aufgrund fehlender Einnahmen in Form von Einsatzgebühren auch direkt in unseren Kassenbüchern nieder“, so Hengsberg. Die Spende helfe einerseits, die momentanen Ausgaben überschaubar zu halten. Andererseits ermöglicht diese Unterstützung die sichere Durchführung der Schnelltestaktionen.

Apotheker Gregor Vogel bedankt sich bei Marco Hengsberg stellvertretend bei allen in Sinzig aktiven Rotkreuzlern. „Wenn alle solidarisch zusammenhalten, wird es uns gelingen, diese für alle Mitbürger schwierige Situation durchzustehen. Es freut mich, dass ich mit dieser Spende einen kleinen Teil dazu beitragen und den ehrenamtlichen Kräften, die für die Gesellschaft ihre eigene Gesundheit hinten anstellen, helfen kann.“

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news-734 Fri, 12 Feb 2021 15:05:27 +0100 Pressemitteilung 04/21: Außergewöhnliche Aktivitäten an Karneval in Senioreneinrichtungen im Kreis Ahrweiler - Mobile Impfteams des DRK und seiner Partner an Karneval im Pandemieeinsatz https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-04/21-aussergewoehnliche-aktivitaeten-an-karneval-in-senioreneinrichtungen-im-kreis-ahrweiler-mobile-impfteams-des-drk-und-seiner-partner-an-karneval-im-pandemieeinsatz.html Kreis Ahrweiler. Jahrzehntelang klang am Weiberdonnerstag Karnevalsmusik durch die Gänge des Seniorenheims St. Maria-Josef in Ahrweiler. Dieses Jahr herrscht Stille. Dennoch huschen ein Häschen, ein Engelchen und ein Teufelchen, eingehüllt in blauen Einmalkitteln, mit FFP-2-Mundschutz, Einmalhandschuhen und Schutzbrille, über die Flure von Zimmer zu Zimmer. Es sind die ehrenamtlichen Kräfte eines mobilen Impfteams vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Ahrkreis. Auch an Schwerdonnerstag sind die freiwilligen Helfer im Einsatz, um in der seit nun etwa einem Jahr währenden Corona-Pandemie zu helfen. Im Gemeinschaftsraum der fünften Etage der Senioreneinrichtung zeigt sich ein anderes surreales Bild an diesem Karnevalsdonnerstag. Dort sitzen Heinz Brands und Tim Keuler, vor sich auf dem Tisch mehrere Kartons mit Spritzen, Ampullen, Einmaltupfer, Einmalhandschuhen, Abwurfbehältern und Nierenschalen. In aller Ruhe spritzen sie medizinische Kochsalzlösung in die Ampullen. um in einem späteren Schritt von der damit erstellten Flüssigkeit jeweils 0,3 ml in 1-ml-Spritzen aufzuziehen. In den Ampullen befindet sich das, wonach die ganze Welt sich sehnt: Der Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech. Die Apotheker gehören zu einem insgesamt neunköpfigen Team von Apothekern und Pharmazeutisch Technischen Assistenten (PTA) aus dem Kreis Ahrweiler, die sich in der Pandemiebekämpfung in den mobilen Impfteams und im Landesimpfzentrum engagieren. Sie bereiten die Injektionen für die Impfkräfte des DRK vor. Das in der Medizin nicht alltägliche Handling des hochtechnologisierten Impfstoffs macht den Einsatz dieser Fachkräfte erforderlich.

Auf den Fluren geht weiter alles still und leise seinen Gang. Lediglich an den zwei Etagenwagen, die als mobile Arbeitsplätze für die Rotkreuzler dienen, ist erkennbar, wo sich die Impfteams befinden. Aufgrund der Einrichtungsgröße und der Anzahl der zu impfenden Bewohner und Pflegekräfte sind im St. Maria-Josef zwei Teams im Einsatz. Nach dem Mittagessen werden die Pflegekräfte geimpft, die sich auf freiwilliger Basis zur Teilnahme an dem Corona-Impfprogramm entschieden haben.

Einrichtungsleiter Alfons Busch ist voll des Lobes über das mobile Impfteam, das am Schwerdonnerstag den ersehnten zweiten Termin durchführt: "Wir sind sehr glücklich über die Organisation und das ehrenamtliche Engagement der Rotkreuzler, der Ärzte und Apotheker im gemeinsamen mobilen Impfteam. Dieses Engagement bringt uns mittelfristig der Normalität ein Stückchen näher." Dass für Busch, der im St. Maria-Josef selbst mit 43 Ehrenamtlern in verschiedensten Bereichen zusammenarbeitet, dieser Einsatz insbesondere an den Karnevalstagen keine Selbstverständlichkeit ist, spürt das Impfteam an der guten Versorgung im Gemeinschaftsraum. Die Zentralküche des Hauses hat für die am frühen Morgen eingetroffenen Kräfte Getränke bereit gestellt, frischen Kaffee gekocht und einige belegte Brötchen dazugestellt. Vom Mittagessen wurden einige Portionen mehr zubereitet, damit die Kräfte auch den Nachmittag gut gestärkt überstehen.

Dass die Kräfte des DRK-Impfteams überhaupt an Karneval im Einsatz sind, ist dem zwischenzeitlichen Impfstoffengpass geschuldet. Um die Situation zu entzerren, wurden im Rahmen der Streckung die bereits bestehenden Termine der Zweitimpfung durch das Land Rheinland-Pfalz um eine Woche nach hinten verschoben. "Dadurch hatten wir die Karnevalstage, die ursprünglich frei bleiben sollten, mit drin in unserem Terminplan", sagt Michael Alberti, DRK-Teamleiter der mobilen Impfteams. Im ersten Durchgang haben die Impfteams, in denen sich bei allen Terminen insgesamt zehn Ärzte, 45 ehrenamtliche Rotkreuzler und vier Apotheker für die Gesellschaft engagiert haben, die 20 stationären Pflegeeinrichtungen im Kreis Ahrweiler mit rund 3.100 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Dass bei allem Ernst der Arbeit im Rheinland die Lebensfreude keinesfalls verkümmern darf, zeigen die drei Teammitglieder mit dem karnevalistischen Kopfschmuck. Bei den Senioren ist dies eine willkommene Abwechselung an diesem Tag, der die vielen Jahre vorher völlig anders verlief. Am Rosenmontag sind die Rotkreuzler ebenfalls im Anti-Pandemieeinsatz. Dann steht der Impftermin einer weiteren großen Senioreneinrichtung auf dem Plan.

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news-732 Thu, 28 Jan 2021 09:15:00 +0100 Pressemitteilung 03/21: Einstieg in Telefon- und Onlinemarketing beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. - DRK im Ahrkreis kontaktiert telefonisch seine Fördermitglieder https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-03/21-einstieg-in-telefon-und-onlinemarketing-beim-drk-kreisverband-ahrweiler-ev-drk-im-ahrkreis-kontaktiert-telefonisch-seine-foerdermitglieder.html Kreis Ahrweiler. Anfang Februar startet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. mit einer telefonischen Kontaktaufnahme bei seinen Fördermitgliedern. Um zukünftig noch besser mit den Förderern kommunizieren zu können, werden erstmals auch möglicherweise vorhandene E-Mail-Adressen abgefragt. Die Corona-Pandemie bewegt auch die Rotkreuzler im Ahrkreis, sich moderner und digitaler aufzustellen. Für Februar haben die Rotkreuzler bei einer Agentur eine Telefonaktion beauftragt, die die Fördermitglieder kontaktiert und auf den aktuellen Informationsstand bringen wird. Hier bauen die Rotkreuzler auf die Expertise der Firma DPM Zöschinger GmbH. DPM ist auf Telefonmarketing in Form von Fundraising (Spendenakquise), und Fördermitgliederservice für Vereine spezialisiert.

Im Jahr 2019 wurde das bis dahin vom DRK-Bundesverband herausgegebene "Rotkreuzmagazin" für Mitglieder und Förderer eingestellt. Die Kreisgeschäftsführung, der DRK-FördermitgliederService sowie die DRK-Kommunikation und Medienarbeit des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. haben sich beraten lassen und versucht, eine geeignete Alternative zur Information der Fördermitglieder des DRK im Ahrkreis zu etablieren. "Als großes Manko wurde erkannt, dass wir für kurzfristige Ersatzlösungen, etwa per E-Mail, so gut wie keine E-Mail-Adressen der Fördermitglieder haben. Deren Abfrage war in den vergangenen Jahren bei Mitgliederwerbungen nicht vorgesehen. Anfang 2020 funkte uns dann Corona dazwischen, was die Planungen und Umsetzungen weiter verzögerte. Eigentlich wäre bereits für das Vorjahr die im Kreis Ahrweiler übliche DRK-Fördermitgliederwerbung durch Haustürgespräche geplant gewesen, die allerdings auch nicht stattfinden konnte. Nun haben wir uns erstmals für eine telefonische Variante bei den bestehenden Fördermitgliedern entschieden", erklärt DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel die Situation.

Im Rahmen der Serviceanrufe sei die Agentur auch beauftragt worden, mögliche vorhandene E-Mail-Adressen abzufragen. "Wenn wir unsere Förderer per E-Mail kontaktieren können, werden wir anfangen, in diesem Jahr die Mitgliederinformation fortzuführen. Vorzugsweise möchten wir dann die modernen digitalen Mittel und Wege nutzen. Je nach Zahl der Förderer, die wir so nicht erreichen können, werden wir ergänzend ggf. einen Mitgliederbrief per Post erstellen", beschreibt Trömel die Planungen.

Die Anrufer werden die Fördermitglieder über die Schwerpunkte vornehmlich der umfangreichen ehrenamtlichen Tätigkeitsfelder des Kreisverbandes informieren und entsprechende Fragen beantworten. Möglichkeiten einer Beitragsanpassung zur weiteren Unterstützung der ehrenamtlichen Rotkreuzarbeit können bei Zustimmung der Fördermitglieder erörtert werden.

Trömel bittet die Fördermitglieder, die durch Ihre regelmäßigen Mitgliedsbeiträge die Rotkreuzarbeit ganz gezielt im Landkreis Ahrweiler unterstützen, die beauftragte Werbeagentur bei Ihrer Arbeit zu unterstützen und sich für das kurze Telefonat die erforderliche Zeit zu nehmen. Sollte es konkrete Fragen oder Hinweise zur Durchführung der Aktion geben, so können diese unter der Rufnummer 02641 978099 entgegengenommen werden. Bei generellen Fragen zu einer Fördermitgliedschaft steht in der DRK-Kreisgeschäftsstelle Sabine Heuser von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr unter der Rufnummer 02641 978016 oder per E-Mail an foerdermitglieder@kv-aw.drk.de zur Verfügung.

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news-731 Wed, 27 Jan 2021 09:00:00 +0100 Pressemitteilung 02/21: Neujahrsaktion der Gemeindeschwestern plus für Seniorinnen und Senioren - Geschenktasche mit nützlichen Kleinigkeiten für Klienten der Gemeindeschwestern plus https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-02/21-neujahrsaktion-der-gemeindeschwestern-plus-fuer-seniorinnen-und-senioren-geschenktasche-mit-nuetzlichen-kleinigkeiten-fuer-klienten-der-gemeindeschwestern-plus.html Kreis Ahrweiler. Seit Februar bzw. seit April 2020 beteiligt sich das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. mit zwei Personalstellen am Landesmodellprojekt „Gemeindeschwester plus“. Trotz der durch Corona bedingten Anlaufschwierigkeiten, sind die Gemeindeschwestern plus während der Pandemie für Senioren über 80 Jahre hilfsbereite Ansprechpartnerinnen. Die bisherigen Klienten der Gemeindeschwestern plus Gerlinde Brenk für Remagen-Sinzig und Sabine Kröll für Bad Breisig-Brohltal erhalten in den nächsten Tagen eine Tasche mit kleinen Nützlichkeiten, wie zum Beispiel wohltuenden Tees, Erkältungsbonbons, Bewegungstipps und einem Rätselbuch. Ziel der Aktion ist es, sich bei den Mitbürgern, die den Gemeindeschwestern plus im ersten Jahr ihr Vertrauen geschenkt haben, zu bedanken. Darüber hinaus soll eine kleine Freude bereitet und angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie Langeweile und Einsamkeit vorgebeugt oder vertrieben werden.

Ermöglicht wird die Aktion durch die finanzielle Förderung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie des Kreises Ahrweiler. Einige regionale Apotheken beteiligen sich mit der kostenfreien Gestellung von Präsenten ebenfalls.

Die Gemeindeschwestern plus stehen Menschen über 80 Jahre, die keinen Pflegegrad haben, bei Fragen, Sorgen und Nöten zur Seite. Für einsame Senioren nehmen sie auch gerne die Rolle einer Gesprächspartnerin ein. Hausbesuche sind zur Zeit leider wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Gerlinde Brenk und Sabine Kröll sind aber telefonisch für die Seniorinnen und Senioren erreichbar. Bei entsprechender Wetterlage ist auch ein gemeinsamer Spaziergang mit Informationsaustausch möglich.

Die Geschenktaschen werden persönlich durch die Gemeindeschwestern plus in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich an die bisherigen Klienten verteilt. Solange der Vorrat reicht, erhalten neue Klienten ebenfalls eine Tasche. Aktuell stehen die Gemeindeschwestern plus insbesondere auch für die Vereinbarung von Impfterminen über das Internet-Terminportal des Landes Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Der Kontakt zu den Gemeindeschwestern plus vom DRK ist wie folgt möglich:

Gemeindeschwester plus Bad Breisig-Brohltal:

Sabine Kröll, DRK-Soziales Servicezentrum, Im Joch 1, Niederzissen,

Telefonnummer / Mobil 02636 - 97 58 99, E-Mail an gemeindeschwester-sinzig@kv-aw.drk.de.

Gemeindeschwester plus Remagen-Sinzig:

Gerlinde Brenk, Kirchstraße 8, Sinzig, Telefonnummer 02642 - 9057316, Mobil 0178 119 633 4, E-Mail an gemeindeschwester-sinzig@kv-aw.drk.de

Im Gebiet Remagen-Sinzig können Angehörige oder Nachbarn, die Senioren eine Freude machen möchten, nach vorheriger telefonischer Anfrage eine Tasche in der Senioreninformation Sinzig, Bachovenstraße 10, Telefonnummer 02642 – 99 48 55, sowie in der Touristinformation Remagen, Bachstraße 5, Telefonnummer 02642 - 20187, kostenfrei abholen.

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news-729 Fri, 08 Jan 2021 10:34:04 +0100 Pressemitteilung 01/21: Jährliche regionale Weihnachtsspende geht dieses Jahr an den DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. - Metall und Werkzeugbau Fuchs aus Löhndorf spendet 500 Euro für das Helfer vor Ort-Projekt der Rotkreuzler https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-01/21-jaehrliche-regionale-weihnachtsspende-geht-dieses-jahr-an-den-drk-kreisverband-ahrweiler-ev-metall-und-werkzeugbau-fuchs-aus-loehndorf-spendet-500-euro-fuer-das-helfer-vor-ort-projekt-der-rotkreuzler.html Kreis Ahrweiler. Für den Werkzeugmachermeister Norbert Fuchs und Maschinenbaumechanikermeister Andreas Fuchs, Geschäftsführer der Firma Metall- und Werkzeugbau Fuchs GmbH in Löhndorf, ist es eine Tradition, am Jahresende eine Spende an gemeinnützige Einrichtungen im Rheintal des Ahrkreises zu überreichen. Für das Jahr 2020 wurde das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Ahrweiler e.V., mit einer Spende über 500 Euro bedacht. DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel freut sich über die großzügige Berücksichtigung der beiden Handwerksmeister. "Seit 2003 betreiben wir mit großem finanziellen Aufwand unser rund 150 Kräfte umfassendes Helfer vor Ort-Projekt. Auch in Sinzig haben wir sehr engagierte Rotkreuzler. Diese Spende wird für die Kostendeckung des Projektes zur Ersatzbeschaffung von Verbrauchsmaterialien für die Automatisierten externen Defibrillatoren (AED) verwendet", erklärt Trömel die Verwendung der von Norbert Fuchs überreichten Spende.

Bereits seit vielen Jahren wählen die Brüder Fuchs gemeinnützige regionale Vereine aus, um deren Arbeit oder Projekte mit einer Spende zu unterstützen. Den Handwerksmeistern ist es dabei wichtig, dass die Spende in der Heimatregion verwendet wird. Da es aus Sicht der beiden Handwerker viele unterstützenswerte Vereine und Projekte in Sinzig gibt, wird jedes Jahr ein neuer Spendenempfänger berücksichtigt. In diesem Jahr fiel die Entscheidung zugunsten der Rotkreuzler.

Helfer vor Ort (HvO) sind gut ausgebildete Retter aus der Nachbarschaft. Sie überbrücken im Notfall die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes oder Rettungsdienstes. Damit übernehmen die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Helfer vor Ort eine wichtige Funktion in der Rettungskette. HvO kommen immer dann zum Einsatz, wenn die ehrenamtlichen Helfer den Notfallort schneller erreichen können als der Rettungsdienst oder wenn das nächste Rettungsfahrzeug bereits im Einsatz ist und sich dadurch die Anfahrtszeit verlängert. Die Ehrenamtlichen leiten die notfallmedizinische Versorgung des Patienten ein, bis der Rettungsdienst eintrifft. Sie führen lebenserhaltende Sofortmaßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch und betreuen die Patienten. Das neue Corona-Virus Sars-CoV-2 hat in diesem Jahr die Kosten für das Projekt deutlich nach oben getrieben. Zunächst wurde am Jahresanfang das Projekt ausgesetzt, um ein Sicherheitskonzept für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu erarbeiten. Seit Juni sind die HvO wie bisher per Zufallsbereitschaft im Einsatz. Bei jedem Einsatz sind nun FFP2-Schutzmasken sowie Einwegschutzkittel für die Kräfte erforderlich. Trotz der rund achtwöchigen Unterbrechung haben die Retter aus der Nachbarschaft in diesem Jahr bereits über 300 Einsätze bewältigt.

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news-728 Fri, 18 Dec 2020 10:00:00 +0100 Pressemitteilung 28/2020: Corona-Schutzmaßnahmen im DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. - Schutz von Patienten und Mitarbeitern hat zur Aufrechterhaltung der DRK-Einsatzbereitschaft höchste Priorität https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-28/2020-corona-schutzmassnahmen-im-drk-kreisverband-ahrweiler-ev-schutz-von-patienten-und-mitarbeitern-hat-zur-aufrechterhaltung-der-drk-einsatzbereitschaft-hoechste-prioritaet.html Kreis Ahrweiler. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreis Ahrweiler nimmt als regionale Rettungsorganisation und als Anbieter eines ambulanten PflegeService eine besondere Position in der Corona-Pandemie ein. Um seine Einsatzbereitschaft aufrecht zu halten, werden seit März vielfältige Schutzmaßnahmen in allen Bereichen des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. umgesetzt. Mit den steigenden Infektionszahlen und den mittlerweile neuen Möglichkeiten sind die Schutzmaßnahmen angepasst worden. An der Haustür der zentralen Geschäftsstelle des DRK in der Kreisstadt wird bereits ersichtlich, dass hier die überall im öffentlichen Raum geltenden AHA-Maßnahmen zu beachten sind: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen. Ein Plakat erklärt, dass Händeschütteln zur Begrüßung entfällt. Es bleibt ein freundliches Lächeln. An der offenen Zentrale im Eingangsbereich befindet sich ein Desinfektionsmittelspender, auf der Informationstheke sind die allseits bekannten Spuckschutze montiert. "Mit unserer offenen Zentrale haben wir bisher dargestellt, dass wir offen und menschennah für unsere Mitbürger sein möchten. Ein erst seit kurzem bekanntes Virus zwingt uns nun zu Schutzmaßnahmen vor unseren Mitmenschen", sagt DRK-Kreisverbandspräsident Achim Haag.

Nachdem nach der ersten Welle die Besucherregelungen im Sommer gelockert werden konnten, sind diese mit der zweiten Welle, die aufgrund der bevorstehenden Wintermonate wohl länger dauern wird, wieder verschärft. Besucher, die dringende persönliche Dinge zu erledigen haben, wie sie etwa im HausNotrufService vorkommen, müssen sich vorher bei den Sachbearbeitern anmelden. Die Abwicklung der Angelegenheit erfolgt dann meistens an der Haustür. Als temporäre Barriere und Schreibunterlage wurde ein Servierwagen umfunktioniert.

Mit Beginn der zweiten Welle werden die internen Abläufe in der zentralen Verwaltung des DRK der jeweiligen Situation angepasst. Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten können, wie etwa das Team der Migrationsberatung, wurden entsprechend ausgelagert. Die frei gewordenen Arbeitsplätze dienen jetzt den größeren Teams mit mehreren Mitarbeitern, wie etwa dem HausNotrufService oder der Personalabteilung, die eigentlich zusammen ein Großraumbüro nutzen. Mittlerweile herrscht für die Mitarbeiter in allen Dienststellen, also auch in den Rettungswachen und Sozialen Servicezentren, Maskenpflicht. "Diese Schutzmaßnahmen sind unabdingbar, um sowohl gegenüber unseren Mitarbeitern als auch gegenüber unseren Mitbürgern handlungsfähig zu bleiben. Es würde uns beispielsweise vor enorme Probleme stellen, wenn plötzlich die gesamte Personalabteilung in Quarantäne müsste", begründet DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel diesen Schritt.

Im Rettungsdienst wird das Trennungsprinzip in den Rettungswachen Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen, Adenau und Niederzissen ebenfalls angewendet. Die Teams der Notfallrettung verbleiben in den Rettungswachen. Die Teams des Krankentransportes, mit der deutlich höheren Einsatzfrequenz, sind ausgelagert in Gebäude der jeweiligen DRK-Ortsvereine.

Dass die durch SARS-CoV-2, so die fachlich richtige Bezeichnung des neuen Corona-Virus, verursachte Pandemie in besonderer Weise zusätzliche Belastungen für die Beschäftigten mit sich bringt, ist Lothar Backes, Leiter Rettungsdienst im Kreis Ahrweiler, bewusst. "Wir befinden uns in einer noch nie dagewesenen Situation. So sind unter anderem spezielle Desinfektionsmaßnahmen nach jedem Einsatz erforderlich. Einsätze wie z.B. Verkehrsunfälle oder Herz-Kreislauf-Stillstände, die in der Vergangenheit bereits enorme körperliche Belastungen für unsere Mitarbeiter mit sich brachten, werden aufgrund der zusätzlichen Hygienevorgaben in besonderem Maße weiter erschwert. Insofern sind wir dankbar für das anhaltend hohe Engagement und den Idealismus der Kolleginnen und Kollegen", bedankt sich Lothar Backes.

Im PflegeService setzt man auf die Team-Patienten-Bindung. Während vorher die täglichen Routen turnusgemäß getauscht wurden, was sowohl für Patienten als auch Pflegekräfte Abwechslung bedeutete, versucht man in pandemischen Spitzenzeiten feste Routen zu installieren. Im Fall einer möglichen Infektion wäre durch diese Maßnahme ein überschaubarer Personenkreis betroffen. "Durch das neue Corona-Virus werden alle Kolleginnen und Kollegen vor umfangreiche Herausforderungen gestellt. Wir sind dankbar, dass gerade in der aktuellen Zeit alle Kolleginnen und Kollegen ihren Beruf als Berufung verstehen", so Michael Alberti, Bereichsleiter Sozialer Service. Das sowohl im Rettungsdienst als auch im PflegeService allgemeine Patientenkontakte nur mit FFP2-Masken stattfinden, ist für die Rotkreuzler selbstverständlich. Sollte ein Verdachtsfall mit Sars-CoV-2 bekannt sein, wird zusätzlich entsprechende Schutzkleidung getragen.

Die seit einiger Zeit verfügbaren Sars-CoV-2-Antigen-Schnelltests werden als Schutzmaßnahme für die Mitarbeiter auch von den Rotkreuzlern verwendet. Alle zwei Wochen werden die Mitarbeiter der medizinischen Bereiche auf freiwilliger Basis getestet. Die Kräfte des Sozialen Service, etwa des HausNotrufService, und der Verwaltung können sich anschließen. Mitarbeiter des PflegeService und des Rettungsdienstes haben sich zur fachgerechten Anwendung dieser Tests weitergebildet und führen diese bei ihren Kollegen durch. Patienten des DRK-PflegeService werden bei entsprechenden Symptomen ebenfalls durch die Pflegeprofis getestet. Das Ergebnis mit einer Spezifizität von etwa 96 Prozent zeigt der Test nach 15 Minuten an. Sollte ein Antigen-Schnelltest positiv ausfallen, würde umgehend das Gesundheitsamt verständigt. Dies würde dann den wesentlich genaueren PCR-Test, der eine Genauigkeit von über 99 Prozent aufweist und dessen Ergebnis meist erst nach frühestens 24 Stunden vorliegt, veranlassen.

"Wir sind eine komplexe und vielschichtige Hilfsorganisation, zugehörig zur sogenannten kritischen Infrastruktur. Dementsprechend haben wir zu handeln und uns zu schützen. Jeder Mitarbeiter erfüllt in unserer Organisation wichtige Aufgaben zum Wohle der Mitbürger und zur Aufrechterhaltung unserer Einsatzbereitschaft. Unter den Mitarbeitern sollen diesbezüglich keine Klassifizierungen geschaffen werden, auch wenn wir etwa für die Verwaltungskräfte die Kosten selber tragen müssen", sagt DRK-Kreispräsident Achim Haag.

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news-727 Fri, 11 Dec 2020 11:01:47 +0100 Pressemitteilung 27/2020: Führungsetage der Rhodius Mineralquellen spendet für soziale Einrichtungen im Brohltal - Soziales Servicezentrum vom DRK im Ahrkreis erhält 2.000 Euro Spende von RHODIUS https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-27/2020-fuehrungsetage-der-rhodius-mineralquellen-spendet-fuer-soziale-einrichtungen-im-brohltal-soziales-servicezentrum-vom-drk-im-ahrkreis-erhaelt-2000-euro-spende-von-rhodius.html Kreis Ahrweiler. Das Jahr 2020 ist durch die Corona-Pandemie ein Jahr voller Herausforderungen. Trotz Auftragseinbrüchen wegen Lockdowns in Gastronomie und Hotellerie ließ sich die Führungsetage der Firma RHODIUS Mineralquellen nicht davon abhalten, sich in der Krise solidarisch zu zeigen und einen Spendentopf einzurichten. Die Pflegekräfte vom Sozialen Servicezentrum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Niederzissen erhielten daraus nun eine Spende in Höhe von 2.000 Euro. Im Auftrag der Kolleginnen und Kollegen überreicht Alina Borowski, bei RHODIUS Mineralquellen unter anderem für Public Relations zuständig, die Spende. Im Gespräch mit Michael Alberti, Bereichsleiter für die Sozialen Servicezentren im DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V., erzählt sie den Hintergrund der Spendenaktion: "Die Firma RHODIUS Mineralquellen musste wegen verringerter Auftragslage durch Schließungen in Gastronomie und Hotellerie Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Geschäftsführung und Abteilungsleiter wollten in den schwierigen Zeiten ein positives Zeichen der Solidarität setzen. Sie entschieden sich, auf einen Teil ihres Gehaltes zu verzichten und dies in einem Spendentopf für gemeinnützige Zwecke in der Region zusammenzuführen. Dank dieses Engagements sind 10.000 Euro zusammengekommen. Sie werden jetzt zu gleichen Teilen an fünf regionale, gemeinnützige Organisationen gespendet."

Michael Alberti und Andrea Föhrmann, Pflegedienstleiterin im DRK-Sozialen Servicezentrum Bad Breisig-Brohltal, freuen sich, dass sie als einer der fünf Spendenempfänger ausgewählt wurden. Die Bereiche der gemeinnützigen und sozialen Arbeit sind durch das neue Coronavirus Sars-CoV-2 und der dadurch verursachten Krankheit Covid-19 enorm beeinträchtigt. Viele Unterstützungen und Hilfeleistungen, die persönliche Besuche voraussetzen, können nur unter erschwerten Bedingungen mit erhöhtem Aufwand stattfinden. Schulungen und Informationen von Mitarbeitern können aufgrund der Kontaktbeschränkungen nur digital durchgeführt werden, was eine entsprechende Infrastruktur voraussetzt. Diese ist leider im DRK-Sozialen Servicezentrum bisher nur ansatzweise vorhanden.

"Seit Beginn der Corona-Pandemie konnten wir aus Sicherheitsgründen keine Teambesprechungen mehr durchführen. Momentan wandert eine Webcam durch unser Haus, um wichtige Informationen, die sich am Besten persönlich erklären lassen, zumindest einzeln per Videobesprechung vermitteln zu können. Mit der großzügigen Spende haben wir nun die Möglichkeit, diese Infrastruktur auszubauen. Dann können wir digitale Teambesprechungen und Mitarbeiterfortbildungen durchführen", sagt Michael Alberti zur Verwendung der Spende.

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news-726 Fri, 11 Dec 2020 11:00:00 +0100 Pressemitteilung 26/20: Kreisstadtbürger erhalten Post von ihrem DRK-Ortsverein - Coronakrise trifft Rotkreuzler der Kreisstadt hart https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-26/20-kreisstadtbuerger-erhalten-post-von-ihrem-drk-ortsverein-coronakrise-trifft-rotkreuzler-der-kreisstadt-hart.html Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Corona-Pandemie hat größere Veranstaltungen aller Art in diesem Jahr fast unmöglich gemacht. Die ehrenamtlichen Helfer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. könnten über weniger Arbeit froh sein. Allerdings brechen durch die ausgefallenen Veranstaltungen die Einsatzgebühren für die Durchführung der Sanitätswachdienste weg. Diese Einnahmen benötigen die Rotkreuzler, um die monatlichen Kosten zur Aufrechterhaltung ihrer Einsatzbereitschaft zu begleichen. Die Mine des zweiten Vorsitzenden Michael Assenmacher vom DRK-Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler ist ernst, als er über das endende Jahr resümiert. Vor Corona sah man sie bei allen größeren Veranstaltungen im Stadtgebiet: Die ehrenamtlichen Rettungskräfte vom DRK-Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.. Immer wenn viele Menschen zusammen kommen, kann es zu unvorhersehbaren Notfällen kommen. Oft sind Rotkreuzler vor Ort, um im Notfall fachgerechte Hilfe einzuleiten und dadurch ihre Mitbürger und die Besucher der Kreisstadt zu schützen. "Für diese Einsätze haben wir eine Gebührentabelle, über die wir unsere Einsatzkosten anteilig vom Veranstalter erstatten lassen. Die Einsatzgebühren dienen neben der Finanzierung der Helferausbildung und -ausstattung auch dem Unterhalt des Fuhrparks und unserer Rotkreuzunterkunft", erklärt Assenmacher die Verwendung der Einnahmen.

Monatlich etwas über fünftausend Euro müssen die Ehrenamtler zur Kostendeckung aufbringen. Einen nicht unerheblichen Teil dazu leisten die Fördermitglieder des DRK, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen die Rotkreuzarbeit vor Ort unterstützen. "Wir haben in den vergangenen Jahren sehr ordentlich gewirtschaftet, um einerseits unseren langjährigen Wunsch nach geeigneten und eigenen Räumlichkeiten verwirklichen und andererseits unseren Fuhrpark unterhalten zu können", sagt Michael Assenmacher. Getreu der Volksweisheit "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not" zehren die Rotkreuzler nun von ihren Rücklagen, um den monatlichen Verpflichtungen nachzukommen. "Wir wollen gar nicht drüber nachdenken, welchen Spagat wir machen müssen, wenn es etwa zu Ausfällen im Fuhrpark kommt. Unsere Einsatzbereitschaft muss ja für unsere Mitbürger gewährleistet bleiben", gibt Assenmacher mit hörbarer Sorge zu bedenken. Diese Situation habe man auch bereits offen mit der Kreissparkasse als Finanzier der Gebäudefinanzierung des DRK-Ortsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. besprochen.

Mit einem kurzen Brief wenden sich die Rotkreuzler in der nächsten Woche an alle Haushalte der Kreisstadt mit Tagespost. In dem Schreiben erklären sie die Situation und bitten die Mitbürger um eine Spende zur Unterstützung der ehrenamtlichen Rotkreuzarbeit in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Spenden können direkt auf eines der beiden Spendenkonten, entweder bei der Kreissparkasse Ahrweiler unter DE35 5775 1310 00008238 23 oder bei der Volksbank RheinAhrEifel eG unter DE35 5776 1591 0014 3415 01 mit dem Stichwort "Spende", eingezahlt werden. Bei Beträgen bis 200 Euro reicht der Überweisungs- bzw. Einzahlungsbeleg als Nachweis für die steuerliche Geltendmachung der Spende gegenüber dem Finanzamt. Bei höheren Beträgen stellen die Rotkreuzler gerne eine gesonderte Spendenquittung aus. Dafür reicht eine E-Mail an spende@drk-ahrweiler.de mit der Angabe der geleisteten Spendensumme und den Daten des Spenders.

Wer die Rotkreuzler langfristig unterstützen möchte, sollte eine DRK-Fördermitgliedschaft in Betracht ziehen. Der Mitgliedsbeitrag im DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. inklusive der Leistungen des DRK-Flugdienstes und des DRK-RückholService beträgt mindestens 24,00 Euro jährlich. Informationen erhält man von Sabine Heuser vom zentralen DRK-FördermitgliederService im Ahrkreis unter der Rufnummer (02641) 97 80 16 oder per E-Mail an foerdermitglieder@kv-aw.drk.de.

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news-725 Fri, 02 Oct 2020 12:33:51 +0200 Pressemitteilung 25/20: Aktionstag der Migrationsberatung für Erwachsene Zuwanderer (MBE) - DRK-Migrationsberaterinnen im Erfahrungs- und Netzwerkaustausch mit dem Jobcenter im Kreis Ahrweiler https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-25/20-aktionstag-der-migrationsberatung-fuer-erwachsene-zuwanderer-mbe-drk-migrationsberaterinnen-im-erfahrungs-und-netzwerkaustausch-mit-dem-jobcenter-im-kreis-ahrweiler.html Kreis Ahrweiler. Bereits zum sechsten Mal fand in diesem Jahr der bundesweite Aktionstag der Migrationsberatung für Erwachsene Zuwanderer (MBE) statt. Die Migrationsberaterinnen vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V., Maria Schön und Ann-Kathrin Bierbrauer, nahmen am vergangenen Mittwoch den Aktionstag zum Anlass, sich mit ihren Netzwerkpartnern im Jobcenter des Landkreises Ahrweiler auszutauschen. Coronakonform in einem großen Besprechungsraum mit ausreichend Abstand und geöffnetem Fenster empfing der Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Ahrweiler, Daniel Stellmacher-Huck, und seine Vertreterin, zugleich Bereichsleiterin Leistung, Sibylle Weiler, zusammen mit weiteren Bereichsleitern des Jobcenters die DRK-Migrationsberaterinnen. Im Mittelpunkt des etwa einstündigen Austausches standen die beiderseitigen Erfahrungen bei der Beratung von Leistungen für Migranten. Interessant für die Teilnehmer war, nach vielen Telefonaten in der bereits langjährigen Zusammenarbeit auch einmal die Gesichter zu den Stimmen zu sehen und die jeweilige Person dazu kennenzulernen.

Sowohl im Jobcenter als auch in der DRK-Migrationsberatung stellte man fest, dass sich die Arbeit durch Corona keinesfalls reduziert, sondern lediglich verändert hat. Während die DRK-Migrationsberaterinnen bereits seit dem Vorjahr und somit deutlich vor der Coronakrise eine spezielle Beratungs-App für ihre Klienten nutzten, hat das Jobcenter sich während der Zeit der behördlich angeordneten Kontaktbeschränkungen digital neu aufgestellt und seine Abläufe umstrukturiert. Anhand spezieller Beratungsfälle der vergangenen Monate wurden die unterschiedlichen Schwerpunkte und Beratungstätigkeiten einerseits auf DRK-Seite, andererseits auf behördlicher Seite des Jobcenters, anschaulich besprochen.

Seitens der Experten des Jobcenters war zu erfahren, welch große Bedeutung im Rahmen der Vermittlungsbemühungen in Bedarfsfällen dem frühzeitigen Angebot an Integrations- und Sprachkursen zukommt. Ohne Grundkenntnisse unserer Sprache und Kultur sei eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt nicht möglich. Zudem könne in Einzelfällen die Nichtannahme entsprechender Angebote zu einer Einschränkung der Leistungsansprüche führen.

Die DRK-Beraterinnen Maria Schön und Ann-Kathrin Bierbrauer berichteten aus ihrer Arbeit, dass viele Migranten sich gegenüber dem Jobcenter als Behörde nicht trauten, offen und ehrlich über ihre beruflichen Wünsche und Ziele zu reden, weil sie es aus ihrer Heimat nicht gewohnt seien. Die Jobcenter-Berater ermutigten die beiden Rotkreuzlerinnen, ihre Klienten zu bestärken, dass nur offene Gespräche für alle Beteiligten zielführend und sinnvoll seien. Sowohl DRK-Migrationsberatung als auch das Jobcenter verfolgen während ihrer Arbeit gemeinsam das Ziel, aufenthaltsberechtigte Migranten in die Gesellschaft, wozu natürlich auch der Arbeitsmarkt zählt, zu integrieren. Mit der Übergabe aktueller Informationsflyer verabschiedeten sich die DRK-Migrationsberaterinnen aus dem Jobcenter. Daniel Stellmacher-Huck sagte, dass die Flyer über die Inhalte des Beratungsangebotes einerseits hausintern an entsprechende Mitarbeiter im Jobcenter verteilt und die übrigen Informationen für die Besucher öffentlich ausgelegt würden.

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news-625 Thu, 01 Oct 2020 11:00:00 +0200 Pressemitteilung 24/20: Helfer des DRK-Betreuungs- und GesellschaftsService ehrenvoll verabschiedet - Rotkreuzler im GesellschaftsService schaffen Freiräume für pflegende Angehörige https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-24/20-helfer-des-drk-betreuungs-und-gesellschaftsservice-ehrenvoll-verabschiedet-rotkreuzler-im-gesellschaftsservice-schaffen-freiraeume-fuer-pflegende-angehoerige.html Sinzig. Sie leisten einen Dienst, mit dem sie nicht im Rampenlicht stehen: Die Rotkreuzler im Betreuungs- und GesellschaftsService vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V.. DRK-Teamleiterin Marianne Flohr fiel es nicht leicht, vergangenen Donnerstag zwei engagierte Helfer zu verabschieden. Im Gästehaus Bauer in Bad Bodendorf gestaltete Flohr zusammen mit DRK-Pflegedienstleiterin Elke Pitzner den passenden Rahmen, um dem gesamten Team für das Engagement zu danken und die ehrenvolle Verabschiedung zu vollziehen. Walter Nett hat sich seit 2011 im DRK-GesellschaftsService engagiert. Er war als einziger männlicher Helfer in dem neunköpfigen DRK-Team aktiv. Da sich sein Privatleben in den vergangenen Jahren veränderte, entschied Nett, sich neuen Aufgaben und Tätigkeiten zu widmen. Zu einem Klienten hat Walter Nett in den vielen Jahren sogar eine Freundschaft aufgebaut und besucht ihn immer noch regelmäßig, obwohl dieser schon gar nicht mehr im Einsatzgebiet der DRK-Betreuungskräfte wohnt. Rita Haarmann-Börsch engagierte sich seit 2012 im DRK-Betreuungs- und GesellschaftsService. Wie alle Teammitglieder kümmerte sie sich liebevoll mit viel Empathie und Wertschätzung um die ihr anvertrauten Mitbürger. Rita Haarmann-Börsch beendet ihren Dienst aus Altersgründen.

Die Rotkreuzkräfte im DRK-GesellschaftsService betreuen stundenweise Senioren oder kranke Mitbürger im eigenen zu Hause. Oft kümmern sich Familienangehörige um die zu betreuenden Personen. Aber auch Familienangehörige benötigen Zeit für sich, um etwa Friseurtermine oder Arztbesuche wahrnehmen zu können oder einfach, um mal selbst einige Stunden abzuschalten. Die Kräfte beschäftigen sich in der Abwesenheit der Angehörigen mit den Mitbürgern ganz individuell. In der Betreuungszeit können beispielsweise Spiele gespielt, ein Buch oder die Zeitung vorgelesen oder sogar gemeinsame Spaziergänge unternommen werden. Zur Wahrnehmung dieser Tätigkeit werden die Betreuungskräfte von den DRK-Pflegeprofis vorbereitet und beratend begleitet. Das Land Rheinland-Pfalz hat die Notwendigkeit der stundenweisen Betreuung bereits vor Jahren erkannt und Rahmenbedingungen erstellt. Dadurch wird ein einheitlicher und landesweiter Mindestqualitätsstandard in der Betreuung von Senioren und Kranken gewährleistet.

Innerhalb des DRK-Sozialen Servicezentrums Remagen-Sinzig ist Marianne Flohr DRK-Teamleiterin. Sie ist einerseits Ansprechpartnerin für Angehörige auf der Suche nach entsprechenden Betreuungskräften. Andererseits koordiniert Flohr den Einsatz der Betreuungskräfte, der sich fast immer hinter verschlossenen Türen abspielt, und ist Ansprechpartnerin für alle Belange des DRK-Betreuungsteams im Einzugsgebiet des DRK-Sozialen Servicezentrums Remagen-Sinzig. Interessenten für den DRK-Betreuungs- und GesellschaftsService, egal ob als Helfer oder als Unterstützungssuchender, steht Marianne Flohr unter der Rufnummer (02642) 97 06 14 oder per E-Mail an flohr@kv-aw.drk.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen erhält man auch auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. unter www.kv-aw.drk.de/gesellschaftsservice .

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news-624 Mon, 07 Sep 2020 12:30:00 +0200 Pressemitteilung 23/20: Übernahme und Begrüßung von Auszubildenden beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. - Mit Abstand in einen neuen Lebensabschnitt https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-23/20-uebernahme-und-begruessung-von-auszubildenden-beim-drk-kreisverband-ahrweiler-ev-mit-abstand-in-einen-neuen-lebensabschnitt.html Kreis Ahrweiler. Achim Haag, Präsident vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V., gratulierte am vergangenen Mittwoch den ehemaligen Auszubildenden zu den bestandenen Prüfungen. Gleichzeitig hieß er die übernommenen neuen Mitarbeiter sowie die neuen Auszubildenden herzlich willkommen. Im großen Schulungsraum mit angeschlossener Dachterrasse des DRK-Ortsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. richtete sich Achim Haag mit Corona-Abstand und launigen Worten an die jungen DRK-Mitarbeiter: "In Zeiten von Corona möchte man ja nicht unbedingt positive Ergebnisse bekommen, zumindest beim Coronatest. Sie alle aber haben ein positives Ergebnis erhalten und das ist gut so - das Ergebnis ihrer beruflichen Abschlussprüfung. Und darauf können sie sehr stolz sein", gratulierte Achim Haag den erfolgreichen Auszubildenden zu ihren bestandenen Prüfungen.

Jaqueline Sovuksu hat im ambulanten Pflegeservice des DRK-Sozialen Servicezentrums Remagen-Sinzig ihre Ausbildung zur staatlich examinierten Altenpflegerin absolviert. Aus dienstlichen Gründen nicht anwesend waren Mandy Schwarz und Tanja Brünings vom DRK-Sozialen Servicezentrum Bad Breisig-Brohltal. Mandy Schwarz hat ebenfalls das Staatsexamen in der Altenpflege erlangt. Tanja Brünings hat erfolgreich die Prüfung zur Kauffrau im Gesundheitswesen abgelegt. Alle drei sind direkt nach der Ausbildung als Fachkräfte beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. in ihren bisherigen Arbeitsbereichen übernommen worden.

Im Rettungsdienst hat Bernhard Stahl nach dreijähriger Ausbildung sein Staatsexamen zum Notfallsanitäter erlangt. Stahl wird nun als Fachkraft das Team der DRK-Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler verstärken. Aufgrund des Ausbildungsbeginns jeweils zum April und September befindet sich Mert Balik noch bis zum Monatsende in der Prüfungsphase. Rettungsdienstleiter Lothar Backes ist äußerst zuversichtlich, dass auch Balik seine Notfallsanitäterausbildung zum Monatsende erfolgreich abgeschlossen haben wird. Balik wird zur Verstärkung des Teams der DRK-Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler ebenfalls übernommen.

Achim Haag bedankte sich bei den neuen Auszubildenden für ihr Interesse und Engagement an einer Ausbildung beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.. Die Coronakrise habe einerseits dargestellt, wie wichtig unter anderem die Berufe in der Pflege und im Rettungsdienst für die Gesellschaft seien. Andererseits seien aber auch die seit Jahren bekannten Probleme nun einer großen Öffentlichkeit bewusst geworden. Eine Ausbildung beim DRK im Ahrkreis bedeute, dass man bei einem Arbeitgeber sei, der über einen seit vielen Jahren engagierten Betriebsrat verfüge, mit dem man stets fair zusammenarbeite. Auch wenn man als Arbeitgeber nicht jeder Forderung zustimmen könne, pflege man ein konstruktives Verhältnis auf Augenhöhe. Gemeinsam habe man für die Mitarbeiter Verbesserungen erreichen können.

Neue Auszubildende für die Notfallsanitäterausbildung im DRK-Rettungsdienst sind bereits seit April diesen Jahres in der DRK-Rettungswache Niederzissen und Ann-Sophie Schneider in der DRK-Rettungswache Remagen. Doreen Bieber in der DRK-Rettungswache Adenau, Antonia Müller in der DRK-Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler und Maximilian Sper in der DRK-Rettungswache Remagen haben ihre Notfallsanitäterausbildung zum September begonnen.

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news-623 Mon, 17 Aug 2020 10:45:00 +0200 Pressemitteilung 22/20: Großzügige Getränkespende für die Rettungskräfte in Sinzig - Sinziger Mineralbrunnen sorgt bei Einsatzkräften für die notwendige Erfrischung https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-22/20-grosszuegige-getraenkespende-fuer-die-rettungskraefte-in-sinzig-sinziger-mineralbrunnen-sorgt-bei-einsatzkraeften-fuer-die-notwendige-erfrischung.html Sinzig. Die Rettungskräfte der Stadt Sinzig vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) und dem Technischen Hilfswerk (THW) nahmen am vergangenen Mittwoch auf dem Gelände des Sinziger Mineralbrunnens eine großzügige Getränkespende in Empfang. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Sinzig wurde für ihre jährliche Ferienfreizeit ebenfalls berücksichtig und war mit zwei Teamleiterinnen zum Spendenempfang auf dem Werksgelände. "Bei den aktuellen Temperaturen ist es sehr wichtig, ausreichend zu trinken. Damit die freiwilligen Hilfsorganisationen bei den aktuellen Temperaturen während ihrer verantwortungsvollen Arbeit immer einen kühlen Kopf bewahren können, haben wir die Ehrenamtlichen gerne mit einer großzügigen Getränkespende unserer erfrischenden GERRI Limonade unterstützt", erklärt Christopher Menzel, Pressesprecher des Sinziger Mineralbrunnen, die Getränkespende.

Nach Wochen der behördlichen Einschränkungen und Kontaktverbote im Kampf gegen die Corona-Pandemie versuchen alle vier Organisationen, soweit irgendwie möglich, wieder Normalität in ihre Arbeit einziehen zu lassen. Die AWO kann die Getränkespende bei den hochsommerlichen Temperaturen sehr gut für die jährliche Kinder-Ferienfreizeit gebrauchen. Da während der Ferienfreizeit auch Alltagsmasken getragen werden müssen, ist eine flüssige Erfrischung dort herzlich willkommen.

Für die Feuerwehr ist es wichtig, bei Brandeinsätzen für die Einsatzkräfte immer genügend Getränke vor Ort zu haben. "Bei den hohen Temperaturen eines Feuers ist unsere Arbeit ganzjährig schweißtreibend", bedankt sich Andreas Trog für die Feuerwehr. Über Arbeitsmangel kann sich die Feuerwehr in diesen Tagen nicht beklagen. Noch am Abend rückten die Wehrleute wieder aus, um Unwetterschäden in ihrem Stadtgebiet zu beseitigen. Bereits einen Tag nach der Spendenübergabe ereignete sich in Sinzig ein großer Brandeinsatz in der Mühlenbachstraße.

Daniel Gronwald vom THW-Ortsverband Sinzig berichtet, dass das THW wieder mit den regelmäßigen Ausbildungen an den Samstagen begonnen hat. "Wenn man bei den momentanen Temperaturen in voller Arbeitskleidung technische Maßnahmen, etwa zur Personenrettung oder Gebäudesicherung durchführen muss, sind Getränke für nach der Übung immer gerne bei den Helfern gesehen", sagt Gronwald. Bereits am selben Abend waren die Helfer vom THW, nach einem Unwetter in Remagen und Sinzig, wieder für ihre Mitbürger Einsatz.

Martin Hengsberg, zweiter Vorsitzender vom DRK-Ortsverein Sinzig, und sein Bruder Marco, Sinzigs DRK-Bereitschaftsleiter, nahmen zusammen mit DRK-Rettungsdienstleiter Lothar Backes die Spende in Empfang. Das DRK-Sinzig verteilt die Getränke kreisweit an die Rettungswachen. Martin Hengsberg, neben seinem Ehrenamt im DRK-Ortsverein Sinzig e.V. hauptberuflich im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. tätig, sagt: "Die Arbeit im Rettungsdienst ist körperlich anstrengend. Kommen dann noch ein Mundschutz und Schutzkleidung hinzu, werden die Rettungskräfte umso mehr strapaziert. Eine kühle Erfrischung ist da natürlich wunderbar." Während der Rettungsdienst im Ahrkreis täglich dutzende Einsätze bewältigt, unterstützen die ehrenamtlichen Kräfte bei besonderen Einsätzen. So waren ehrenamtliche Helfer des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. auch bei dem Brandeinsatz in der Mühlenbachstraße im Einsatz.

Wie im Einsatzfall arbeiteten auch beim Spendenempfang die Organisationen je nach ihren individuellen Möglichkeiten Hand in Hand zusammen: Die Transportlogistik zu den jeweiligen Standorten der Organisationen übernahm die Freiwillige Feuerwehr Sinzig mit einem LKW mit Ladebordwand.

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news-621 Fri, 14 Aug 2020 12:00:00 +0200 Pressemitteilung 21/20: Glasreinigung Norbert Engel reiht sich in die Spenderliste ein - Finanzierung gesichert - Sinziger Rotkreuzler haben spendenfinanziertes Notfall-Beatmungsgerät bestellt https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-21/20-glasreinigung-norbert-engel-reiht-sich-in-die-spenderliste-ein-finanzierung-gesichert-sinziger-rotkreuzler-haben-spendenfinanziertes-notfall-beatmungsgeraet-bestellt.html Sinzig. Das Sinziger Fachunternehmen Glasreinigung Norbert Engel könnte eigentlich im nächsten Jahr sein 30-jähriges Firmenjubiläum feiern. Wäre da nicht das neue Coronavirus mit seinen Kontaktbeschränkungen und Hygienebestimmungen dazwischen gekommen. Aus diesem Grunde entschied sich Firmeninhaber Norbert Engel, 1.000 Euro, die man für ein Firmenfest verwendet hätte, den ehrenamtlichen Rettungskräften vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Sinzig e.V. für das neue Notfall-Beatmungsgerät zu spenden. DRK-Bereitschaftsleiter Marco Hengsberg ist begeistert über den Verlauf der Aktion und lässt den Ablauf noch einmal Revue passieren. Ende 2019 baten die Rotkreuzler die Sinziger Geschäftsleute um Unterstützung für ein neues Notfall-Beatmungsgerät für den ehrenamtlich besetzten DRK-Rettungswagen (RTW) in Sinzig. Die Rotkreuzler vermuten, dass im Weihnachtstrubel der Spendenaufruf wohl untergegangen ist. Zufällig kam man am Sinziger Karnevalsumszug mit einem Unternehmer ins Gespräch. Der erklärte sich bereit, die erste Spende zu leisten. Die Sinziger Rotkreuzler spannten den Medienbeauftragten des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. ein, damit die Spende öffentlich wird. Mit dem Pressebericht der ersten Spendenübergabe im April war der Knoten geplatzt.

Die Volksbank RheinAhrEifel e.G. wandte sich an die Rotkreuzler und bot ihnen an, auf deren eigener Crowdfunding(Spenden)-Plattform das Projekt zu bewerben. Der Clou dabei: Damit möglichst viele gute Ideen realisiert werden können, bezuschusst die Volksbank die auf deren Portal vorgestellten Projekte durch zusätzliche Spendengelder: Für jeden Unterstützer, der mindestens fünf Euro spendet, zahlt die Volksbank ebenfalls eine Spende. Das Spendenprojekt auf dem Volksbankportal war auf drei Monate begrenzt und endete am 11. August 2020 mit der Endsumme von 7.665 Euro. Darin enthalten sind 950 Euro der Volksbank RheinAhrEifel e.G..

Dank der Unterstützung durch die lokalen Medien, dem Portal der Volksbank und dem Sinziger Jugendrotkreuz, das Handzettel über die Aktion an die Haushalte verteilte, nahm die Spendenaktion an Fahrt auf. Insgesamt 90 Spender mit unterschiedlich hohen Summen unterstützen die Beschaffung der lebensrettenden Medizintechnik für den DRK-RTW. "Der DRK-Ortsverein Sinzig e.V. war in vielen Jahren vorher nicht so präsent in der Öffentlichkeit wie in den vergangenen drei Monaten. Wir sind über die geleistete Unterstützung jeglicher Art, egal in welcher Form und Höhe, sehr dankbar", sagt DRK-Bereitschaftsleiter Marco Hengsberg. So haben beispielsweise viele Sinziger Bürger beim Einkauf im REWE-Center Sinzig ihre dort erhaltenen Pfandbons gespendet. Geschäftsführer Parviz Arhari ermöglichte die Sammelaktion, die 100 Euro auf das Spendenkonto bringt.

Trotz einer durch das Coronavirus bedingten deutlichen Preissteigerung wurde das Notfall-Beatmungsgerät nun bestellt. Die Lieferzeit liegt bei etwa sechs Wochen. Glücklich sind die Rotkreuzler über die Preisentwicklung nicht. Ein kleiner Trost ist, dass durch die momentan gesenkte Mehrwertsteuer ein Teil der Preissteigerung kompensiert wird. Nach wie vor freuen sich die Rotkreuzler über weitere Spenden. "Mit der Anschaffung alleine ist es in der Medizin leider oftmals nicht getan. Bestimmte medizinische Geräte müssen in vorgegebenen Abständen auf ihre ordnungsgemäße Funktion von vom Hersteller autorisierten Technikern geprüft werden. Im Falle eines Notfall-Beatmungsgerätes sowie der weiteren Ausstattung eines Rettungswagens werden alle zwei Jahre einige hundert Euro Prüfgebühren fällig", erklärt Marco Hengsberg.

Wer den Betrieb und Unterhalt des RTW des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl mit dem Verwendungszweck "Spende RTW" entweder auf das Konto bei der Kreissparkasse Ahrweiler, DE79 577 513 100 000 501 767, oder bei der Volksbank RheinAhrEifel, DE42 577 615 910 711 104 500, überweisen. Bei Spenden bis 200 Euro ist der Kontoauszug als Beleg für die Steuererklärung ausreichend. Bei höheren Beträgen und einer benötigten Spendenquittung bitten die Rotkreuzler um Kontaktaufnahme per E-Mail an info@ov-sinzig.drk.de.

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news-622 Thu, 13 Aug 2020 08:45:14 +0200 Pressemitteilung 20/20: Verabschiedung beliebter Rotkreuzschwestern - Ruhestand und berufliche Neuorientierung führen engagierte Rotkreuzlerinnen auf neue Wege https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-20/20-verabschiedung-beliebter-rotkreuzschwestern-ruhestand-und-berufliche-neuorientierung-fuehren-engagierte-rotkreuzlerinnen-auf-neue-wege.html Sinzig. Nach über zwei Jahrzehnten Zugehörigkeit geschätzte und engagierte Mitarbeiterinnen zu verabschieden, macht kein Arbeitgeber gerne. Im Sozialen Servicezentrum Remagen-Sinzig vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. hatte der DRK-Kreisgeschäftsführer am vergangenen Mittwoch diese Aufgabe. Aus dem DRK-PflegeService verabschiedete Frank Trömel Krankenschwester Gudrun Teichert offiziell in den wohlverdienten Ruhestand. Insgesamt 26 Jahre ihres mit der Berufsausbildung 47-jährigen Arbeitslebens engagierte sie sich im DRK-PflegeService. Gudrun Teichert war sowohl im Pflegeteam des Sozialen Servicezentrums Remagen-Sinzig sowie bei Patienten und deren Angehörigen wegen ihrer offenen und freundlichen Art und ihrer Kompetenz eine geschätzte Kollegin und angesehene Pflegefachkraft. Um den Übergang vom engagierten Berufsleben in den Ruhestand möglichst sanft zu gestalten, steht Gudrun Teichert dem DRK-Team noch einige Tage im Monat für Pflegeeinsätze zur Verfügung.

Die in der damaligen DRK-Bundesschule in Meckenheim ausgebildete Altenpflegerin Dagmar Richarz stand während ihres bisherigen 35-jährigen Arbeitslebens fast 25 Jahre lang in Diensten des DRK im Ahrkreis. Sie war sowohl im DRK-Pflegeteam eine beliebte Kollegin als auch bei Patienten und deren Angehörigen eine geschätzte und kompetente Pflegefachkraft. Dagmar Richarz entschied sich nach über drei Jahrzehnten in der Pflege, sich beruflich völlig neu zu orientieren: Berufsbegleitend absolvierte sie über einen Zeitraum von vier Jahren eine Ausbildung im Erziehungswesen. Sie wechselt nun als Erzieherin in eine Kindertagesstätte.

Mit einem Blumenstrauß und einem Geschenk dankte DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel beiden Mitarbeiterinnen für ihr jahrzehntelanges tadelloses Engagement zum Wohle der anvertrauten Mitbürger. Er wünschte beiden alles erdenklich Gute für die jeweiligen neuen Lebensabschnitte. Auch das Pflegeteam bedauert das Ausscheiden der geschätzten Kolleginnen und verabschiedete die beiden ebenfalls mit einem Geschenk.

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news-619 Fri, 07 Aug 2020 09:00:00 +0200 Pressemitteilung 19/20: Behelfs-Mundmasken-Gruppe Sinzig Rhein-Ahr spendet für DRK-Notfall-Beatmungsgerät - Ehrenamtliche Helfer unterstützen Sinziger Rettungskräfte mit Spende https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-19/20-behelfs-mundmasken-gruppe-sinzig-rhein-ahr-spendet-fuer-drk-notfall-beatmungsgeraet-ehrenamtliche-helfer-unterstuetzen-sinziger-rettungskraefte-mit-spende.html Sinzig. Über eine Geldspende für ein neues Notfall-Beatmungsgerät sowie über 250 Mund-Nasen-Masken freuen sich die Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Sinzig. Am vergangenen Donnerstag überreichten Petra Fix, Gründerin der Sinziger Behelfsmaskengruppe, zusammen mit Ralf Urban, Pressesprecher der Gruppe, die Spenden an DRK-Bereitschaftsleiter Marco Hengsberg. Über die aktuelle Berichterstattung ist Petra Fix auf die Spendenaktion aufmerksam geworden. Während Fix mit ihrer Gruppe und den hergestellten Alltagsmasken versucht, Infektionen mit dem aktuellen Coronavirus Sars-Cov-2 einzudämmen, müssen die DRK-Rettungskräfte unter Umständen die Konsequenzen einer möglichen Infektion versorgen. Nicht selten ist bei der neuen Erkrankung COVID-19 die Lunge in Mitleidenschaft gezogen. Eine assistierte oder gar kontrollierte Beatmung kann dann eine erforderliche Maßnahme sein.

Die Gruppe um Petra Fix, die sich in nächster Zeit in einem eingetragenen Verein neu formieren möchte, hat in den vergangenen Wochen immer wieder Spenden für die selbst genähten Alltagsmasken erhalten. Momentan sei laut Urban die Gruppe mit Stoffen, Gummibändern und Nähmaterial bestückt, so dass man 250 Euro der erhaltenen Spenden dem DRK-Ortsverein Sinzig e.V. für das neue lebensrettende Notfallbeatmungsgerät zur Verfügung stelle.

"Dieses gesellschaftliche Engagement für die Gesundheit unserer Mitbürger passt einfach gut zusammen", sagt Petra Fix. DRK-Bereitschaftsleiter Marco Hengsberg nahm stellvertretend für die ehrenamtlichen Rettungskräfte die Spende entgegen. Stolz erklärte er Petra Fix und Ralf Urban auf Nachfrage das Innenleben des Sinziger Rettungswagens sowie der darin befindlichen medizinischen Geräte.

Seit acht Jahren betreibt der DRK-Ortsverein Sinzig e.V. einen eigenen Rettungswagen. Rund 200 Notfalleinsätze bewältigen die ehrenamtlichen Rettungskräfte damit im Jahr für ihre Mitbürger. Eingesetzt wird der RTW bei Großeinsätzen des Bevölkerungsschutzes oder zur sanitäts- und rettungsdienstlichen Absicherung bei Veranstaltungen sowohl im Stadtgebiet Sinzig als auch im Kreis Ahrweiler. Zum Einsatz kommt das Rettungsfahrzeug auch, wenn der regulär für Sinzig zuständige Rettungswagen der DRK-Rettungswache Remagen bereits im Einsatz ist und zeitgleich ein weiterer Notfall eingetreten ist. Auch bodengebundene Rückholaktionen von akut erkrankten oder verunfallten Fördermitgliedern im Rahmen des DRK-Rückholdienstes in heimatnahe Krankenhäuser werden mit diesem Fahrzeug durchgeführt. Zu den hohen Fahrzeugbeschaffungskosten fallen turnusgemäß Kosten für die Wartung und Prüfung der medizinischen Ausstattung an. Aufgrund aktueller notfallmedizinischer Erkenntnisse und Weiterentwicklungen ist zwischendurch die Neubeschaffung von nicht immer günstigen Geräten für das lebensrettende Fahrzeug erforderlich.

Wer die Neubeschaffung des Notfall-Beatmungsgerätes für den RTW des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl mit dem Verwendungszweck "Spende Beatmungsgerät" entweder auf das Konto bei der Kreissparkasse Ahrweiler, DE79 577 513 100 000 501 767, oder bei der Volksbank RheinAhrEifel, DE42 577 615 910 711 104 500, überweisen. Bei Spenden bis 200 Euro ist der Kontoauszug als Beleg für die Steuererklärung ausreichend. Bei höheren Beträgen und einer benötigten Spendenquittung bitten die Rotkreuzler um Kontaktaufnahme per E-Mail an info@ov-sinzig.drk.de.

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news-620 Wed, 05 Aug 2020 09:00:00 +0200 Pressemitteilung 18/20: Berufsausbildung „Kauffrau / Kaufmann im Gesundheitswesen“ trotz Corona-Pandemie erfolgreich abgeschlossen - IHK-Regionalgeschäftsführer Bernd Greulich überreicht Abschlusszeugnisse im DRK-Sozialen Servicezentrum https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-18/20-berufsausbildung-kauffrau-/-kaufmann-im-gesundheitswesen-trotz-corona-pandemie-erfolgreich-abgeschlossen-ihk-regionalgeschaeftsfuehrer-bernd-greulich-ueberreicht-abschlusszeugnisse-im-drk-sozialen-servicezentrum.html Kreis Ahrweiler. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Dr. Bernd Greulich, Regionalgeschäftsführer für den Kreis Ahrweiler der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz, überreichte vergangenen Dienstag zwei Mitarbeitern vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Ahrweiler e.V., ihre Abschlusszeugnisse zur erfolgreich bestandenen Berufsausbildung „Kauffrau / Kaufmann im Gesundheitswesen“. Tanja Brünings ist seit fast fünf Jahren im DRK-Sozialen Servicezentrum Bad Breisig-Brohltal beschäftigt. Nach anfänglicher Tätigkeit im ambulanten PflegeService des DRK im Ahrkreis entschied sich die junge Mutter, eine Berufsausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen zu machen. Im Juli diesen Jahres legte sie mit ihrem beim DRK erlangten Fachwissen erfolgreich mit gutem Ergebnis ihre Abschlussprüfung ab. Im Anschluss an ihre Berufsausbildung wurde sie vom DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. als Verwaltungskraft für das Soziale Servicezentrum Bad Breisig-Brohltal übernommen.

Neuer Verwaltungsmitarbeiter im Sozialen Servicezentrum Bad Breisig-Brohltal ist Tobias Wißmann. Wißmann hatte zuerst in Koblenz eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger begonnen. Nach einjähriger Tätigkeit in der Pflege entschied er sich, eine Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen zu machen. Diese absolvierte Tobias Wißmann mit gutem Abschlussergebnis in einem großen Sanitätshaus in der Region. Während dem schulischen Teil der kaufmännischen Ausbildung tauschte er sich immer wieder mit seiner Mitschülerin Tanja Brünings über ihre Arbeit beim DRK aus. Nach der erfolgreichen Ausbildung bewarb sich Tobias Wißmann beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V., um sich mit den Besonderheiten einer Non-Profit-Organisation im Gesundheitswesen näher vertraut zu machen.

Brünings und Wißmann sind als Verwaltungsmitarbeiter im DRK-Sozialen Servicezentrum oft die ersten Ansprechpartner für die Mitbürger. Durch ihre fachlich qualifizierte Ausbildung beantworten sie Fragen zu Leistungsabrechnungen, möglichen Fördermitteln und leiten bei Fragen rund um die Themen ambulante Pflege und häusliche Betreuungsleistungen für Kranke und Senioren zu den entsprechenden Fachkräften in der Einrichtung weiter.

IHK-Regionalgeschäftsführer Dr. Bernd Greulich nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort mit den ehemaligen Auszubildenden und DRK-Pflegedienstleiterin Andrea Föhrmann auszutauschen. Greulich war sehr erfreut, dass man es trotz der aktuellen Corona-Pandemie geschafft hat, die Abschlussprüfungen erfolgreich durchführen zu können. In der Phase der Kontaktbeschränkungen war lange Zeit unklar, ob das diesjährige Ausbildungsjahr überhaupt beendet werden kann. Mit der Zeugnisübergabe gratulierte Greulich den frisch ausgebildeten Kaufleuten zur bestandenen Prüfung und zum neuen Arbeitsplatz. Stellvertretend für das gesamte Team des Sozialen Servicezentrums Bad Breisig-Brohltal hieß DRK-Pflegedienstleiterin Andrea Föhrmann die neuen Teammitglieder herzlich willkommen.

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news-618 Thu, 23 Jul 2020 11:26:47 +0200 Pressemitteilung 17/20: Rotkreuzler in Sinzig kommen dem Ziel ihrer Spendenaktion näher - Sinziger Mineralbrunnen spendet für Notfall-Beatmungsgerät https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-17/20-rotkreuzler-in-sinzig-kommen-dem-ziel-ihrer-spendenaktion-naeher-sinziger-mineralbrunnen-spendet-fuer-notfall-beatmungsgeraet.html Sinzig. Der Aufruf an die Sinziger Firmen, die ehrenamtlichen Retter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Sinzig e.V. bei der Beschaffung eines neuen Notfall-Beatmungsgerätes zu unterstützen, wurde auch von der Geschäftsleitung des Sinziger Mineralbrunnens gehört. Marketing-Manager Christopher Menzel überreichte kürzlich dem zweiten Vorsitzenden Martin Hengsberg auf dem Betriebsgelände eine entsprechende Spende. Wasser und Sauerstoff sind lebenswichtig für das Leben. Der Sinziger Mineralbrunnen liefert die lebensnotwendige Flüssigkeit in hoher Qualität. Im Notfall erhalten Betroffene lebensrettenden Sauerstoff durch den DRK-Rettungsdienst. Nicht selten muss sogar die komplette Atemtätigkeit unterstützt oder gar übernommen werden. Um dies ebenfalls in modernster und höchstmöglicher Qualität durchführen zu können, sammeln die ehrenamtlichen DRK-Rettungskräfte in Sinzig Spenden zur Beschaffung eines neuen Notfall-Beatmungsgerätes für den Rettungswagen (RTW) des Ortsvereins.

"Gerade die vergangenen Monate haben uns allen nochmal vor Augen geführt, wie existenziell wichtig das Ehrenamt, wie wichtig der Katastrophenschutz und die Prävention in unserem Land für uns alle ist. Alle Ehrenamtler sind stille Helden der derzeitigen Corona-Krise und leisten Außergewöhnliches. Wir freuen uns daher sehr, einen kleinen Beitrag zum Allgemeinwohl leisten zu können, damit im lebensbedrohlichen Ernstfall schnell Erste Hilfe geleistet werden kann", bedankt sich Christopher Menzel stellvertretend für die Betriebsleitung des Sinziger Mineralbrunnens bei Martin Hengsberg.

Seit acht Jahren betreibt der DRK-Ortsverein Sinzig e.V. einen eigenen Rettungswagen. Rund 200 Notfalleinsätze bewältigen die ehrenamtlichen Rettungskräfte damit im Jahr für ihre Mitbürger. Eingesetzt wird der RTW bei Großeinsätzen des Bevölkerungsschutzes oder zur sanitäts- und rettungsdienstlichen Absicherung bei Veranstaltungen sowohl im Stadtgebiet Sinzig als auch im Kreis Ahrweiler. Zum Einsatz kommt das Rettungsfahrzeug auch, wenn der regulär für Sinzig zuständige Rettungswagen der DRK-Rettungswache Remagen bereits im Einsatz ist und zeitgleich ein weiterer Notfall eingetreten ist. Auch bodengebundene Rückholaktionen von akut erkrankten oder Verunfallten Fördermitgliedern im Rahmen des DRK-Rückholdienstes in heimatnahe Krankenhäuser werden mit diesem Fahrzeug durchgeführt. Zu den hohen Fahrzeugbeschaffungskosten fallen turnusgemäß Kosten für die Wartung und Prüfung der medizinischen Ausstattung an. Aufgrund aktueller notfallmedizinischer Erkenntnisse und Weiterentwicklungen ist zwischendurch die Neubeschaffung von nicht immer günstigen Geräten für das lebensrettende Fahrzeug erforderlich.

Wer die Neubeschaffung des Notfall-Beatmungsgerätes für den RTW des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl mit dem Verwendungszweck "Spende Beatmungsgerät" entweder auf das Konto bei der Kreissparkasse Ahrweiler, DE79 577 513 100 000 501 767, oder bei der Volksbank RheinAhrEifel, DE42 577 615 910 711 104 500, überweisen. Bei Spenden bis 200 Euro ist der Kontoauszug als Beleg für die Steuererklärung ausreichend. Bei höheren Beträgen und einer benötigten Spendenquittung bitten die Rotkreuzler um Kontaktaufnahme per E-Mail an info@ov-sinzig.drk.de.

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news-617 Tue, 14 Jul 2020 12:50:56 +0200 Pressemitteilung 16/20: Unfall im Deutschland-Urlaub: DRK holt Mitglieder nicht nur aus dem Ausland zurück in die Heimat - Rotkreuzler aus dem Ahrkreis verlegen Fördermitglied nach Urlaubsunfall in ein heimtnahes Krankenhaus https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-16/20-unfall-im-deutschland-urlaub-drk-holt-mitglieder-nicht-nur-aus-dem-ausland-zurueck-in-die-heimat-rotkreuzler-aus-dem-ahrkreis-verlegen-foerdermitglied-nach-urlaubsunfall-in-ein-heimtnahes-krankenhaus.html Kreis Ahrweiler. Hildegard B. und ihr Mann Heinz (Namen geändert) lieben die ostfriesische Nordseeküste. Die landschaftliche Weite, gemeinhin oft auch „Plattes Land“ genannt, ist das Gegenteil zu ihrer bergigen Heimat im Herzen des Ahrtals. Bereits seit einigen Jahren nutzt das selbstständige Gastronomen-Ehepaar die Möglichkeit, dort zu entspannen und die Landschaft zu genießen. Ein Fahrradunfall hat die diesjährigen Urlaubsfreuden vor einigen Tagen allerdings getrübt. Glücklicherweise sind die Eheleute B. seit vielen Jahren Fördermitglied im Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V.. Die Retter von der Ahr haben ihren Förderern auch an der Nordseeküste geholfen. Es sollte eine kleine Radtour zum Urlaubsauftakt werden. Schön gemütlich meerseitig am Deich entlang vom Küstenbadeort Neuharlingersiel nach Benersiel. Als die Eheleute B. nach einigen Kilometern feststellten, dass sie die Fahrradschlüssel im Hotel vergessen haben, entschieden sie sich, zurückfahren und diese zu holen. Auf dem leicht Richtung Meer abschüssigen Deichradweg stoppte das Ehepaar, um zu drehen. Ab dem Moment nahm das Unheil seinen Lauf: Als Hildegard B. von ihrem Rad absteigen wollte, verlor die 58-jährige das Gleichgewicht und stürzte mitsamt ihrem schweren E-Bike den Deich hinunter Richtung Meer. Nachdem sie sich vom ersten Schreck erholt hatte und ihr klar wurde, was soeben geschah, spürte sie die Schmerzen im ganzen Körper. Sie konnte sich nicht mehr richtig bewegen, geschweige denn alleine aufstehen. Ihr gesundheitlich angeschlagener Mann konnte ihr in der misslichen Lage ebenfalls nicht helfen. "Mein Mann wollte direkt einen Krankenwagen rufen. Ich habe ihm noch gesagt, er soll mal zehn Minuten warten, das wird schon wieder", erzählt Hildegard B. und macht dabei einen Gesichtsausdruck, als wenn sie gerade selbst nicht glauben kann, was sie gesagt hat.

Heinz B. war die ganze Sache überhaupt nicht geheuer. Er zückte das Mobiltelefon und verständigte über die Notrufnummer 112 den Rettungsdienst. "Stellen sie sich auf den Deich und winken, wenn sie den Rettungswagen kommen sehen. Wir finden sie dann schon", hatte man ihm am Telefon noch gesagt. Heute können die B.'s über den kurios klingenden Hinweis schmunzeln, der trefflich die geliebte Urlaubsregion beschreibt. Kurze Zeit später waren die Rettungskräfte da. Nach der ersten Untersuchung vermuteten die Retter, dass Hildegard B. eine Verletzung an der Wirbelsäule haben könnte. Von da an wurde sie behandelt wie ein rohes Ei, damit es ja nicht durch unnötige Bewegungen zu Verletzungen des Rückenmarks kommt. Nachdem Hildegard B. über den Deich getragen wurde, ging es mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus der Kreisstadt Wittmund. Nach den Untersuchungen dort dann die erschütternde Nachricht: Ein Wirbel in der Brustwirbelsäule sei angebrochen. Ob eine Operation erforderlich ist, war zu der Zeit noch nicht klar. Hildegard B. war geschockt: "Eine solche Diagnose durch einen Unfall im Urlaub zu bekommen ist niederschmetternd. So weit weg von der Heimat schießen einem plötzlich tausend Gedanken durch den Kopf."

Am dritten Tag ihres Krankenaufenthaltes fiel Hildegard B. ein, dass sie ja seit 2012 Fördermitglieder im DRK seien. Irgendwie hatte sie in Erinnerung, etwas von einem DRK-Rückholdienst gehört zu haben. Und dieser Gedanke war genau richtig. Nach einem Telefonat mit der Tochter verständigte diese das DRK im Kreis Ahrweiler, wo die Eltern Mitglied sind. Dort erfuhr sie, dass heimatnahe Rückverlegungen nach solchen Ereignissen tatsächlich für DRK-Mitglieder über den DRK-Rückholdienst organisiert und durchgeführt werden. Man benötige allerdings einige Tage, um die Transportfähigkeit der Mutter mit den behandelnden Ärzten zu klären, einen adäquaten Platz für die Weiterbehandlung zu finden und dann das Team für den bodengebundenen Rücktransport zusammenzustellen. Wenige Tage später befand sich Hildegard B. wieder in einem Rettungswagen. Dieses Mal in einem vom DRK aus ihrem Heimatkreis mit Transportziel Bad Neuenahr-Ahrweiler.

"Wir waren so froh, als unsere Rückkehr nach Hause geklärt war. Wir mussten zwar einige Tage warten, aber nun mit einem konkreten Ziel vor Augen. Das macht ein solches Ereignis erträglicher", erzählt Hildegard B. Die Therapie wurde indes in Wittmund bis zur Verlegung ganz normal weitergeführt. Im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler in Bad Neuenahr-Ahrweiler bzw. im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth in Neuwied wurde die Behandlung fortgesetzt. Dort erhielt Hildegard B. dann auch die befreiende Mitteilung, dass keine Operation an der Wirbelsäule notwendig sei und der Bruch mit einem Korsett weiter heilen kann. Das Korsett wird Hildegard B. zwar nun im Sommer einige Zeit tragen müssen, das sei ihr aber egal. Sie und ihr Mann sind froh, dass eine Therapie ohne Operation möglich ist.

Mittlerweile ist Hildegard B. wieder zu Hause und geht mit ihrem Mann im eigenen Lokal der Arbeit nach. Wenn sie auf das, je nach Kleidung, durchaus sichtbare Korsett, angesprochen wird, erzählt sie ganz offen ihre Geschichte. "Ich bin froh, dass ich vor einigen Jahren nicht auf meinen Mann gehört habe und wir die Fördermitgliedschaft im DRK nicht gekündigt haben", sagt die lebensfrohe Gastronomin. "Ich erzähle jedem, der mich auf meinen Unfall anspricht, wie toll die Rotkreuzler mir als Fördermitglied mit dem Rückholdienst geholfen haben." Ein ganz besonderes Lob hat Hildegard B. dann noch für das Team, dass den Rücktransport durchgeführt hat. "Die beiden jungen Männer waren sehr einfühlsam und freundlich. Nicht aufgesetzt freundlich, sondern so richtig von Herzen. Als Gastronomin mit fast vierzig Jahren Berufserfahrung und Kundenkontakt spürt man das ganz schnell. Sie haben den langen und anstrengenden Rücktransport von fast fünf Stunden, soweit möglich, äußerst angenehm gestaltet", bedankt sich Hildegard B. bei ihren Helfern. Sie ist zuversichtlich, dass sie die weitere Behandlung problemlos überstehen wird.

Wer sich für den DRK-Rückholdienst im Rahmen einer DRK-Fördermitgliedschaft interessiert, findet weitere Informationen im Internet auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. unter www.kv-aw.drk.de. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich direkt online anzumelden. Persönliche Informationen erteilt Sabine Heuser vom DRK-FördermitgliederService per E-Mail an foerdermitglieder@kv-aw.drk.de oder telefonisch unter (02641) 97 80 16.

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news-616 Tue, 14 Jul 2020 12:44:40 +0200 Pressemitteilung 15/20: Weitere Unterstützung für Sinziger Rotkreuzler - Positiver Spendenverlauf für ein neues Notfall-Beatmungsgerät https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-15/20-weitere-unterstuetzung-fuer-sinziger-rotkreuzler-positiver-spendenverlauf-fuer-ein-neues-notfall-beatmungsgeraet.html Sinzig. Die zum Jahresende 2019 begonnene Spendenaktion für ein neues Notfall-Beatmungsgerät für den Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Sinzig e.V. verlief anfänglich schleppend. Nach und nach hat die Aktion Fahrt aufgenommen und die ehrenamtlichen Sinziger Retter sind zuversichtlich, dass das neue Gerät demnächst finanziert ist und beschafft werden kann. Die Firma Marcus Streckel Dienstleistungen reiht sich mit 1.200 Euro in die Spenderliste ein. Aufmerksam wurde Marcus Streckel auf die Aktion durch die bisherigen Medienberichte. Als er im Internet einen Spendenaufruf der Volksbank RheinAhrEifel eG und weitere Informationen zu dem Projekt sah, stand für den im Garten- und Landschaftsbau tätigen Unternehmer fest: Wir sind dabei! Wie in kleinen Betrieben üblich, machte die Absicht des Chefs schnell die Runde unter den Mitarbeitern. Diese finden das ehrenamtliche Engagement der Sinziger Rotkreuzler ebenfalls unterstützenswert und beteiligten sich.

"Seitdem über unseren Spendenaufruf an die Unternehmer in Sinzig öffentlich berichtet wird, steigt auch die Aufmerksamkeit der Bevölkerung. Unser Jugendrotkreuz hat kürzlich Flyer mit dem Hinweis auf die Spendenseite der Volksbank verteilt. Nun beteiligen sich auch unsere Mitbürger, worüber wir uns sehr freuen, mit Beträgen in unterschiedlichsten Höhen", sagt Sinzigs DRK-Bereitschaftsleiterin Judith Grobelny. Martin Hengsberg, zweiter Vorsitzender der Sinziger Rotkreuzler ergänzt: "Die Unterstützung der Bevölkerung zeigt uns, dass unser Engagement in der Stadt gewürdigt wird. Jede Spende, egal in welcher Höhe, bringt uns unserem Ziel schrittweise näher. Nach dem aktuellen Stand sind wir zuversichtlich, den Betrag für das neue Notfall-Beatmungsgerät durch die Spendenaktion zusammen zu bekommen und dieses demnächst bestellen zu können." Aktuell brenne den Rotkreuzlern die Beschaffung sprichwörtlich unter den Nägeln. Durch die Corona-Pandemie seien die Preise für Notfall-Beatmungsgeräte gestiegen. Nun möchten die Sinziger Rettungskräfte die Preissteigerung durch die bis zum Jahresende geringere Mehrwertsteuer kompensieren und das neue Notfall-Beatmungsgerät während dieser Zeit gerne bestellen.

Seit acht Jahren betreibt der DRK-Ortsverein Sinzig e.V. einen eigenen Rettungswagen (RTW). Rund 200 Notfalleinsätze bewältigen die ehrenamtlichen Rettungskräfte mit dem RTW im Jahr für ihre Mitbürger. Eingesetzt wird der RTW bei Großeinsätzen des Bevölkerungsschutzes oder zur sanitäts- und rettungsdienstlichen Absicherung bei Veranstaltungen sowohl im Stadtgebiet Sinzig als auch im Kreis Ahrweiler. Zum Einsatz kommt das Rettungsfahrzeug auch, wenn der regulär für Sinzig zuständige Rettungswagen der DRK-Rettungswache Remagen bereits im Einsatz ist und zeitgleich ein weiterer Notfall eingetreten ist. Auch bodengebundene Rückholaktionen von akut erkrankten oder Verunfallten Fördermitgliedern im Rahmen des DRK-Rückholdienstes in heimatnahe Krankenhäuser werden mit diesem Fahrzeug durchgeführt. Zu den hohen Fahrzeugbeschaffungskosten fallen turnusgemäß Kosten für die Wartung und Prüfung der medizinischen Ausstattung an. Aufgrund aktueller notfallmedizinischer Erkenntnisse und Weiterentwicklungen ist zwischendurch die Neubeschaffung von nicht immer günstigen Geräten für das lebensrettende Fahrzeug erforderlich.

Wer die Neubeschaffung des Notfall-Beatmungsgerätes für den RTW des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl mit dem Verwendungszweck "Spende Beatmungsgerät" entweder auf das Konto bei der Kreissparkasse Ahrweiler, DE79 577 513 100 000 501 767, oder bei der Volksbank RheinAhrEifel, DE42 577 615 910 711 104 500, überweisen. Bei Spenden bis 200 Euro ist der Kontoauszug als Beleg für die Steuererklärung ausreichend. Bei höheren Beträgen und einer benötigten Spendenquittung bitten die Rotkreuzler um Kontaktaufnahme per E-Mail an info@ov-sinzig.drk.de.

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news-615 Thu, 25 Jun 2020 11:00:00 +0200 Pressemitteilung 14/20: Ehrenamtliche Helfer vor Ort nach Corona Aus-Zeit wieder im Einsatz - Firmen unterstützen ehrenamtliche Rettungskräfte mit Schutzmaskenspende https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-14/20-ehrenamtliche-helfer-vor-ort-nach-corona-aus-zeit-wieder-im-einsatz-firmen-unterstuetzen-ehrenamtliche-rettungskraefte-mit-schutzmaskenspende.html Kreis Ahrweiler. Die Maßnahmen zur Pandemieabwehr vor dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 machten auch vor den rund 150 ehrenamtlichen Rettungskräften im Helfer vor Ort (HvO)-Projekt vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Kreis Ahrweiler nicht halt. Von Anfang März bis Anfang Juni pausierte das lebensrettende Projekt. Dank großzügiger Schutzmaskenspenden und vom DRK beschaffter Einwegschutzkittel sind die Rettungskräfte nun wieder im Einsatz. Einem Virus ist es egal, wer sein Wirt ist, um sich zu vermehren und zu verbreiten. Krankheitserreger machen auch nicht vor den engagierten ehrenamtlichen Kräften im HvO-Projekt des DRK halt. Dank einer großzügigen Sachspende in Form von medizinischen Schutzmasken, unter anderem durch die Firmen Gasber GmbH, Wassenach, positiv Multimedia, Harscheid und PolymerChemie Klaus Frericks e.K., Troisdorf, sind die ehrenamtlichen Nachbarschaftshelfer vom Roten Kreuz wieder einsatzbereit. Die zu den Schutzmasken notwendigen Einwegschutzkittel hat das DRK in Eigenfinanzierung beschafft.

Um die ehrenamtlichen Helfer vor möglichen Infektionen mit dem neuen Virus zu schützen, entschied man im DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V., mit den aufkommenden behördlichen Maßnahmen der Pandemieabwehr seine ehrenamtlichen Kräfte im HvO-Projekt außer Dienst zu nehmen. Beim DRK verfolgt man den Pandemieverlauf, die immer neuen Erkenntnisse zum neuen Coronavirus Sars-CoV-2 und die behördlichen Auflagen und Empfehlungen sehr genau. Nachdem behördlicherseits in Rheinland-Pfalz Lockerungen in die Corona-Bekämpfungsverordnung Einzug hielten, befassten sich die Projektleitung und die Rotkreuzärzte im Kreis Ahrweiler mit der Wiederaufnahme des HvO-Dienstes.

"Der Eigenschutz hat seit jeher im Rotkreuzdienst oberste Priorität. Zur Wiederaufnahme des HvO-Dienstes haben wir ein eigenes Hygiene- und Einsatzkonzept erstellt. Zum Schutz der Helfer ist ein Einsatz nur mit Schutzmaske und Einwegschutzkittel bzw. Einsatzkleidung möglich. Da die HvO oft die ersten Kräfte an einer Einsatzstelle sind, verschafft sich der Helfer zunächst mit ausreichendem Abstand einen Überblick über die Situation. Durch Befragung wird versucht festzustellen, ob eine COVID-19-Erkrankung oder eine Sars-CoV-2-Infizierung des Patienten oder eines anwesenden Angehörigen möglich ist. Erst wenn die Helfer davon ausgehen können, dass dies nicht der Fall ist, werden sie sich dem Patienten zur Durchführung weiterer Maßnahmen nähern. Nach dem Einsatz werden Maske und Schutzkittel fachgerecht über den Müllabwurf im Einsatzfahrzeug des Rettungsdienstes entsorgt und die Hände desinfiziert", fasst DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel die getroffenen Maßnahmen zusammen.

Helfer vor Ort sind gut ausgebildete DRK-Retter aus der Nachbarschaft. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn sie den Notfallort schneller erreichen können als der Rettungsdienst oder wenn das nächste Rettungsfahrzeug bereits im Einsatz ist. Damit übernehmen die ausschließlich ehrenamtlichen Helfer eine wichtige Funktion in der Rettungskette. Die Ehrenamtlichen leiten die notfallmedizinische Versorgung des Patienten ein, bis der Rettungsdienst eintrifft. Sie führen lebenserhaltende Sofortmaßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch und betreuen die Patienten. Wichtige einsatztaktische Informationen werden vom HvO für den nachrückenden Rettungsdienst direkt der Leitstelle gemeldet. Jedem Helfer steht eine Notfallausrüstung zur Verfügung, die unter anderem ein Blutdruck- sowie Blutzuckermessgerät, Verbandmaterial, Hilfsmittel zur Immobilisation (Ruhigstellung) von Knochenbrüchen und zur Beatmung, neuerdings eine medizinische Mund-Nasen-Schutzmaske sowie einen Einwegschutzkittel enthält.

Wer das Helfer vor Ort-Projekt ebenfalls mit einer Spende unterstützen möchte, kann mit dem Stichwort "Spende HvO-Projekt" den Betrag direkt auf das Konto IBAN: DE42577513100000800029, BIC: MALADE51AHR bei der Kreissparkasse Ahrweiler oder auf das Konto IBAN: DE02577615910502219600, BIC: GENODED1BNA bei der Volksbank RheinAhrEifel einzahlen. Bei Beträgen bis 200 EUR wird eine Kopie des Kontoauszuges als Ersatz für eine Spendenquittung von den Finanzämtern zur steuerlichen Geltendmachung akzeptiert. Bei größeren Spenden stellt der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. eine Spendenbescheinigung aus.

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news-614 Fri, 19 Jun 2020 10:30:00 +0200 Pressemitteilung 13/20: DRK bittet um Solidarität bei Kleiderspenden - Corona-Krise hat erheblichen Einfluss auf die Alttextilsammlung und Vermarktung https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-13/20-drk-bittet-um-solidaritaet-bei-kleiderspenden-corona-krise-hat-erheblichen-einfluss-auf-die-alttextilsammlung-und-vermarktung.html Kreis Ahrweiler. Zum Sommer werden traditionell die Kleiderschränke ausgemistet. In der amtlich verordneten „Corona-Auszeit“ schaffen besonders viele Bürger Ordnung in den eigenen vier Wänden. Dadurch ist momentan das Aufkommen an Kleiderspenden an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) über die kreisweit aufgestellten Altkleidercontainer sehr groß. Die illegale Entsorgung von Rest- und Sperrmüllanteilen in die Alttextilcontainer steigt leider ebenfalls stark an. Bedingt durch die weltweiten Auswirkungen der Corona-Krise sind auch die beauftragten Verwertungspartner des DRK stark in ihren Vermarktungs- und Verwendungsmöglichkeiten eingeschränkt. Erschwerend kommt hinzu, dass vielerorts andere Organisationen und Unternehmen ihre Sammlungen eingestellt haben.

Das DRK hält an seinen regelmäßigen Altkleidercontainerleerungen fest. Die Rotkreuzler bitten die spendefreudigen Bürger allerdings um ihre Mithilfe, damit die Situation an den zur Zeit stark frequentierten Alttextilbehälterstandorten nicht eskaliert. Die Spender werden gebeten, falls möglich, die Altkleiderspende für die nächsten drei bis vier Monate zuhause trocken, staubfrei und gut verpackt in Tüten zwischenzulagern.

Beim unvermeidlichen Gang zum Alttextilcontainer sollen nur tragfähige Kleidung und Schuhe sowie gut erhaltene Haushaltstextilien, in Tüten verpackt, gespendet werden. Sitzauflagen jeder Art, Schaumstoffe, Kissen oder synthetische Bettwaren gehören nicht in die Alttextilbehälter, sondern müssen als Sperrmüll entsorgt werden. Bürger des Kreises Ahrweiler können nach vorheriger Anforderung Sperrmüll bis drei Kubikmeter zweimal jährlich kostenfrei abholen lassen. Alternativ kann Sperrmüll aus Privathaushalten auch mit der grünen Karte aus dem AW-Abfallratgeber zweimal jährlich kostenfrei bei den Abfallzentren in Niederzissen oder Leimbach angeliefert werden.

Bei vollen Alttextilcontainern soll die Kleiderspende keinesfalls daneben abgestellt werden. Jahreszeitliche Witterungseinflüsse oder Nagetiere können die Textilien zerstören. Mit der Verpackung in Tüten und dem Einwurf der Altkleider in die Sammelcontainer leisten Spender einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Alttextilsammlung. Auch ein Diebstahl der eigentlich an Bedürftige gerichteten Spende kann nicht ausgeschlossen werden.

Informationen rund um das Thema Altkleiderspende und Altkleidercontainer stellt der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. auf seiner Homepage unter www.kv-aw.drk.de/altkleidersammlung zur Verfügung.

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news-613 Wed, 17 Jun 2020 11:00:00 +0200 Pressemitteilung 12/20: Persönliche Beratung von Senioren wird fortgesetzt - Gemeindeschwestern plus beraten nach Kontaktbeschränkung nun mit erhöhtem Sicherheitsaufwand https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-12/20-persoenliche-beratung-von-senioren-wird-fortgesetzt-gemeindeschwestern-plus-beraten-nach-kontaktbeschraenkung-nun-mit-erhoehtem-sicherheitsaufwand.html Kreis Ahrweiler. Gemeindeschwestern plus sollen Senioren über die Möglichkeiten der altersgerechten eigenständigen Lebensführung beraten und über mögliche ergänzende Unterstützungsleistungen aufklären. Senioren gehören allerdings zur Risikogruppe der aktuellen Coronakrise. Bedingt durch die Kontaktbeschränkungen konnten die Gemeindeschwestern plus ihre Tätigkeit bisher nur telefonisch wahrnehmen. Dies hat sich im Zuge der weiteren Lockerungen der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz geändert. Ab sofort sind, unter Einhaltung strenger Hygieneregeln, wieder persönliche Beratungen möglich. Die Gemeindeschwestern plus vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Kreis Ahrweiler, sind auch in Corona-Zeiten Ansprechpartnerinnen für Senioren. Nachdem seit Mitte März wegen der notwendigen Kontaktbeschränkungen nur telefonische Beratungen möglich waren, sind seit dieser Woche wieder persönliche Beratungsgespräche vereinbar. Als ausgebildete und erfahrene Pflegefachkräfte sind die Gemeindeschwestern plus mit den erforderlichen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen bestens vertraut. Mit eingebunden sind natürlich die bisherigen Erkenntnisse zum neuen Coronavirus Sars-CoV-2 und der daraus möglichen Erkrankung COVID-19.

"Auf eine höfliche Begrüßung per Handschlag müssen wir verzichten. Ebenso halten wir, wie überall im öffentlichen Leben, den Mindestabstand von 1,5 Metern ein. Eine Mund-Nasen-Maske wird ebenfalls bei den Beratungsterminen getragen. Wenn möglich, versuchen wir momentan unsere Gespräche bei den Senioren im Freien, etwa auf einem Balkon oder einer Terrasse, durchzuführen", beschreibt Gemeindeschwester plus Sabine Kröll, zuständig für die Region Bad Breisig-Brohltal, die Vorgehensweise. "Telefonische Beratungen sind natürlich nach wie vor ebenfalls möglich", fügt Gerlinde Brenk, Gemeindeschwester plus für Remagen-Sinzig, hinzu.

Telefonische Beratungen oder persönliche (Haus-)Besuche können direkt bei den Gemeindeschwestern plus vereinbart werden. Für die Region Bad Breisig-Brohltal ist Sabine Kröll unter 02636-97 58 99 und für Remagen-Sinzig Gerlinde Brenk unter 02642-90 57 316 sowie unter 0178 119 633 4 erreichbar. Auch Beratungen per E-Mail sind möglich. Sabine Kröll ist erreichbar unter gemeindeschwester-niederzissen@kv-aw.drk.de, Gerlinde Brenk unter gemeindeschwester-sinzig@kv-aw.drk.de.

Weitere Informationen zu den Aufgaben der Gemeindeschwestern plus beim DRK findet man unter www.kv-aw.drk.de/gemeindeschwester-plus

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news-612 Mon, 01 Jun 2020 11:00:00 +0200 Pressemitteilung 11/20: Weitere Etappe der Spendenakquise für ein neues Beatmungsgerät erreicht - Firma nowiBau spendet für Notfall-Beatmungsgerät der Sinziger Rotkreuzler https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-11/20-weitere-etappe-der-spendenakquise-fuer-ein-neues-beatmungsgeraet-erreicht-firma-nowibau-spendet-fuer-notfall-beatmungsgeraet-der-sinziger-rotkreuzler.html Sinzig. Mit gebührendem Sicherheitsabstand überreichte Norman Wirbel, geschäftsführender Gesellschafter der Brohl-Lützinger Firma nowiBau, einen Scheck über 2.000 Euro für ein neues Notfall-Beatmungsgerät an das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Ortsverein Sinzig e.V.. Voller Freude nahmen der zweite DRK-Ortsvereinsvorsitzende Martin Hengsberg und sein Bruder Marco, DRK-Bereitschaftsleiter in Sinzig, die Spende stellvertretend für die ehrenamtlichen Rettungskräfte in Empfang. Norman Wirbel war als Jugendlicher selbst, zusammen mit den Gebrüdern Hengsberg, im Sinziger Jugendrotkreuz (JRK) aktiv. Aus beruflichen Gründen hat er zunächst im JRK eine Pause eingelegt, danach dieses verantwortungsvolle Ehrenamt aber nicht weiter ausüben können. "Als ich kürzlich in der Zeitung von der ersten Spendenübergabe sowie dem weiteren Spendenaufruf gelesen habe und Martin und Marco Hengsberg auf dem Foto sah, wurden viele schöne Erinnerungen an die damalige Zeit wach", sagt Norman Wirbel. Als ehemaliger JRK-ler kam ihm in Erinnerung, dass das DRK den Großteil seiner Arbeit durch Spenden, Beiträge der Fördermitglieder und Kostenerstattung für geleistete Einsätze, finanziert. "Dass Marco und Martin immer noch ehrenamtlich im DRK aktiv sind und darüber hinaus sogar ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, ringt mir hohen Respekt ab", erzählt Norman Wirbel. Für ihn stand fest, dass er die Beschaffung eines neuen Notfall-Beatmungsgerätes mit einer Spende unterstützt.

Seit acht Jahren betreibt der DRK-Ortsverein Sinzig e.V. einen eigenen Rettungswagen (RTW). Rund 200 Notfalleinsätze bewältigen die ehrenamtlichen Rettungskräfte mit dem RTW im Jahr für ihre Mitbürger. Eingesetzt wird der RTW bei Großeinsätzen des Bevölkerungsschutzes oder zur sanitäts- und rettungsdienstlichen Absicherung bei Veranstaltungen sowohl im Stadtgebiet Sinzig als auch im Kreis Ahrweiler. Zum Einsatz kommt das Rettungsfahrzeug auch, wenn der regulär für Sinzig zuständige Rettungswagen der DRK-Rettungswache Remagen bereits im Einsatz ist und zeitgleich ein weiterer Notfall eingetreten ist. Zu den hohen Fahrzeugbeschaffungskosten fallen turnusgemäß Kosten für die Wartung und Prüfung der medizinischen Ausstattung an. Aufgrund aktueller notfallmedizinischer Erkenntnisse und Weiterentwicklungen ist zwischendurch die Neubeschaffung von mitunter nicht günstigen Geräten für das lebensrettende Fahrzeug erforderlich.

Wer die Neubeschaffung des Notfall-Beatmungsgerätes für den RTW des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl mit dem Verwendungszweck "Spende Beatmungsgerät" entweder auf das Konto bei der Kreissparkasse Ahrweiler, DE79 577 513 100 000 501 767, oder bei der Volksbank RheinAhrEifel, DE42 577 615 910 711 104 500, überweisen. Bei Spenden bis 200 Euro ist der Kontoauszug als Beleg für die Steuererklärung ausreichend. Bei höheren Beträgen und einer benötigten Spendenquittung bitten die Rotkreuzler um Kontaktaufnahme per E-Mail an info@ov-sinzig.drk.de.

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news-611 Fri, 29 May 2020 13:15:00 +0200 Pressemitteilung 10/20: Reaktivierung der Rotkreuzkurse für die Bevölkerung - DRK beginnt nach weiteren Lockerungen der Corona-Bekämpfungsverordnung wieder mit Erste Hilfe-Ausbildung https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-10/20-reaktivierung-der-rotkreuzkurse-fuer-die-bevoelkerung-drk-beginnt-nach-weiteren-lockerungen-der-corona-bekaempfungsverordnung-wieder-mit-erste-hilfe-ausbildung.html Kreis Ahrweiler. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Ahrweiler e.V., beginnt wieder mit der Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe. Die Qualitätssicherungsstelle Erste Hilfe (QSEH) der Berufsgenossenschaften hat eine aktuelle Handlungshilfe für die Erste Hilfe-Ausbildungen erarbeitet und den ermächtigten Ausbildungsstellen zur Verfügung gestellt. Das DRK hatte am 16. März 2020 aufgrund entsprechender Vorgaben der QSEH den Lehrgangsbetrieb für die Bevölkerung, für betriebliche Ersthelfer und die eigenen Einsatzkräfte eingestellt. Unter Berücksichtigung der erhaltenen Rahmenempfehlungen hat der DRK-Kreisverband Ahrweiler sein individuelles Hygienekonzept für die Breitenausbildung erstellt.

"Die Empfehlungen der Qualitätssicherungsstelle Erste Hilfe sind mit sechs Seiten einerseits durchaus umfangreich, andererseits nicht pauschal auf die spezifischen regionalen Gegebenheiten präzisiert. Wir sind sehr froh, vor einigen Jahren einen unserer Rettungsfachkräfte die Weiterbildung zum Hygienetechniker ermöglicht zu haben. Seit Beginn der Coronakrise kommt ihm eine Schlüsselposition zu und er hat das Konzept für unsere Lehrgänge erarbeitet", sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel.

Laut den Vorgaben der QSEH sind von den Teilnehmenden eigene Mund-Nasen-Bedeckungen oder Mund-Nasen-Schutzmasken (Alltagsmasken oder höherwertig) zum Lehrgang mitzubringen, da diese getragen werden müssen.

Die Anpassung des Ausbildungsprogramms an die Coronakrise bedeutet für das DRK einen erheblichen organisatorischen und materiellen Mehraufwand. Aus diesem Grunde wurde entschieden, die Lehrgangsgebühren auf 55,00 Euro zu erhöhen.

Der ersten beiden Lehrgänge Ende Mai richteten sich vorzugsweise aufgrund des Ausbildungsrückstandes an die Führerscheinbewerber. Die Kurse ab Dienstag, 09. Juni 2020, jeweils von 9:00 bis 16:45 Uhr, stehen allen Teilnehmenden, insbesondere den betrieblichen Ersthelfern, zur Verfügung. Informationen zu den Kursen sowie eine Online-Anmeldemöglichkeit besteht auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. unter www.kv-aw.drk.de/rotkreuzkurs. Persönliche Informationen erhält man von Stefanie Schütz unter der Rufnummer (02641) 97 80 30 oder per E-Mail an ausbildung@kv-aw.drk.de.

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news-610 Mon, 25 May 2020 11:55:49 +0200 Pressemitteilung 09/20: Telefonische Beratung von Senioren durch die Gemeindeschwestern plus - Wir sind auch in Zeiten der Kontaktbeschränkung für Sie da https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-09/20-telefonische-beratung-von-senioren-durch-die-gemeindeschwestern-plus-wir-sind-auch-in-zeiten-der-kontaktbeschraenkung-fuer-sie-da.html Kreis Ahrweiler. Senioren gehören zur Risikogruppe der aktuellen Coronakrise. Trotz bisheriger Lockerungen in der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz, sind viele Senioren noch stark in ihrem täglichen Leben und den sozialen Kontakten eingeschränkt. Spontane Besuche sind noch weitestgehend unmöglich, spezielle Seniorenveranstaltungen sind abgesagt. Die Gemeindeschwestern plus vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Kreis Ahrweiler, sind auch in diesen Zeiten feste Ansprechpartnerinnen für Senioren. Bis ein persönlicher (Haus-)Besuch möglich ist, bieten die Gemeindeschwestern plus Sabine Kröll für die Region Bad Breisig-Brohltal unter 02636-97 58 99 und Gerlinde Brenk für Remagen-Sinzig unter 02642-90 57 316 oder der Mobilrufnummer 0178 119 633 4 telefonische Beratungen an. Durch diese Telefonate können bereits erste Hilfeleistungen in die Wege geleitet oder neue Möglichkeiten für den Alltag, in Zeiten trotz Corona, aufgezeigt werden. Auch Beratungen per E-Mail sind möglich. Sabine Kröll ist erreichbar unter gemeindeschwester-niederzissen@kv-aw.drk.de, Gerlinde Brenk unter gemeindeschwester-sinzig@kv-aw.drk.de. Sobald die Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz es zulässt, sind auch persönliche Beratungsgespräche möglich.

Weitere Informationen zu den Aufgaben der Gemeindeschwestern plus beim DRK findet man unter

www.kv-aw.drk.de/gemeindeschwester-plus

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news-608 Tue, 12 May 2020 09:29:12 +0200 Pressemitteilung 08/20: Freiwilligendienst beim DRK – das Plus im Lebenslauf, ein Orientierungspunkt in der Coronakrise - Gesellschaftliches Engagement und berufliche Orientierung für jüngere und ältere Mitbürger https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-08/20-freiwilligendienst-beim-drk-das-plus-im-lebenslauf-ein-orientierungspunkt-in-der-coronakrise-gesellschaftliches-engagement-und-berufliche-orientierung-fuer-juengere-und-aeltere-mitbuerger.html Kreis Ahrweiler. Einigen jungen Menschen fehlt nach dem Schulabschluss die berufliche Orientierung. Abiturienten müssen nicht selten Wartezeit auf einen Studienplatz überbrücken, für eine Berufsausbildung ist der Zeitraum aber meist zu kurz. Die aktuelle Coronakrise hat neue Unwägbarkeiten sowohl bei der beruflichen Orientierung als auch in der Ausübung vieler Berufe verursacht. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Deutschen Roten Kreuz (DRK) bieten gute Möglichkeiten, freie Zeiten sinnvoll zu nutzen, sich gesellschaftlich zu engagieren und sich dabei beruflich (neu) zu orientieren. Ganz egal ob ein Engagement im Sozialen Service mit dem Schwerpunkt der Unterstützung für Senioren im betreuten Wohnen "Weißes Ross" in Bad Breisig, im kreisweiten HausNotrufService oder im Krankentransport und Rettungsdienst: Die Freiwilligendienste beim DRK sind so vielfältig wie die Arbeit des DRK im Kreis Ahrweiler und bieten interessante Tätigkeiten. Freiwilligendienst heißt aber nicht, dass man umsonst arbeitet. FSJ-ler und BFD-ler erhalten auf Grundlage der entsprechenden Gesetze ein monatliches Taschengeld für ihr Engagement. Freiwilligendienste sind für Menschen, die aufgrund der Coronakrise in Arbeitslosigkeit geraten sind oder über einen längeren Zeitraum nicht ihrem Beruf nachgehen können, eine gute Gelegenheit, Einblicke in soziale Tätigkeitsgebiete zu erlangen.

In den Freiwilligendiensten des DRK sammelt man viel Erfahrungen im Umgang mit Menschen. Bei Bewerbungen um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz nehmen viele Arbeitgeber im Lebenslauf die Teilnahme am Freiwilligendienst positiv zur Kenntnis. Sie schätzen die erworbenen Kenntnisse und bewerten das Engagement oft als zusätzliches Plus im Lebenslauf.

Durch die gesetzlichen Regelungen des BFD haben auch Menschen, die älter als 27 Jahre sind, die Möglichkeit, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Die Motivationen sind dabei völlig unterschiedlich. Manchmal sind es Langzeitarbeitslose, die durch einen Freiwilligendienst ihre Chancen zur Rückkehr in das Berufsleben erhöhen möchten. Auch Pensionäre, die berufsbedingt bereits vor dem 60. Lebensjahr aus dem Arbeitsalltag aussteigen, nutzen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Kompetenzen in soziale Bereiche einzubringen. Oft wird der Freiwilligendienst genutzt, um sich beruflich (neu) zu orientieren oder in soziale Arbeitsbereiche hinein zu schnuppern. Für ein späteres Studium können die geleisteten Dienstzeiten als Praktikum anerkannt werden.

Für die Tätigkeit im Krankentransport und Rettungsdienst werden die Freiwilligen während einer dreieinhalbmonatigen Rettungssanitäterausbildung auf ihren Einsatz vorbereitet. Diese Ausbildung ist ein guter Einstieg in medizinische Berufe, in ein späteres Medizinstudium oder in die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter. Nach der Rettungssanitäterausbildung werden die Freiwilligen während ihrer Dienstzeit von den langjährig erfahrenen hauptamtlichen Rettungskräften begleitet und fortgebildet. In der Sozialarbeit werden die Freiwilligen ebenfalls von langjährig erfahrenen Rotkreuzmitarbeitern an die Aufgaben herangeführt und begleitet.

Der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. hat weitere Informationen auf seiner Homepage unter www.kv-aw.drk.de/freiwilligendienste bereitgestellt. Eine telefonische Beratung erhält man von Andrea Thomas unter der Rufnummer (02641) 97 80 11. Gerne steht Andrea Thomas nach entsprechender Terminvereinbarung auch für persönliche Gespräche zur Verfügung. Eine Kontaktaufnahme per E-Mail an freiwilligendienste@kv-aw.drk.de ist ebenfalls möglich.

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news-607 Thu, 09 Apr 2020 08:34:47 +0200 Pressemitteilung 07/20: Firma noBaxx unterstützt DRK-Ortsverein Sinzig e.V. - Spende für ein neues Beatmungsgerät für den Rettungswagen des DRK-Ortsvereins https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-07/20-firma-nobaxx-unterstuetzt-drk-ortsverein-sinzig-ev-spende-fuer-ein-neues-beatmungsgeraet-fuer-den-rettungswagen-des-drk-ortsvereins.html Sinzig. Seit acht Jahren betreibt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Ortsverein Sinzig e.V., einen eigenen Rettungswagen (RTW). Dieser wird bei Bedarf und verschiedensten Anlässen von ehrenamtlichen Rettungskräften auf Grundlage der entsprechenden Landesgesetze besetzt. Zur Beschaffung eines neuen Notfall-Beatmungsgrerätes erhielten die Rotkreuzler von Roman Förster, Inhaber der Sinziger Schädlingsbekämpfungsfirma noBaxx, kurz vor Ostern eine Spende in Höhe von 500 Euro. Eingesetzt wird der Sinziger RTW bei Großeinsätzen des Bevölkerungsschutzes oder zur sanitäts- und rettungsdienstlichen Absicherung bei Veranstaltungen sowohl im Stadtgebiet Sinzig als auch im Kreis Ahrweiler. Zum Einsatz kommt das Rettungsfahrzeug auch, wenn der regulär für Sinzig zuständige Rettungswagen der DRK-Rettungswache Remagen bereits im Einsatz ist und zeitgleich ein weiterer Notfall eingetreten ist. Zu den hohen Fahrzeugbeschaffungskosten fallen turnusgemäß Kosten für die Wartung und Prüfung der medizinischen Ausstattung an. Aufgrund aktueller notfallmedizinischer Erkenntnisse und Weiterentwicklungen ist zwischendurch die Neubeschaffung von mitunter nicht günstigen Geräten für das lebensrettende Fahrzeug erforderlich. "Rund 200 Notfalleinsätze bewältigen wir mit dem RTW im Jahr für unsere Mitbürger", ist von DRK-Bereitschaftsleiter und Notfallsanitäter Marco Hengsberg zu erfahren. Aktuell planen die Sinziger Rotkreuzler die Anschaffung eines moderneren und leistungsfähigeren Beatmungsgerätes für den RTW.

"Die Beschaffung eines Notfallbeatmungsgerätes wird mit etwa 6.000 Euro zu Buche schlagen", sagt Martin Hengsberg, zweiter Vorsitzender im DRK-Ortsverein Sinzig und ebenfalls Notfallsanitäter. Bereits zum Ende des Vorjahres haben sich die Sinziger Rettungskräfte mit einem Rundschreiben an die Geschäftsleute gewandt und um Spenden gebeten. "Leider war dieser Versuch zunächst nicht von Erfolg gekrönt", sagt Marco Hengsberg.

Eher zufällig und beiläufig kamen die Rotkreuzler während eines Einsatzes in der Karnevalszeit mit dem Sinziger Unternehmer Roman Förster, Inhaber einer Schädlingsbekämpfungsfirma, ins Gespräch. Förster ist durch seine berufliche Tätigkeit für Notfallsituationen sensibilisiert. Einige der Schädlinge und Insekten, denen Förster mit seinem Team zu Leibe rückt, verursachen nicht selten lebensgefährliche allergische Reaktionen. "Ich war erstaunt, als ich hörte, dass die Ehrenamtlichen die Kosten für ihre Ausstattung aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen der Fördermitglieder finanzieren. Darüber wollte ich mehr erfahren", sagt Roman Förster. Er lud die Gebrüder Hengsberg zu einem persönlichen Gespräch ein, um sich detailliert über die Rotkreuzarbeit in Sinzig zu informieren.

Nach dem Gespräch war klar, dass er für die Sinziger Geschäftsleute ein Vorbild sein möchte und sagte von seiner Firma eine Spende in Höhe von 500 Euro zu. "Dadurch, dass der Rettungswagen immer wieder in Sinzig im Einsatz ist, ist dies eine Spende letztlich für die Sinziger Bürger, die nur vom DRK verwaltet wird. Wenn weitere Geschäftsleute unserem Beispiel folgen, dann können die Ehrenamtlichen die Modernisierung ihrer Ausstattung, von der wir ja letztlich in Sinzig alle profitieren, vorantreiben", sagt Förster zu seiner Unterstützung. Die Rotkreuzler sind vom Tatendrang Försters beeindruckt und ergänzen: "Jede Spende, egal in welcher Höhe, wird uns helfen."

Wer die Neubeschaffung des Beatmungsgerätes für den RTW des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. unterstützen möchte, kann einen Betrag seiner Wahl mit dem Verwendungszweck "Spende Beatmungsgerät" entweder auf das Konto bei der Kreissparkasse Ahrweiler, DE79 577 513 100 000 501 767, oder bei der Volksbank RheinAhrEifel, DE42 577 615 910 711 104 500, überweisen. Bei Spenden bis 200 Euro ist der Kontoauszug als Beleg für die Steuererklärung ausreichend. Bei höheren Beträgen und einer benötigten Spendenquittung bitten die Rotkreuzler um Kontaktaufnahme per E-Mail an info@ov-sinzig.drk.de.

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news-606 Wed, 01 Apr 2020 11:21:52 +0200 Rotkreuz-JournAhrl Audio - Corona-Spezial: Das neue Coronavirus und Hygiene https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/podcast/rotkreuz-journahrl-audio-spezial.html Unser Hygiene-Techniker Michael Kluge-Dummer nennt die Hygienemaßnahmen zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2 und erklärt, warum die Einhaltung äußerst wichtig ist. Weitere aktuelle Informationen zum neuen Coronavirus haben wir auch auf unserer Homepage unter www.kv-aw.drk.de/corona-news zusammengestellt. news-605 Thu, 26 Mar 2020 15:21:21 +0100 Pressemitteilung 06/20: Rotkreuzler im Kreis Ahrweiler trauern um ihren ehemaligen Kreisbereitschaftsführer - Rotkreuz-Urgestein Walter Comes im Alter von 81 Jahren verstorben https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-06/20-rotkreuzler-im-kreis-ahrweiler-trauern-um-ihren-ehemaligen-kreisbereitschaftsfuehrer-rotkreuz-urgestein-walter-comes-im-alter-von-81-jahren-verstorben.html Kreis Ahrweiler. Die Rotkreuzler im Ahrkreis trauern um ihren langjährigen Kameraden, ehemaligen Kreisbereitschaftsführer und Ehrenvorsitzenden vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Sinzig e.V., Walter Comes. Comes verstarb am 21. März 2020 nach langer Krankheit. Jahrzehntelang prägte er das Bild des eifrigen und pflichtbewussten Rotkreuzlers. Das Rote Kreuz und der Kreis Ahrweiler verlieren einen Kameraden und Mitbürger, der für seine Heimat gelebt und sich engagiert hat, ohne sich dabei in das Rampenlicht zu drängen. Als 22-jähriger wurde Walter Comes im Mai 1960 Mitglied im DRK-Ortsverein Sinzig e.V. Von 1963 bis 1965 übte er dort das Amt des Zeugwartes aus. Nach drei Jahren als stellvertretender Bereitschaftsführer war er ab 1968 als Bereitschaftsführer für die Planung und Durchführung der Rotkreuzarbeit in Sinzig verantwortlich. Mit dem Namen Walter Comes untrennbar verbunden ist das Rotkreuzheim des DRK-Ortsverein Sinzig e.V. in der Friedrich-Ebert-Straße.

Als maßgeblicher Initiator der Errichtung der Rotkreuzunterkunft in den Jahren 1974 - 1975 drückte Comes der Rotkreuzarbeit in Sinzig seinen Stempel auf. Im Rahmen der von den Rotkreuzhelfern überwiegend in Eigenleistung erbrachten Bauarbeiten ging er mit über 1.100 ehrenamtlichen Dienststunden als gutes Beispiel voran. Auch die in den späteren Jahren erfolgten Anbauten, Garagen und eine Kleiderkammer, wurden als sinnvolle Ergänzungen durch das Engagement von Walter Comes möglich.

Zu seiner tatkräftigen Arbeit als Bereitschaftsführer in Sinzig übernahm er weitere Verantwortung für das Rotkreuzwesen: Von 1982 bis 1995 bekleidete er zusätzlich das Amt des stellvertretenden DRK-Ortsvereinsvorsitzenden. Im Jahr 1995 gab Walter Comes die Aufgaben des Bereitschaftsführers weiter, um sein Engagement dem Ehrenamt des Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Sinzig e.V. widmen zu können.

Comes war nicht nur auf Ortsebene im Einsatz. Besondere Verdienste über die Stadtgrenzen hinaus hat er sich durch seine fast zehnjährige Tätigkeit als ehrenamtlicher Krankenwagenfahrer erworben. Dies zu einer Zeit, als in den 60-ziger Jahren der Rettungsdienst noch nicht gesetzlich geregelt war und es noch keine Rettungswachen im heutigen Sinne gab.

Im DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. war Walter Comes seit 1974 als Kreisbereitschaftsführer und damit Kraft Amtes als Kreisvorstandsmitglied tätig. Die Ausbildung der Einsatzkräfte, die Koordination überörtlicher Sanitätsdiensteinsätze, die Vorbereitung und Durchführung von Sanitätsdiensten bei Großveranstaltungen am Nürburgring, der Katastrophenschutz und die Konzeption der ersten Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) im Landkreis Ahrweiler lagen ihm während dieser Zeit am Herzen und wurden tatkräftig umgesetzt. 1997 legte Comes die Kreisbereitschaftsführung in jüngere Hände, um Verantwortung als stellvertretender DRK-Kreisverbandsvorsitzender zu übernehmen. Mit minutenlangem stehendem Beifall seiner Kameraden wurde Walter Comes 2007 während der DRK-Kreisversammlung in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Comes Kompetenz und Erfahrung waren Anlass, ihn auch in DRK-Gremien auf Bezirks- und Landesverbandsebene zu berufen. Im DRK-Bezirksverband Koblenz war er rund zwei Jahrzehnte als Vertreter der Rotkreuzgemeinschaften im Bezirksverbandsausschuss tätig. Im DRK-Landesausschuss wirkt er von 1974 bis Ende der 1990-er Jahre als Vertreter der Kreisverbände bei der Entscheidung wichtiger Rotkreuzfragen mit.

Neben diesen Aufgaben stellte sich Comes mehrfach während seines Urlaubs für internationale Hilfseinsätze nach Polen und Russland zur Verfügung. Mit seinen Sinziger Rotkreuzkameraden pflegte er mehrere Jahre mit gegenseitigen Besuchen und Unterstützungen bei größeren Veranstaltungseinsätzen einen freundschaftlichen Kontakt zu Rotkreuzlern in Borken nahe der niederländischen Grenze.

Das langjährige und äußerst zeitaufwendige Engagement, das Walter Comes im Dienst des DRK für das Gemeinwohl leistete, war in dieser Intensität beeindruckend und kaum zu überbieten. Dafür wurde er mit verschiedensten öffentlichen Ehrungen honoriert. 1982 wurde ihm die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Vom DRK erhielt er 2007 als höchste von mehreren Auszeichnungen die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V.

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news-598 Mon, 16 Mar 2020 09:20:00 +0100 Pressemitteilung 05/20: Sicherheitsmaßnahme zur Vermeidung der Verbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-05/20-sicherheitsmassnahme-zur-vermeidung-der-verbreitung-des-neuen-coronavirus-sars-cov-2.html Kreis Ahrweiler. Aufgrund der durch das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten bundesweiten Situation und der durchzuführenden Maßnahmen zur Unterbrechung möglicher Verbreitungswege des Erregers setzt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. den Lehrgangsbetrieb für das Breitenausbildungsprogramm der Bevölkerung (Rotkreuzkurse Erste Hilfe, etc.) bis auf Weiteres aus. Der DRK-Kreisverband wird über seine aktuellen Kommunikationskanäle der lokalen Medien, auf seiner Homepage, und über twitter, Facebook und Instagram informieren, wann diese Maßnahme aufgehoben wird. Die Rotkreuzler bitten die Mitbürger für diese Maßnahme um Verständnis. Weiter wird darum gebeten, von Nachfragen nach alternativen Terminen bei der derzeitigen Sachlage abzusehen.

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news-604 Fri, 21 Feb 2020 14:00:00 +0100 Pressemitteilung 04/20: Närrischer Besuch in der Rettungswache Remagen - Remagener Dreigestirn dankt den DRK-Einsatzkräften https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-04/20-naerrischer-besuch-in-der-rettungswache-remagen-remagener-dreigestirn-dankt-den-drk-einsatzkraeften.html Remagen. Kurz vor dem Höhepunkt des närrischen Treibens im Stadtgebiet besuchte das Remagener Dreigestirn Prinz Werner II. (Efferz), Bauer Wolfgang (Reisdorff) und Jungfrau Wilma (Wilfried Schwarz) mit Gefolge die Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in der DRK-Rettungswache. Rettungswachenleiter Gerd Hennes empfing mit den diensthabenden Kollegen des Rettungswagens die närrische Delegation. Mit einer großzügigen Portion Kaffee und der Verleihung des diesjährigen Sessionsordens, der stellvertretend für das gesamte Team der Rettungswache im Rettungswagen mitgeführt wird, bedankten sich die Narren für das Engagement der DRK-Rettungskräfte. Prinz Werner II. nutzte während des rund halbstündigen Aufenthaltes die Möglichkeit, sich von Gerd Hennes aus erster Hand über die Arbeit der Retter, auch außerhalb der Session, zu informieren. "Wir sind froh, dass es Menschen gibt, die diese verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben, auch dann, wenn andere feiern", bedankte sich Prinz Werner und wünschte den Rettungskräften mit Blick auf die Einsätze eine ruhige Karnevalszeit.

DRK-Rettungswachenleiter Gerd Hennes zeigte sich beeindruckt, als er vom Prinzen hörte, dass etwa von November bis Aschermittwoch rund 150 Termine von den Karnevalisten wahrgenommen werden. Bestandteil dieses prall gefüllten närrischen Terminkalenders zu sein, sie für die Rotkreuzler keine Selbstverständlichkeit. Hennes wünschte den Narren angenehme und gesunde Tage, ohne Blessuren und Zwischenfälle.

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news-603 Fri, 21 Feb 2020 00:00:00 +0100 Pressemitteilung 03/20: Traditioneller Karnevalsempfang im Betreuten Wohnen Weißes Ross Bad - Breisiger Narrenschar bringt das Weiße Ross zum Beben https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-03/20-traditioneller-karnevalsempfang-im-betreuten-wohnen-weisses-ross-bad-breisiger-narrenschar-bringt-das-weisse-ross-zum-beben.html Bad Breisig. Zum traditionellen Karnevalsempfang im betreuten Wohnen „Weißes Ross“ in Bad Breisig stimmten sich die Bewohner und das Team des Betreuungsstützpunktes vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) am Weiberdonnerstag ab 9:11 Uhr im Mehrzweckraum mit dem ebenfalls traditionellen Karnevalsbrunch auf den Einmarsch der Narrenschar ein. Die Rotkreuzmitarbeiterinnen Petra Schütz, Sabine Gremmler und die Freiwilligendienstleistende Anne Weltken hatten zusammen mit den Bewohnern das Buffet für den beliebten Karnevalsbrunch hergerichtet. Hausmeister Tim Atkins unterstützte die drei Rotkreuzlerinnen. Die amtierenden Tollitäten Prinz Bernhard I. und Prinzessin Anne II. (Jäger) marschierten mit Hofstaat und Gefolge um 10:15 Uhr für einen dreiviertelstündigen Besuch ins Weiße Ross ein. Der vom Spielmannszug wie immer in beeindruckender Weise musikalisch untermalte Aufmarsch der Narren brachte die Wände des Gemeinschaftsraums zum Beben und die Stimmung auf den Höhepunkt. Die DRK-Mitarbeiterinnen Petra Schütz und Sabine Gremmler wurden als Dank für ihre Arbeit zum Wohle der Senioren mit dem Sessionsorden geehrt. Schütz und Gremmler bedankten sich mit einem Geschenk an die närrischen Regenten für die hohe Auszeichnung.

Seit vielen Jahren lassen die Bad Breisiger Karnevalisten mit ihrem närrischen Tross durch ihre Aufwartung die Senioren im Weißen Ross am jecken Treiben in der Brunnenstadt teilhaben.

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news-597 Wed, 19 Feb 2020 13:00:00 +0100 Rotkreuz-JournAhrl Audio-Spezial - Rückkehrberatung - Bildungsreise nach Nigeria https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/podcast/rotkreuz-journahrl-audio-spezial.html Unsere Migrationsberaterin Maria Schön, Verantwortliche für den Migrationsfachdienst des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V., hat sich für die Beratung von freiwilligen Rückkehrern qualifiziert. Im Rahmen der Ausbildung stand eine einwöchige von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH geförderte Bildungsreise nach Nigeria auf dem Programm. In einem Audio-Spezial berichtet Maria Schön über ihre Erfahrungen.  

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news-602 Tue, 18 Feb 2020 00:00:00 +0100 Pressemitteilung 02/20: Firmen und Geschäftsleute der Kreisstadt unterstützen DRK-Ortsverein - Spendenfinanzierter Elektroschocker ergänzt die Einsatzausstattung der Kreisstadt-Rotkreuzler https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-02/20-firmen-und-geschaeftsleute-der-kreisstadt-unterstuetzen-drk-ortsverein-spendenfinanzierter-elektroschocker-ergaenzt-die-einsatzausstattung-der-kreisstadt-rotkreuzler.html Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bei dem Begriff Elektroschocker ist man schnell geneigt, an Waffen und Gewalt zu denken. Eine Waffe ist es durchaus, aber mit Gewalt hat das neue Gerät, das die ehrenamtlichen Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. in Dienst gestellt haben, gar nichts zu tun. Der neue Elektroschocker der Kreisstadt-Rotkreuzler rettet bestenfalls Leben und ist eine der wirksamsten Waffen im Kampf gegen den plötzlichen Herztod. Die Fachbezeichnung "Automatisierter Externer Defibrillator (AED)", meist einfach auch "Frühdefi" genannt, klingt nicht ganz so martialisch. Diese handlichen und lebensrettenden Geräte werden in der Bevölkerung immer Bekannter. In den Rotkreuzkursen werden diese Geräte bereits seit einigen Jahren vorgestellt. Immer öfter sieht man Frühdefis in öffentlichen Einrichtungen in entsprechend markierten Wandkästen. Die Geräte erteilen nach dem Einschalten sprachliche Anweisungen und sind dadurch auch durch Laien bedienbar.

Zum Einsatz kommen AED bei einem Herz-Kreislaufstillstand. Der plötzliche Herztod ist nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Bei Erwachsenen liegt in vielen Fällen allerdings kein Herzstillstand vor, sondern das sogenannte "Kammerflimmern". Hier schlägt das Herz um die 200-mal pro Minute. Dadurch kommt keine Kreislauftätigkeit mehr zustande. Die wirksamste Therapie gegen das Kammerflimmern ist die Defibrillation, ein frühzeitiger und richtig dosierter Elektroschock über auf dem Brustkorb geklebte Elektroden an das erkrankte Herz.

AED-Geräte habend tausende EKG-Informationen gespeichert. Sie ana-lysieren innerhalb weniger Sekunden die Herztätigkeit, erkennen das Kammerflimmern und weisen den Helfer an, den lebensrettenden Elektroschock abzugeben. Durch den zeitnahen Einsatz eines Frühdefis nach einem Herz-Kreislaufstillstand erhöhen sich die Überlebenschancen der Betroffenen deutlich.

Die ehrenamtlichen Rettungskräfte sieht man bei vielzähligen Veranstaltungen im Stadtgebiet. Um im Notfall bestmöglichste fachgerechte Hilfe leisten zu können, ist eine umfangreiche notfallmedizinische Einsatzausstattung erforderlich. Diese haben die Rotkreuzler dann dabei. Allerdings steigen die von den Ehrenamtlichen geleisteten Einsatzstunden für die Bürger, Vereine und Besucher der Kreisstadt kontinuierlich. "Im Jahr 2000 wurden rund 8.300 Einsatzstunden bei 89 Einsätzen geleistet. 2019 waren es fast 31.000 Einsatzstunden bei rund 250 Einsätzen", sagt Michael Assenmacher, zweiter Vorsitzender im DRK-Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Die Steigerung der Einsatzzahlen macht die Erweiterung der vorhandenen Ausstattung erforderlich. "Da bedingt durch die laufende Finanzierung unserer DRK-Unterkunft an der Heerstraße unsere Finanzmittel knapp bemessen sind, haben wir uns kurz vor Jahresende per Brief mit einem Spendenaufruf an die Firmen und Geschäftsleute zur Finanzierung des rund 3.000 Euro kostenden AED gewandt", berichtet Assenmacher.

In der Kreisstadt unterstützten 18 Firmeninhaber die Rotkreuzler und spendeten zusammen eine Summe von 2.340,00 Euro. Weitere 610,00 Euro steuerte die Kreisverwaltung Ahrweiler aus einem Fördertopf bei und sicherte damit die Finanzierung des lebensrettenden Gerätes.

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news-601 Tue, 28 Jan 2020 00:00:00 +0100 Pressemitteilung 01/20: Berufsinformationstag in der Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler - Schüler des Are-Gymnasiums informieren sich über Rettungsdienst und Notfallsanitäterausbildung https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-01/20-berufsinformationstag-in-der-rettungswache-bad-neuenahr-ahrweiler-schueler-des-are-gymnasiums-informieren-sich-ueber-rettungsdienst-und-notfallsanitaeterausbildung.html Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am vergangenen Freitag besuchten zehn Schüler des Are-Gymnasiums die Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. Im Rahmen schulischer Berufsinformationstage informierte sich die Gruppe über die beruflichen Möglichkeiten im Rettungsdienst. Die DRK-Rettungskräfte Antonia Müller, Timo Vellage und Praxisanleiter Michel Walscheid hatten für die interessierten Schüler ein abwechslungsreiches Vormittagsprogramm zusammengestellt. Mit einem kurzen Vortrag über den DRK-Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz und im Kreis Ahrweiler leiteten die Rotkreuzler den Berufsinformationstag ein. Die verschiedenen Mitwirkungsmöglichkeiten, etwa als Freiwilligendienstleistender mit der dreieinhalbmonatigen Ausbildung zum Rettungssanitäter oder als Auszubildender für die dreijährige Berufsausbildung zum Notfallsanitäter, wurden den interessierten Schülern vorgestellt.

Aufgeteilt in drei kleine Gruppen warfen die Gäste während eines Rundgangs einen Blick hinter die Kulissen der DRK-Rettungswache. Der Desinfektionsraum stand genauso auf dem Programm wie etwa die Umkleidebereiche und die Fahrzeughallen. Die aufgrund absoluten Platzmangels mittlerweile seit einigen Jahren an der DRK-Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler stationierten Bürocontainer konnte ebenfalls besichtigt werden. Dort wurden die erforderlichen Abläufe der Einsatz- und Abrechnungsdokumentation dargestellt. Die Ausstattung und der Einsatzzweck der in der Rettungswache stationierten Einsatzfahrzeuge wurden ebenfalls anschaulich erklärt.

Die zweite Gruppe erhielt währenddessen Informationen über die Versorgungsmöglichkeiten von Unfallpatienten am Beispiel von Schädel-Hirn- und Wirbelsäulenverletzten. Den wissbegierigen Schülern wurden einige im Rettungsdienst verwendete spezielle Hilfsmittel zur Versorgung dieser Unfallopfer vorgestellt. Ein Stützkragen zur Fixierung der Halswirbelsäule, eine Schaufeltrage zur Umlagerung von Wirbelsäulenverletzten oder eine Vakuummatratze zum Transport der Verunfallten bekamen die Jugendlichen erklärt und vorgeführt. An einer Ausbildungspuppe wurden der dritten Gruppe einfache erweiterte Möglichkeiten der Wiederbelebung mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) und einem Beatmungsbeutel erklärt.

Unter Anleitung der Rotkreuzler konnten die Gymnasiasten die zuvor vermittelten Maßnahmen mit den vorhandenen Materialien üben. Die erfahrenen Rettungskräfte achteten darauf, dass bei der umfangreichen Wissensvermittlung der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Das Krankenhaus Maria Hilf stellte dem DRK als Vortrags- und Übungsraum im angrenzenden Haus Klara die Aula zur Verfügung. Gleichzeitig beteiligte sich der Krankenhausträger Marienhaus GmbH mit einem Informationsvortrag über die Ausbildungsmöglichkeiten in Pflegeberufen.

Wer sich für eine Berufsausbildung im Rettungsdienst des DRK im Ahrkreis interessiert, findet weitere Informationen auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. unter www.kv-aw.drk.de/rettungsdienst. Persönliche Informationen erhält man vom DRK-Rettungsdienstleiter Lothar Backes per E-Mail an rettungsdienst@kv-aw.drk.de. Wer vorab in den Rettungsdienst oder andere Arbeitsbereiche des DRK intensiv hineinschauen möchte, sollte sich über die mindestens einjährigen Freiwilligendienste unter www.kv-aw.drk.de/freiwilligendienste informieren. Persönliche Informationen zu den Freiwilligendiensten erhält man von Andrea Thomas per E-Mail an freiwilligendienste@kv-aw.drk.de.

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news-596 Tue, 26 Nov 2019 00:00:00 +0100 Pressemitteilung 18/19: DRK im Ahrkreis erweitert Beratungsangebot für Migranten – DRK-Rückkehrberatung erarbeitet mit ausreisewilligen Migranten Perspektiven für die Rückreise in das Heimatland https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-18/19-drk-im-ahrkreis-erweitert-beratungsangebot-fuer-migranten-drk-rueckkehrberatung-erarbeitet-mit-ausreisewilligen-migranten-perspektiven-fuer-die-rueckreise-in-das-heimatland.html Kreis Ahrweiler. Im Spätsommer 2015 erreichten viele Migranten den Kreis Ahrweiler. Mit den jahrzehntelangen Flüchtlingserfahrungen aus dem Netzwerk der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verschiedenste Beratungs- und Integrationsangebote für Flüchtlinge und Migranten an. Neu ist die Rückkehrberatung für freiwillig ausreisende Migranten. Nicht jeder, der aus einem fernen Land zu uns gekommen ist, darf in Deutschland bleiben. Behörden prüfen den Rechtsanspruch auf Asyl und setzen ganz individuell den Aufenthaltsstatus fest. Die Stimmung in der Gesellschaft hat sich seit 2015 von einer offenen Willkommenskultur, die von vielen Akteuren gelebt wurde, bis heute deutlich verändert. Die in der Asylverfahrensberatung Tätigen erleben heute, dass mittlerweile immer mehr Menschen perspektivlos in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden. Einige Migranten, in deren Ländern es zu Beruhigungen oder positiven Veränderungen gekommen ist, entscheiden sich für eine freiwillige Rückkehr. Ein geordneter Start in die neue Zukunft im Heimatland wird mit staatlicher Förderung von deutschen Organisationen unterstützt.

Maria Schön, Verantwortliche für den Migrationsfachdienst des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V., hat sich für die Beratung von freiwilligen Rückkehrern qualifiziert. Sie möchte Alternativen zur drohenden Perspektivlosigkeit anbieten und auf Wunsch mit ihren Klienten ergebnisoffen erarbeiten. In Schulungen und persönlichen Gesprächen mit verschiedenen Experten bereitete sich Maria Schön auf ihre neue Tätigkeit vor.

Isa-Maren Beck, Reintegrations-Scout der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, stellte diverse Informationsangebote für Rückkehrinteressierte sowie mögliche Perspektiven in den Herkunftsländern vor. Die GIZ ist zentraler Informations- und Netzwerkpartner. Erfolgreiche Reintegrationsprozesse beginnen bereits vor der eigentlichen Rückkehr. Dabei ist es wichtig, Angebote zur Vorbereitung auf die Rückkehr gezielt auf die Erfordernisse der Reintegration in der Herkunftsregion auszurichten. Die GIZ unterstützt zusammen mit ihren Kooperationspartnern Migranten bei der Reintegration in den Herkunftsländern. Im Jahr 2016 wurde durch die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Projekt "Lernen für Rückkehr" gestartet. Ziel ist es, durch bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote die Beschäftigungsfähigkeit von freiwilligen Rückkehrern zu erhöhen.

Ein weiterer regionaler Partner im Netzwerk der GIZ ist die IHK-Koblenz mit speziellen Schulungsangeboten. Barbara Sterzenbach informierte über die Reintegrationsmaßnahme des Gastronomischen Bildungszentrums der IHK-Koblenz. Hier können Rückkehrer eine Basisqualifizierung für Hotelerie und Tourismus in Form eines IHK-Zertifikatslehrgangs erlangen.

Katharina Köll erklärte die Reintegrationsmaßnahme vom GIZ-Netzwerkpartner StartHope@Home von Social Impact. StartHope@Home bereitet Migranten mit reintegrationsvorbereitenden Trainings- und Schulungsangeboten in Deutschland kostenlos auf eine Existenzgründung in ihrem Herkunftsland mit individuellen Coachings und sozialpädagogischer Begleitung vor. Vorhandene unternehmerischen Fähigkeiten werden gestärkt und gemeinsam auf Grundlage vorhandener Qualifikationen und/oder Interessen neue Perspektiven entwickelt. Das Ziel ist die Erhöhung der Startchancen von Rückkehrinteressierten in ihren Heimatländern. Zu den Zielländern, in denen die GIZ Maßnahmen fördert, gehören Ägypten, Afghanistan, Albanien, Gambia, Ghana, Irak, Kosovo, Marokko, Nigeria, Pakistan, Senegal, Serbien und Tunesien. Es bestehen Kontakte zu Beratungszentren in den Herkunftsländern vor Ort, wo die Zurückgekehrten in ihrer jeweiligen Muttersprache persönlich, telefonisch oder per E-Mail beraten werden.

Alle vernetzten Maßnahmen haben das Ziel, vorhandene Existenzängste abzubauen und die Rückkehr in das Heimatland mit neuen Perspektiven positiv zu gestalten. Ab dem 30. November 2019 ist DRK-Migrationsberaterin Maria Schön mit einer deutschen Delegation in einer vom GIZ organisierten Reise eine Woche in Westafrika. In Nigeria wird sie sich die Strukturen für Rückkehrwillige vor Ort anschauen. Schön hofft, dort auch von bereits erfolgreich Zurückgereisten Informationen aus erster Hand für ihre weitere Beratungstätigkeit in Deutschland mitnehmen zu können.

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news-593 Mon, 11 Nov 2019 15:00:00 +0100 Pressemitteilung 17/19: Abschied nach 21 engagierten Berufsjahren beim DRK - DRK-Kreispräsident verabschiedet Heidemarie Zierler-Schmidt in den Ruhestand https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-17/19-abschied-nach-21-engagierten-berufsjahren-beim-drk-drk-kreispraesident-verabschiedet-heidemarie-zierler-schmidt-in-den-ruhestand.html Kreis Ahrweiler. Verabschiedungen in den Ruhestand sind für die Mitarbeiter meist ein fröhliches Ereignis. Auf Arbeitgeberseite hingegen sind diese nicht selten mit Wehmut verbunden. Insbesondere, wenn engagierte Mitarbeiter gehen. Bei der Verabschiedung von Rotkreuzpflegekraft Heidemarie „Heidi“ Zierler-Schmidt durch Achim Haag, Präsident vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V., lag die Wehmut auf beiden Seiten. Es war eine Mitarbeiterverabschiedung der besonderen Art mit anfänglich vertauschten Rollen. Heidi Zierler-Schmidt liebt ihren Beruf als staatlich examinierte Altenpflegehelferin. Das brachte sie bei ihrer Verabschiedung in den Ruhestand zum Ausdruck. Mit emotionalen Worten bedankte sie sich bei DRK-Kreispräsident Achim Haag und DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel für die jahrelange Möglichkeit, ihre geliebte Tätigkeit, anderen Menschen aktiv zu helfen, ausüben zu können. Hätte ihr das DRK von 2009 bis 2011 keine berufsbegleitende Ausbildung zur staatlich geprüften Altenpflegehelferin ermöglicht, wäre aufgrund einer Gesetzesänderung schon damals für sie beim DRK Schluss gewesen. Leider machte ihr kürzlich die eigene Gesundheit einen gehörigen Strich durch ihre Arbeits- und Lebensplanung. "Ich werde regelmäßig in Niederzissen die ehemaligen Kollegen und Kolleginnen einige Minuten von der Arbeit abhalten und auf ein Schwätzchen dort anhalten. Vielleicht findet sich noch eine andere ehrenamtliche Aufgabe für mich, die meine gesundheitliche Einschränkung zulässt", kündigte Heidi Zierler-Schmidt an.

Ihr Berufsleben begann Zierler-Schmidt als Angestellte bei der Firma Wolfcraft, in der sie die englische und französische Auslandskorrespondenz abwickelte sowie Übersetzungen für Kataloge, Bedienungsanleitungen und Produktbeschreibungen bearbeitete. Als Mutter unterbrach sie ihr Berufsleben 15 Jahre lang. Während ihrer Zeit als Hausfrau pflegte sie eine ältere Dame in der Nachbarschaft. Nach einigen Jahren war Heidi Zierler-Schmidt klar, dass sie in der Kranken- und Altenpflege ihre neue Berufung gefunden hatte.

Beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. setzte sie ihre Berufung in die Tat um. Als eine Gesetzesänderung den Einsatz von ungelernten Kräften in der häuslichen Kranken- und Altenpflege beendete, nahm sie als damals 52-jährige zusammen mit sieben weiteren Kolleginnen das Angebot des DRK an, berufsbegleitend die erforderliche Berufsausbildung nachzuholen. Ihren Abschluss als staatlich examinierte Altenpflegehelferin machte sie mit besten Ergebnissen. Durch die neu erworbenen Qualifikationen veränderte sich auch ihr Berufsleben weiter positiv. Mit Liebe, Engagement sowie den notwendigen Portionen Gelassenheit und Humor war sie bei Patienten, deren Angehörigen und im DRK-Pflegeteam äußerst beliebt. Umso trauriger ist Heidi Zierler-Schmidt, dass sie ihren geliebten und täglich gelebten Beruf vorzeitig beenden muss. "Herr Haag, Herr Trömel, glauben sie mir: Ich hätte gerne für all das, was das DRK mir ermöglicht hat, noch einige Jahre für das DRK gearbeitet."

Achim Haag bedankte sich für das über zwei Jahrzehnte geleistete Engagement für die Mitbürger in der Region. Natürlich falle es ihm schwer, solch engagierte Mitarbeiter zu verabschieden. Haag mahnte aber, die eigene Gesundheit nicht für andere zu opfern: "Natürlich sehen wir Mitarbeiter wie sie jederzeit gerne wieder. Aber die eigene Gesundheit ist nunmal unersetzlich." Ihn stimme es nachdenklich, engagierte Mitarbeiter gerade aus gesundheitlichen Gründen in den verdienten vorzeitigen Ruhestand zu verabschieden.

DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel betonte, dass die offene herzliche Art von Heidi Zierler-Schmidt im Pflegeteam des Sozialen Servicezentrums Bad Breisig-Brohltal fehlen werde. "Unsere Türen stehen ihnen jederzeit offen", bedankte sich Trömel für die Ankündigung Zierler-Schmidts, den Kontakt zu den Kollegen nicht abbrechen zu lassen.

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news-592 Tue, 05 Nov 2019 14:30:00 +0100 Pressemitteilung 16/19: Feierstunde mit der Familie als Dank für langjährige berufliche Tätigkeit - DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. ehrt langjährige Mitarbeiter https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-16/19-feierstunde-mit-der-familie-als-dank-fuer-langjaehrige-berufliche-taetigkeit-drk-kreisverband-ahrweiler-ev-ehrt-langjaehrige-mitarbeiter.html Kreis Ahrweiler. Auf insgesamt 205 hauptberufliche Dienstjahre zum Wohle ihrer Mitbürger bringen es sieben zu ehrende Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V.. DRK-Kreisverbandspräsident Achim Haag und DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel luden die Mitarbeiter mit ihren Familienangehörigen Ende Oktober zur Ehrung mit anschließender gemeinsamer Feierstunde in die Kreisgeschäftsstelle des DRK in Ahrweiler ein. Mit sehr persönlichen Worten bedankte sich Achim Haag bei den Mitarbeitern und den anwesenden Familienangehörigen. Alle zu ehrenden Mitarbeiter seien mit mindestens 25-jähriger Dienstzeit länger für das DRK tätig, als Haag Präsident dieses Kreisverbandes sei. Mit Klaus-Peter Hugo, Helmut Kaden (beide 25 Jahre), Lothar Backes (30 Jahre) und Benno Philipp (45 Jahre) seien die meisten auszuzeichnenden Mitarbeiter aus dem Bereich Rettungsdienst. Haag erzählte, dass er aufgrund persönlicher Erfahrungen die Arbeit des Rettungsdienstes sehr gut kenne und höchsten Respekt vor der täglichen Leistung der Mitarbeiter habe. Im Notfall qualifizierte Hilfe zu erhalten und ein Gefühl der Sicherheit vermittelt zu bekommen, sei für Menschen in Not ein unbeschreibliches Gefühl.

Der tägliche Dienst der Mitarbeiter sei aber keine Einzelleistung. Den anwesenden Familienangehörigen sprach Haag ebenfalls seinen Dank aus: "Oft wird in solchen Reden von den Partnern im Hintergrund gesprochen, die solche Leistungen erst ermöglichen. Geschenkt. Sie stehen keinesfalls hinter ihren Partnern, sondern ihnen zur Seite. Sie sind nicht selten Ansprechpartner, für die manchmal nicht so schönen Eindrücke der Dienste. Sie tragen den Großteil dazu bei, dass unsere Mitarbeiter immer wieder ihren Dienst voll Freude und Engagement leisten. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich."

Gudrun Teichert (25 Jahre) ist engagierte Pflegefachkraft im ambulanten PflegeService Remagen-Sinzig des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V.. Die menschlich-herzliche Art von Gudrun Teichert sei nicht nur im Kollegenkreis, sondern insbesondere bei den Patienten und deren Angehörigen sehr geschätzt. Haag bedankte sich für die seit einem viertel Jahrhundert durch Gudrun Teichert gelebte Menschlichkeit zum Wohle der ihr anvertrauten Mitbürger.

Michael Kluge-Dummer (25 Jahre) und Sabine Schneider (30 Jahre) sind in der zentralen Kreisgeschäftsstelle des DRK tätig. Michael Kluge-Dummer, der zuvor im Rettungsdienst tätig war, ist seit zwei Jahren das freundliche und hilfreiche Gesicht am Empfang der DRK-Kreisgeschäftsstelle. Sabine Schneider als Verwaltungsfachkraft ist das Bindeglied zwischen Rettungsdienst und Verwaltung. Sie trage im Hintergrund mit dazu bei, dass die Rettungsfachkräfte in den Rettungswachen stets motiviert ihren Dienst leisten können. Schneider ist Ansprechpartnerin für die Retter in Fragen der Fortbildungs- und Urlaubsplanung sowie für viele Dinge mehr. "Die Mitarbeiter unserer Verwaltung sind genauso wichtig, wie die Kollegen auf der Straße", bedankte sich Haag für die stets engagierte Arbeit aller Rotkreuzler.

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news-591 Fri, 25 Oct 2019 11:30:00 +0200 Pressemitteilung 15/19: Richtigstellung eines Beitrags in der Rhein-Zeitung Lokalausgabe Ahrweiler - DRK-Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH ist nicht für den Kreis Ahrweiler zuständig https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-15/19-richtigstellung-eines-beitrags-in-der-rhein-zeitung-lokalausgabe-ahrweiler-drk-rettungsdienst-rhein-mosel-eifel-ggmbh-ist-nicht-fuer-den-kreis-ahrweiler-zustaendig.html Kreis Ahrweiler. In einem am 14. Oktober 2019 veröffentlichten Beitrag berichtet die Rhein-Zeitung im Lokalteil Kreis Ahrweiler über die Organisation und Durchführung des Rettungsdienstes sowie die medizinische Notfallversorgung in der Region. Grundlage ist ein Bericht, der zuvor in der Lokalausgabe für den Kreis Mayen-Koblenz veröffentlicht wurde. Die Übernahme dieses Beitrags mit Ergänzungen zum Bezug auf den Kreis Ahrweiler vermittelt den Lesern im Kreis Ahrweiler allerdings ein falsches Bild. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Ahrkreis bezieht dazu Stellung. Im zweiten Absatz des Beitrages wird dem Leser die historische Entwicklung des Rettungsdienstes der DRK-Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH dargestellt. Hier entsteht der Eindruck, dass auch der Kreis Ahrweiler von der DRK-Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH rettungsdienstlich versorgt wird. Diese Darstellung ist nicht richtig. Durchführungsbeauftragter der Kreisverwaltung für den Rettungsdienst im Zuständigkeitsgebiet des Kreises Ahrweiler ist der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.. Der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. betreibt fünf Rettungswachen in Adenau, Altenahr, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Niederzissen sowie die Bedarfsrettungswache bei Großveranstaltungen am Nürburgring. Zur Durchführung des Rettungsdienstes sind rund 80 Mitarbeiter hauptamtlich beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. beschäftigt. Weitere etwa 50 Rettungskräfte engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für ihre Mitbürger. Die Kollegen der DRK-Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH werden im Rahmen der kreisübergreifenden Amtshilfe tätig.

Zur Beantwortung der zweiten Interviewfrage wird fälschlicherweise eine geltende Hilfsfrist so dargestellt, als beträfe sie allein den Rettungsdienst der Rhein-Mosel-Eifel gGmbH. Die genannte 15-minütige Hilfsfrist gilt für alle Rettungsdienste in Rheinland-Pfalz. Dabei ist es ganz egal, welche Organisation den Rettungsdienst vor Ort durchführt.

In diesem Abschnitt wird auch das Helfer vor Ort-Projekt dargestellt. Der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. betreibt ebenfalls ein solches Projekt. Um die Einsatzgebiete möglichst klein und dadurch funktional zu halten, hat der DRK-Kreisverband den Kreis Ahrweiler in 42 Alarmierungsgebiete aufgeteilt. In diesen 42 Bereichen stehen 159 fachlich qualifizierte Ehrenamtliche ihren Mitbürger als erste Notfallhelfer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zur Verfügung.

Die Antwort auf die dritte Frage zur notärztlichen Versorgung im Kreis Ahrweiler wird grundlegend an den aktuellen Tatsachen vorbei dargestellt. Richtig ist, dass Adenau und Bad Neuenahr-Ahrweiler durch die dortigen Krankenhäuser Notarztstandorte sind. Hier sind sogar eigene Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) in den DRK-Rettungswachen stationiert, die den Einsatz des Notarztes unabhängig vom Rettungswagen ermöglichen. Der dritte Notarztstandort Remagen wird hingegen gar nicht genannt.

Der Notarztstandort Remagen hat, nicht zuletzt wegen einer unzureichenden Finanzierung, seit einigen Jahren Probleme mit der Besetzung seiner Notarztdienste. Dies ist in den vergangenen Jahren mehrere Male durch verschiedene Medien nach entsprechender Bürgerkritik dargestellt worden. Gemeinsam mit der Rettungsdienstbehörde versucht man seitdem, die Situation langfristig zu verbessern und eine "Rund-um-die-Uhr"-Besetzung mit Notärzten zu realisieren. Möglicherweise könnte im Rahmen dessen künftig auch ein NEF am Standort Remagen stationiert werden. Das würde einen deutlich effizienteren Einsatz der im Notarztdienst tätigen Ärzte des Krankenhauses ermöglichen. Dies wirkt sich erfahrungsgemäß positiv auf die Bereitschaft junger Ärzte aus, die Zusatzqualifikation für die Mitarbeit im Notarztdienst zu erwerben. Mehr ausgebildete Notärzte würden folglich die Problematik der Besetzung der Notarztdienste minimieren.

Die in dem Bericht getätigte Aussage "Im Kreis Ahrweiler gibt es keinen Mangel an Notärzten" entspricht somit nicht der aktuellen Situation. Diese kann momentan keinesfalls als ausreichend bezeichnet werden. Fast täglich wird ein umliegender Notarzt aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Andernach oder gar länderübergreifend aus Bonn in das Einsatzgebiet der Rettungswache Remagen geschickt. Mit den Städten Remagen, Sinzig, sowie der Verbandsgemeinde Bad Breisig hat die Rettungswache Remagen mit etwa 45.000 zu versorgenden Einwohnern übrigens das bevölkerungsdichteste Einsatzgebiet im Kreis Ahrweiler.

In der Beantwortung der fünften Frage wird dem Leser dargestellt, dass die Notfallsanitäterausbildung vom Land Rheinland-Pfalz bestimmt werde. Das ist nur teilweise richtig. Das Notfallsanitätergesetz sowie die damit verbundenen rechtlichen Regelungen zur Berufsausbildung haben ihre Grundlage in einem Bundesgesetz. Die Länder sind für die Ausführung, also die Anerkennung von Ausbildungsstätten, insbesondere für die schulische Ausbildung, sowie der Definition und Delegation durchzuführender Maßnahmen unter landesspezifischer Berücksichtigung verantwortlich.

Das deutsche Rettungswesen ist ein äußerst komplexes und verwobenes System, dass dadurch für Außenstehende schwer verständlich ist. Die vermittelten Fehlinformationen an die Mitbürger haben den DRK-Kreisverband veranlasst, sich zu den entsprechenden Punkten zu äußern.

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news-590 Thu, 03 Oct 2019 12:00:00 +0200 Pressemitteilung 14/19: Feierstunde für erfolgreiches Ausbildungsende - Begrüßung neuer Auszubildender - DRK im Ahrkreis bietet seinen ehemaligen Auszubildenden sichere Arbeitsplätze https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-14/19-feierstunde-fuer-erfolgreiches-ausbildungsende-begruessung-neuer-auszubildender-drk-im-ahrkreis-bietet-seinen-ehemaligen-auszubildenden-sichere-arbeitsplaetze.html Kreis Ahrweiler. Im Rahmen einer Feierstunde gratulierte Achim Haag, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Ahrkreis, am vergangenen Montag den ehemaligen Auszubildenden zu ihren bestandenen Prüfungen. Zu den weiteren Gratulanten gehörte DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel sowie die Bereichsleiter und Praxisanleiter der Ausbildungsbereiche Altenpflege und Rettungsdienst. Alle Ausbildungsabsolventen werden beim DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. weiter beschäftigt. Gleichzeitig wurden die neuen Auszubildenden begrüßt. Michelle Schwab, Marit Scheen und Paul Heilmann beendeten erfolgreich ihre dreijährige Ausbildung zu Notfallsanitätern. Phuong Thi Thuy Schmitz schloss ihre Berufsausbildung zur Altenpflegerin ab. Helen Assenmacher beendete ihre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation in der zentralen Verwaltung des DRK-Kreisverbandes. Alle ehemaligen Auszubildenden erlangten ihre Berufsabschlüsse mit durchweg guten Ergebnissen. Haag betonte in seiner Dankesrede, dass in den gewählten Berufen eine durchgängige Lernbereitschaft vorhanden sein muss, um sich ständig auf dem neusten Stand zu halten. Allerdings sei der mit einer Berufsaubildung verbundene Leistungsdruck nun nicht mehr gegeben. Haag freute sich, dass man allen Ausbildungsabsolventen eine Weiterbeschäftigung anbieten konnte. Lediglich Helen Assenmacher entschied sich, noch weiter zu lernen: Sie begann bereits zum ersten September eine weitere Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Krankenpflegeschule des Verbundkrankenhauses Linz-Remagen.

Jasmina Benamer Belkacem, Saskia Koch, Christian Kraatz und Philipp Sperker sind die neuen Auszubildenden zu Notfallsanitätern im Rettungsdienst. Nadine Zilles und Nathalie Adams machen im Team des DRK-PflegeService Bad Breisig-Brohltal in Niederzissen die dreijährige Ausbildung zu Altenpflegerinnen. Alle neuen Azubis erhielten zur Begrüßung ein für die Ausbildung erforderliches Fachbuch und einen USB-Stick mit entsprechenden digitalen und berufsspezifischen Informationen.

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news-589 Mon, 26 Aug 2019 12:00:00 +0200 Pressemitteilung 13/19: Dank und Anerkennung für jahrzehntelanges Engagement - Matthias Vianden für 60-jährige DRK-Mitgliedschaft geehrt https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-13/19-dank-und-anerkennung-fuer-jahrzehntelanges-engagement-matthias-vianden-fuer-60-jaehrige-drk-mitgliedschaft-geehrt.html Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der 87-jährige Matthias Vianden war fast sechs Jahrzehnte lang engagierter Helfer im Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.. Bis vor einiger Zeit half er noch mit über 80 Jahren aktiv bei der Durchführung der Blutspendetermine mit. Dann holten ihn altersbedingte Beeinträchtigungen ein. Seinen Lebensabend verbringt Matthias Vianden in einem Seniorenwohnheim. Dort besuchte Michael Assenmacher, stellvertretender Vorsitzender im DRK-Ortsverein der Kreisstadt, seinen langjährigen Rotkreuz-Weggefährten, um ihm die Auszeichnungsspange für 60 Dienstjahre und die DRK-Ehrennadel zu überreichen. Matthias Vianden begann seinen Rotkreuzdienst im Jahr 1957 als 25-jähriger im damals noch eigenständigen DRK-Ortsverein Ahrweiler. Um die Jahrtausendwende wurden die DRK-Ortsvereine Bad Neuenahr und Ahrweiler im heutigen DRK-Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler zusammengeführt. "Eine gute Entscheidung", wie Matthias Vianden im Gespräch mit Michael Assenmacher sagt. Viel zu lange habe man seit der Zusammenlegung der beiden Orte zu einer Stadt im DRK noch die Eigenständigkeiten bewahrt, obwohl man bereits viele Jahre vorher Einsätze gemeinsam bewältigt habe. Vianden habe das nie interessiert, sagt er. "Wichtig ist, dass den Menschen geholfen wird. Ob von Ahrweiler oder Bad Neuenahr aus spielte doch keine Rolle." Das neue DRK-Gebäude an der Heerstraße kennt Vianden nur aus Erzählungen. Sein Gesundheitszustand lässt eine Besichtigung leider nicht mehr zu. Im Gespräch mit Michael Assenmacher klingt bei Vianden dennoch stolz durch. "Es ist gut, dass das ganze Material nicht mehr in der Stadt verteilt ist", sagt Vianden zu der Verbesserung.

Vianden ist ausgebildeter Helfer für den Sanitätsdienst. Viele Jahre war er als Einsatzkraft am Nürburgring, bei den Weinfesten und vielen weiteren Veranstaltungen im Stadtgebiet für die Sicherheit seiner Mitbürger aktiv. Vor etwa zwanzig Jahren bei Erreichung der Altersgrenze zog sich Matthias Vianden aus dem aktiven Einsatzdienst zurück. Bei den regelmäßig im Jahr stattfindenden Blutspendeterminen unterstützte er seine Kameraden nach wie vor. Leider ist ihm auch dieser Dienst seit einiger Zeit nicht mehr möglich.

Wie stolz Matthias Vianden auf sein Ehrenamt beim DRK ist, sieht Michael Assenmacher, als er Viandens Zimmer betritt. Direkt neben der Tür an der Garderobe hängt eine Kappe, die Vianden trägt, wenn er das Seniorenheim verlässt. Auf dieser Mütze prangt mittig deutlich sichtbar die Ehrennadel für 50 Dienstjahre. Daneben wird wahrscheinlich nun die Auszeichnung für 60 Jahre ihren für alle sichtbaren Platz erhalten.

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news-588 Wed, 14 Aug 2019 12:00:00 +0200 Pressemitteilung 12/19: Ehrenamtler drücken in den Sommerferien die Schulbank - Nachwuchskräfte des DRK bestehen ärztliche Prüfung der Sanitätsdienstausbildung https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-12/19-ehrenamtler-druecken-in-den-sommerferien-die-schulbank-nachwuchskraefte-des-drk-bestehen-aerztliche-pruefung-der-sanitaetsdienstausbildung.html Kreis Ahrweiler. Während die meisten Schüler in den Sommerferien die Füße hochlegen und sich vom Schulstress erholen, drückten zwölf überwiegend jugendliche Nachwuchskräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Ahrkreis freiwillig die Schulbank. Eine Woche lang lernten sie in der Kreisstadt im DRK-Gebäude an der Heerstraße währen einer Sanitätsdienstausbildung grundlegende Techniken, um im Notfall ihren Mitbürgern fachgerecht helfen zu können. Themen wie Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers, akute Erkrankungen von Bewusstsein, Atmungs- oder Kreislauftätigkeit, Reanimation, Knochenbrüche und Gelenkverletzungen, Vergiftungen, Hygienestandards, Rettung- und Transport, Einsatzgrundlagen, Rechtsfragen sowie zahlreiche weitere Inhalte standen auf dem Lehrplan. Bei teilweise schweißtreibenden Tagestemperaturen war die Ausbildung in den Sommerferien mit den dazugehörigen intensiven praktischen Übungen eine echte Herausforderung.

Unter den aufmerksamen Blicken von Dr. med. Karin Wodack, selbst Rotkreuzlerin mit jahrzehntelanger Einsatzerfahrung, bestanden am vergangenen Sonntag die Ehrenamtlichen aus den DRK-Ortsvereinen Bad Neuenahr-Ahrweiler, Adenau und Bad Breisig die ärztliche Abschlussprüfung. Die erfolgreichen Prüflinge, darunter eine Helferin der DRK-Wasserwacht Bad Breisig, erhalten neben einer Teilnahmeurkunde mit den aufgeführten Themengebieten auch das DRK-Fachdienstabzeichen "Sanitätsdienst" für ihre Einsatzjacken. Mit diesem schwarzen Abzeichen und dem darauf gestickten silbernen Äskulapstab sind die Rotkreuzler deutlich als ausgebildete Fachhelfer für den Sanitätsdienst erkennbar.

Weitere nützliche Tipps für das ehrenamtliche Engagement im Sanitätswachdienst, dem Bevölkerungsschutz oder der Schwimmaufsicht der Wasserwacht, erhalten die frisch ausgebildeten Helfer während der gemeinsamen Einsätze von langjährig erfahrenen Einsatzkräften, die die Nachwuchskräfte an ihre verantwortungsvollen Aufgaben heranführen.

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news-587 Mon, 05 Aug 2019 16:00:00 +0200 Pressemitteilung 11/19: Landesweite Kampagne wirbt für Respekt gegenüber Einsatzkräften - Rettungsfahrzeuge zeigen: DRK-Rettungskräfte im Ahrkreis sind #IMMERDA https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-11/19-landesweite-kampagne-wirbt-fuer-respekt-gegenueber-einsatzkraeften-rettungsfahrzeuge-zeigen-drk-rettungskraefte-im-ahrkreis-sind-immerda.html Kreis Ahrweiler. Mit einer gemeinsamen Kampagne werben Polizei, Rettungsorganisationen und Feuerwehren in Rheinland-Pfalz für Respekt gegenüber den Einsatzkräften. Gleichzeitig soll der Öffentlichkeit bewusst gemacht werden, dass die Einsatzkräfte für die Bürgerinnen und Bürger da sind. Der Kampagnentitel, der vor allem auf eine Verbreitung über die sozialen Medien ausgerichtet ist, lautet kurz und prägnant: #IMMERDA #IMMERDA ist seit einigen Tagen auf den Hecks der Rettungsmittel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Ahrkreis zu lesen. Wenn jemand einen Schlaganfall erleidet, es in der Wohnung des Nachbarn brennt oder bei Auseinandersetzungen Gewalt droht, wählen die Bürgerinnen und Bürger den Notruf, immer in der Gewissheit, dass am anderen Ende der Leitung jemand sitzt, der Hilfe schickt, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.

DRK-Kreisverbandspräsident Achim Haag begrüßt die Kampagne: "Durch die gemeinsame Aktion der Rettungsorganisationen, der Polizei und der Feuerwehren möchten wir möglichst große Teile der Bevölkerung erreichen. Es soll bewusst werden, dass die Einsatzkräfte für die Mitbürger da sind. Gleichzeitig möchten wir die Empathie in der Bevölkerung gegenüber unseren Rettungskräften steigern."

Ein zentraler Bestandteil der Kampagne ist ein von der Filmakademie Ludwigsburg produziertes Video, das die zentralen Botschaften vermittelt: Rettungs- und Einsatzkräfte bieten stets Hilfe, weil sie immer da sind. In dem etwa 40-sekündigem Film sind drei Notrufe zu hören, während nächtliche Impressionen einer Stadt gezeigt werden. Direkt nach den Notrufen rücken Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr aus: "Machen Sie sich keine Sorgen, wir sind schon auf dem Weg", sagt eine Polizistin.

"Gerade mit dem Video möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und sie für Hilfeleistung und gegenseitigen Respekt sensibilisieren. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam für ein gewaltfreies und friedliches Miteinander einstehen und unsere Werte wie beispielsweise die gegenseitige Achtung verteidigen", betont der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz. Das Landesinnenministerium hat die Kampagne gestartet und koordiniert sie zentral.

#IMMERDA knüpft an die Aktionstage der Landesregierung "Respekt. Bitte!" an. Alle Beteiligten der Kampagne sprechen sich deutlich gegen Gewalt und fehlende Wertschätzung gegenüber Einsatz- und Rettungskräften aus. Das Video sowie der sichtbare Schriftzug #IMMERDA auf den rheinland-pfälzischen Einsatzfahrzeugen sollen Bürgerinnen und Bürgern bewusst machen: Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte ist nicht akzeptabel!

Das #-Zeichen in Verbindung mit einem Schlagwort oder einer gebräuchlichen Abkürzung wird bei der Verwendung in Sozialen Medien im Internet als „Hashtag“ (zusammengesetzt aus dem englischen Wort hash für das Schriftzeichen Doppelkreuz [„#“] und dem englischen Wort tag für Markierung) bezeichnet. Ein Hashtag dient dazu, Beiträge und Nachrichten mit bestimmten Inhalten oder zu bestimmten Themen in sozialen Netzwerken zu sortieren und dadurch leichter auffindbar zu machen. Vereinfacht bildlich beschrieben übernehmen Hashtags mit dem jeweils dazugehörigen Begriff die Funktion eines Containers, in dem alle mit diesem Hashtag markierten Beiträge gesammelt werden. Dadurch können Suchmaschinen die dazugehörigen Beiträge schneller finden und den Nutzern anzeigen, da sie zuerst den jeweiligen Container suchen und dessen Inhalte anzeigen.

Unter #IMMERDA sind also die damit gekennzeichneten Beiträge aller Organisationen im Internet schneller auffindbar.

 

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news-586 Wed, 26 Jun 2019 15:00:00 +0200 Pressemitteilung 10/19: Achtklässler des Peter-Joerres-Gymnasiums in Erster Hilfe ausgebildet - Schulsanitätsdienst am Peter-Joerres-Gymnasium wird eingerichtet - Landrat Pföhler dankt Lehrern und Schüler https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-10/19-achtklaessler-des-peter-joerres-gymnasiums-in-erster-hilfe-ausgebildet-schulsanitaetsdienst-am-peter-joerres-gymnasium-wird-eingerichtet-landrat-pfoehler-dankt-lehrern-und-schueler.html Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seit vielen Jahren fordern die Jugendverbände der Sanitätsorganisationen, allen voran das Jugendrotkreuz (JRK), dass Erste Hilfe-Unterricht fester Bestandteil der Schulausbildung wird. Das Peter-Joerres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler hat dies nun in einem Modellprojekt erfolgreich umgesetzt. Am vergangenen Mittwoch dankte Landrat Dr. Jürgen Pföhler Lehrern und Schülern persönlich für ihr Engagement. Erste Hilfe- und Schulsanitätsdienstprojekte gibt es bereits seit vielen Jahren an verschiedenen Schulen im Kreis Ahrweiler. Neu am Modellprojekt des Peter-Joerres-Gymnasiums (PJG) ist, dass Erste Hilfe dort nicht während einer Projektwoche oder wie an Ganztagsschulen im Rahmen der Nachmittagsbetreuung durchgeführt wird. Am PJG wurde erstmals während des Schuljahres die gesamte Jahrgangsstufe der achten Klassen mit insgesamt 100 Schülern in Erster Hilfe unterrichtet. Immer, wenn sich in einer der Klassen Unterrichtsausfall anbahnte, sprangen Simone Kleinewig und Stefan Ziegner ein und unterrichteten die Schüler in Erster Hilfe. Im Beisein von Landrat Dr. Jürgen Pföhler erhielten die Schüler ihre Teilnahmebescheinigungen.

Schulleiter Oberstudiendirektor Reiner Meier brachte in einer kurzen Ansprache an die Schüler seinen Stolz über dieses Projekt und die Leistung der Schüler zum Ausdruck. Landrat Dr. Pföhler lobte die Jugendlichen: „Toll, dass ihr in eurem Alter schon den Erste-Hilfe-Kurs gemacht habt und wisst, wie man Menschen in Not richtig hilft. Danke auch an eure Schule, die das ermöglicht hat. Das ist eine gute Sache und - wie ich gehört habe - habt ihr alle sehr engagiert mitgemacht.“

Dr. Pföhler, der als Landrat auch für den Bevölkerungsschutz im Kreis verantwortet, ergänzte: „Wer von euch jetzt Lust hat, kann sehr gerne beim Jugendrotkreuz oder anderen Jugend-Rettungsorganisationen mitmachen. Die Rettungsorganisationen freuen sich über jedes neue Mitglied.“

Bei den beiden Lehrern Simone Kleinewig und Stefan Ziegner bedankte sich Pföhler für das geleistete Engagement. Beide Lehrer haben im vorigen Jahr in ihrer Freizeit eine 60-stündige Sanitätsdienstausbildung beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) besucht. Dadurch haben sie die notfallmedizinischen Grundlagen erlangt. Dieses Wissen wurde am DRK-Bildungsinstitut in Mainz mit einem Erste Hilfe-Ausbilderlehrgang ergänzt. Dazu kam noch eine Schulung zur Umsetzung von Erste Hilfe in Schulen sowie der Aufbau und die Organisation von Schulsanitätsdiensten. Ein Teil der ausgebildeten Schüler wird sich nach den Sommerferien aktiv für mehr Sicherheit im Schulalltag engagieren. Als Schulsanitäter stehen sie dann bei Sportfesten oder Schulausflügen in Bereitschaft und leiten im Notfall die erforderlichen Maßnahmen ein.

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news-158 Sun, 09 Jun 2019 18:10:00 +0200 Pressemitteilung 09/19: DRK-Einsatz bei Rock am Ring 2019 Petrus beschert den Rotkreuzkräften bei Rock am Ring 2019 Sonnenbrände und Unterkühlung https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-09/19-drk-einsatz-bei-rock-am-ring-2019-petrus-beschert-den-rotkreuzkraeften-bei-rock-am-ring-2019-sonnenbraende-und-unterkuehlung.html Kreis Ahrweiler. Keine besonderen Zwischenfälle während Rock am Ring 2019 meldet die Einsatzleitung der Sanitäts- und Rettungsdienstkräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) am Nürburgring. Däumchen drehten die Einsatzkräfte allerdings auch nicht. Rund 4.300 Blessuren und vereinzelt einige ernstzunehmende Unfälle wurden von den 1.000 Rotkreuzlern während Rock am Ring behandelt. Der DRK-Rettungsdienst am Nürburgring transportierte mit seinen 23 Rettungsfahrzeugen etwa 900 Personen zu weiteren Behandlungen in die umliegenden Krankenhäuser. Die Palette der medizinischen Hilfeleistungen reichte vom Pflaster zur Versorgung von Fußblasen über durchaus ernstzunehmende campingbedingte Unfälle, wie etwa Verbrennungen durch Brandbeschleuniger beim Grillen, bis hin zu akuten Erkrankungen. Lebensbedrohlich verletzt wurde glücklicherweise niemand. Wetterbedingt waren einerseits Sonnenbrände und wegen der Regenschauer mit starken Windböen am Freitag und Samstag andererseits Unterkühlungen zu versorgen.

Schweißtreibende Arbeit an der Feldküche bewältigte das Küchenteam der zentralen DRK-Verpflegungsgruppe des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler aus Weibern. Seit Mittwoch wurden für die DRK-Einsatzkräfte rund 4.200 Portionen mit täglich drei Mahlzeiten, einem Mitternachtsimbiss für die Nachtschichten und Lunchpakete für den kleinen Hunger zwischendurch zubereitet.

Bereits seit vorigem Montag sind die ersten DRK-Kräfte im Einsatz. In der Einsatzplanung geht das DRK davon aus, dass am Pfingstmontag die letzten Ringrocker ihre Rückreise antreten werden. Danach wird auch das DRK seinen Einsatz beenden.

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news-157 Fri, 07 Jun 2019 15:00:00 +0200 Pressemitteilung 08/19: Freiwilligendienst – das Plus im Lebenslauf Jüngere und ältere Mitbürger können sich in Freiwilligendiensten beim DRK für das Gemeinwohl engagieren https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-08/19-freiwilligendienst-das-plus-im-lebenslauf-juengere-und-aeltere-mitbuerger-koennen-sich-in-freiwilligendiensten-beim-drk-fuer-das-gemeinwohl-engagieren.html Kreis Ahrweiler. Einigen jungen Menschen fehlt nach dem Schulabschluss die berufliche Orientierung. Abiturienten müssen nicht selten Wartezeit auf einen Studienplatz überbrücken, für eine Berufsausbildung ist der Zeitraum aber meist zu kurz. Andere möchten die zur Verfügung stehende Zeit nutzen und sich für die Gesellschaft engagieren. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Deutschen Roten Kreuz (DRK) bieten gute Möglichkeiten, freie Zeiten sinnvoll zu nutzen, sich zu engagieren und dabei beruflich zu orientieren. Ganz egal ob ein Engagement im Sozialen Service mit dem Schwerpunkt der Unterstützung für Senioren im betreuten Wohnen „Weißes Ross“ in Bad Breisig, im kreisweiten FahrService für Menschen mit Behinderung oder im Krankentransport und Rettungsdienst: Das DRK im Kreis Ahrweiler hat einige interessante Tätigkeiten anzubieten.

In den Freiwilligendiensten des DRK erhält man Erfahrungen im Umgang mit Menschen. Bei Bewerbungen nehmen viele Arbeitgeber im Lebenslauf die Teilnahme am Freiwilligendienst positiv zur Kenntnis. Sie schätzen die erworbenen Erfahrungen und bewerten das Engagement oft als zusätzliches Plus im Lebenslauf.

Durch die gesetzlichen Regelungen des BFD haben auch Menschen, die älter als 27 Jahre sind, die Möglichkeit, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Die Motivationen sind dabei völlig unterschiedlich. Manchmal sind es Langzeitarbeitslose, die durch einen Freiwilligendienst ihre Chancen zur Rückkehr in das Berufsleben erhöhen möchten. Auch Pensionäre, die berufsbedingt bereits vor dem 60. Lebensjahr aus dem Arbeitsalltag aussteigen, nutzen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Kompetenzen in soziale Bereiche einzubringen. Einige nutzen den Freiwilligendienst, um sich beruflich neu zu orientieren oder in soziale Arbeitsbereiche hinein zu schnuppern. Für ein späteres Studium können die geleisteten Dienstzeiten als Praktikum anerkannt werden. Auf Grundlage der entsprechenden Gesetze erhalten Freiwilligendienstleistende ein monatliches Taschengeld.

Für die Tätigkeit im Krankentransport und Rettungsdienst werden die Freiwilligen während einer dreieinhalbmonatigen Rettungssanitäterausbildung auf ihren Einsatz vorbereitet. Diese Ausbildung ist ein Einstieg in medizinische Berufe, in ein späteres Medizinstudium oder in die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter. Nach der Rettungssanitäterausbildung werden die Freiwilligen während ihrer Dienstzeit von den langjährig erfahrenen hauptamtlichen Rettungskräften begleitet und fortgebildet. Auch in der Sozialarbeit werden die Freiwilligen von langjährig erfahrenen Rotkreuzmitarbeitern an die Aufgaben herangeführt und vorbereitet.

Der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. hat weitere Informationen auf seiner Homepage unter www.kv-aw.drk.de/freiwilligendienste bereitgestellt. Eine telefonische Beratung erhält man von Andrea Thomas unter Rufnummer (02641) 97 80 11. Gerne steht Andrea Thomas nach entsprechender Terminvereinbarung auch für persönliche Gespräche zur Verfügung. Eine Kontaktaufnahme per E-Mail an freiwilligendienste(at)kv-aw.drk.de ist ebenfalls möglich.

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news-155 Wed, 29 May 2019 12:00:00 +0200 Pressemitteilung 07/19: Soziales Servicezentrum des DRK ist innerhalb Sinzigs umgezogen - DRK-Pflegeprofis für Remagen-Sinzig sind nun in der Sinziger Barbarossastraße 36 https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-07/19-soziales-servicezentrum-des-drk-ist-innerhalb-sinzigs-umgezogen-drk-pflegeprofis-fuer-remagen-sinzig-sind-nun-in-der-sinziger-barbarossastrasse-36.html Sinzig. Das Soziale Servicezentrum Remagen-Sinzig vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. ist stadtintern umgezogen. Die DRK-Pflegeprofis stehen den Mitbürgern ab sofort gegenüber dem Sinziger Schloss in den ehemaligen Räumen der EVM in der Barbarossastraße 36 zur Verfügung. „Nach zehn Jahren in der ehemaligen Präparandie an der Lindenstraße wurde aufgrund steigender Aufgaben und Mitarbeiter ein Umzug in größere Räume erforderlich“, erklärt DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel. Diese habe man in der freistehenden ehemaligen EVM-Niederlassung gefunden. Unmittelbar vor dem Gebäude ist ein Besucherparkplatz. Weitere Parkmöglichkeiten finden Besucher in unmittelbarer Nähe, etwa im benachbarten Parkhaus oder auf dem wenige Meter entfernten Parkplatz Jahnstraße. Die telefonischen Erreichbarkeiten sind unverändert.

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news-154 Wed, 06 Mar 2019 16:15:00 +0100 Pressemitteilung 06/19: Jobfux und Schüler der Brohltal Realschule plus zu Besuch im Rotkreuzzentrum Niederzissen - Brohltal-Schüler informieren sich bei Pflege- und Rettungskräften über berufliche Grundlagen und Möglichkeiten https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-06/19-jobfux-und-schueler-der-brohltal-realschule-plus-zu-besuch-im-rotkreuzzentrum-niederzissen-brohltal-schueler-informieren-sich-bei-pflege-und-rettungskraeften-ueber-berufliche-grundlagen-und-moeglichkeiten.html Brohltal. Zwanzig Schüler der Brohltal Realschule plus informierten sich am vergangenen Mittwoch im Rotkreuzzentrum Niederzissen über berufliche Möglichkeiten im ambulanten PflegeService und Rettungsdienst vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Ahrkreis. Die Pflegebotschafterin und stellvertretende Pflegedienstleiterin Andrea Föhrmann und Judith Lindner, Praxisanleiterin für die Notfallsanitäterausbildung im Rettungsdienst, standen den interessierten Schülern als qualifizierte Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Mit vielen im Unterricht erarbeiteten Fragen nutzten die Schüler die Möglichkeit, sich zwei Stunden lang aus erster Hand über die Berufsausbildungen in der Pflege und im Rettungsdienst des DRK zu informieren. Berufsspezifische Fragen, etwa zu Ausbildungsdauer und -inhalten, Verdienstmöglichkeiten, Arbeitszeiten und Fortbildungen, brannten den Schülern genauso unter den Nägeln wie Fragen zu Problematiken dieser Berufe, etwa zur Rettungsgasse bei Verkehrsunfällen, Gewalt gegen Helfer oder die persönliche Bewältigung der Rotkreuzler im Umgang mit dem Tod von Patienten. Bedingt durch die gute Vorbereitung der Schüler ergab sich schnell ein informatives Austauschgespräch, in dem die gestellten Fragen beantwortet oder unter Berücksichtigung bisheriger persönlicher Erfahrungen der Schüler diskutiert wurden.

Begleitet wurden die Schüler von Lehrerin Karin Hoffmann und Jobfux Klemens Walter. Das Jobfux-Projekt wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert. Der Jobfux der Realschule plus Niederzissen unterstützt die Schüler mit Berufsreife bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen. Mit regelmäßigen Sprechstunden für Schüler und Erziehungsberechtigte begleitet Klemens Walter die Jugendlichen in das Berufsleben. Jobfux Walter unterstützt die Schüler bei der Entwicklung realistischer Perspektiven und berät bei der Suche nach einem passenden Praktikums-, Ausbildungs- oder weiterführenden Schulplatz. Er gibt Tipps zur ersten Kontaktaufnahme zu Firmen und Schulen der Berufsorientierung und leistet individuelle Hilfe bei der Erstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen.

Der Vormittag war somit nicht nur für die Schüler im Rahmen der Berufvorbereitung informativ, sondern auch ein gutes Mittel der Netzwerkbildung zwischen Jobfux Klemens Walter und den Berufsexperten im Rotkreuzzentrum Niederzissen vom DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.

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news-153 Thu, 28 Feb 2019 16:00:00 +0100 Pressemitteilung 05/19: Traditioneller Karnevalsbrunch im Betreuten Wohnen - Bad Breisiger Narrenschar feiert mit Senioren im "Weißen Ross" https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-05/19-traditioneller-karnevalsbrunch-im-betreuten-wohnen-bad-breisiger-narrenschar-feiert-mit-senioren-im-weissen-ross.html Bad Breisig. Beim traditionellen Karnevalsbrunch stimmten sich die Bewohner vom Betreuten Wohnen "Weißes Ross" und das Team des Betreuungsstützpunktes vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) am Weiberdonnerstag ab 9:11 Uhr im Mehrzweckraum auf den Einmarsch der Bad Breisiger Narrenschar ein. Die Rotkreuzmitarbeiterinnen Petra Schütz, Sabine Gremmler und die Freiwilligendienstleistende Eva Weber hatten zusammen mit den Bewohnern das Buffet für den beliebten Karnevalsbrunch hergerichtet. Seit vielen Jahren lassen die Bad Breisiger Karnevalisten mit ihrem närrischen Tross die Senioren im Weißen Ross durch ihre Aufwartung am jecken Treiben in der Brunnenstadt teilhaben. Die amtierenden Tollitäten Prinz Bernhard I. und Prinzessin Anne II. (Jäger) marschierten mit ihrem Gefolge um 10:15 Uhr für einen halbstündigen Besuch ins Weiße Ross ein. Der vom Spielmannszug wie immer in beeindruckender Weise musikalisch untermalte Aufmarsch der Karnevalisten brachte die Wände des Gemeinschaftsraums zum Beben und die Stimmung auf den Höhepunkt. Die DRK-Mitarbeiterinnen Petra Schütz und Sabine Gremmler wurden als Dank für ihre Arbeit zum Wohle der Senioren mit dem Sessionsorden geehrt. Schütz und Gremmler bedankten sich mit einem vitaminhaltigen Obstpräsent für die hohe närrische Auszeichnung.

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news-152 Thu, 14 Feb 2019 11:15:00 +0100 Pressemitteilung 04/19: Engagierte Rotkreuzschwester verstorben - Rotkreuzler trauern um Brigitte Profitlich https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-04/19-engagierte-rotkreuzschwester-verstorben-rotkreuzler-trauern-um-brigitte-profitlich.html Remagen-Sinzig. Das Team des Sozialen Servicezentrums Remagen-Sinzig vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) trauert um Rotkreuzschwester Brigitte Profitlich, die im Alter von 65 Jahren nach langer Krankheit verstorben ist. Aus gesundheitlichen Gründen wechselte Brigitte Profitlich im Dezember 2017 in den Ruhestand. Dass die langjährige engagierte Kollegin ihre eigene Krankheit nicht besiegen konnte, hat das DRK-Team am Wochenanfang erfahren. Brigitte Profitlich absolvierte von 1971 bis 1974 in der DRK-Schwesternschaft Bonn ihre Ausbildung zur staatlich examinierten Krankenschwester. Nach der Ausbildung sammelte sie zwei Jahre lang weitere Berufserfahrungen im Dienste der DRK-Schwesternschaft. Nach verschiedenen beruflichen Stationen, etwa als OP-Schwester, in der Altenpflege oder als Dialyseschwester, trat die mittlerweile zweifache Mutter am 1. Juli 1996 dem Team des Sozialen Servicezentrums Remagen-Sinzig bei. Besondere Fortbildungsschwerpunkte waren die Teilnahme an Lehrgängen zur Pflege von Demenzkranken, die Schmerztherapie und die Versorgung chronischer Wunden. Brigitte Profitlich war eine stets motivierte, engagierte und herzliche Krankenschwester. Im DRK-Team, bei Patienten und deren Angehörigen genoss sie aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz und fürsorglichen Art zum Wohle der Ihr anvertrauten Mitbürger hohe Anerkennung.

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news-151 Mon, 04 Feb 2019 13:00:00 +0100 Pressemitteilung 03/19: Berufsinformationstag in der Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler - Schüler des Are-Gymnasiums informieren sich über Rettungsdienst und Notfallsanitäterausbildung https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-03/19-berufsinformationstag-in-der-rettungswache-bad-neuenahr-ahrweiler-schueler-des-are-gymnasiums-informieren-sich-ueber-rettungsdienst-und-notfallsanitaeterausbildung.html Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am vergangenen Donnerstag besuchten Schüler der elften Klasse des Are-Gymnasiums die Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. Im Rahmen der schulischen Berufsinformationstage informierte sich die elfköpfige Gruppe über den Rettungsdienst und die beruflichen Möglichkeiten. Die DRK-Rettungskräfte Aline Scharrenbach, Jacqueline Contè und Michel Walscheid hatten für die interessierten Schüler ein abwechslungsreiches vierstündiges Informationsprogramm zusammengestellt. Nach der Begrüßung durch DRK-Rettungsdienstleiter Lothar Backes warfen die Gäste während eines Rundgangs einen Blick hinter die Kulissen der DRK-Rettungswache. Der Desinfektionsraum stand genauso auf dem Programm wie etwa die Umkleidebereiche und die Fahrzeughallen. Die aufgrund absoluten Platzmangels mittlerweile seit einigen Jahren an der DRK-Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler stationierten Bürocontainer konnte die Gruppe ebenfalls besichtigen und sich dort die erforderlichen Abläufe der Einsatz- und Abrechnungsdokumentation erklären lassen.

Aufgeteilt in drei kleine Gruppen wurden die Ausstattung und der Einsatzzweck eines Rettungswagens im Fahrzeug erklärt, an einer Ausbildungspuppe einfache erweiterte Möglichkeiten der Wiederbelebung mit einem Beatmungsbeutel und in der dritten Gruppe die Versorgungsmöglichkeiten von Unfallpatienten am Beispiel von Schädel-Hirn- und Wirbelsäulenverletzten dargestellt und von den Gymnasiasten praktisch geübt. Die erfahrenen Rettungskräfte achteten darauf, dass bei all der umfangreichen Wissensvermittlung der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Zum Abschluss des Berufsinformationstages der DRK-Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde das vermittelte Wissen in einem kurzen Vortrag zusammengefasst.

Wer sich für eine Berufsausbildung im Rettungsdienst des DRK im Ahrkreis interessiert, findet weitere Informationen auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler e.V. unter www.kv-aw.drk.de oder erhält persönliche Informationen vom Rettungsdienstleiter Lothar Backes per E-Mail an rettungsdienst@kv-aw.drk.de.

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news-150 Tue, 29 Jan 2019 10:30:00 +0100 Pressemitteilung 02/19: Traditionelles Neujahrs-Schlittschuhlaufen - Jugendrotkreuzler beweisen in der Eishalle Standfestigkeit und Teamgeist https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-02/19-traditionelles-neujahrs-schlittschuhlaufen-jugendrotkreuzler-beweisen-in-der-eishalle-standfestigkeit-und-teamgeist.html Kreis Ahrweiler. Am vergangenen Samstag begaben sich 70 Kinder und Jugendliche sowie 15 Betreuer des Jugendrotkreuzes (JRK) im Kreis Ahrweiler in der Neuwieder Eissporthalle auf schmalen Kufen auf rutschiges Terrain. Dabei bewiesen die JRK-ler Teamgeist und Standfestigkeit. Teilnehmer aus den JRK-Ortsvereinen Remagen, Sinzig, Bad Breisig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Niederzissen, Wehr und Weibern nahmen am traditionellen Neujahrs-Schlittschuhlaufen teil. Einige der Teilnehmer standen zum ersten Mal auf Kufen auf dem Eis. Unterstützung erhielten die Eislaufanfänger von den älteren Jugendrotkreuzlern, die bereits über mehr Erfahrung beim Schlittschuhlaufen verfügen.

"Blaue Flecken von leichten Stürzen oder Muskelkater vom Übereifer werden einige der Teilnehmer sicherlich bekommen. Glücklicherweise konnten wir aber auch in diesem Jahr wieder ohne Verletzte gemeinsam die Rückfahrt antreten", freut sich JRK-Kreisleiterin Sina Faßbender über den unterhaltsamen Gemeinschaftsnachmittag.

Wer sich für eine Mitarbeit im JRK im Kreis Ahrweiler interessiert, erhält von der JRK-Kreisleiterin Sina Faßbender weitere Informationen über örtliche JRK-Gruppen und deren Ansprechpartner und Erreichbarkeiten per E-Mail an jrk@kv-aw.drk.de

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news-149 Fri, 11 Jan 2019 10:15:00 +0100 Pressemitteilung 01/19: Pflegekurs für Angehörige und pflegende Ehrenamtliche - Richtiges Pflegen will gelernt sein - Pflegetipps für den Hausgebrauch von DRK-Pflegeprofis https://www.kv-aw.drk.de/aktuelles-presse/aktuelle-informationen/meldung/pressemitteilung-01/19-pflegekurs-fuer-angehoerige-und-pflegende-ehrenamtliche-richtiges-pflegen-will-gelernt-sein-pflegetipps-fuer-den-hausgebrauch-von-drk-pflegeprofis.html Kreis Ahrweiler. Ab Dienstag, 12. März 2019, führt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Kreisverband Ahrweiler e.V. von 9:30 bis etwa 11:00 Uhr in den Räumen des DRK-Zentrums Niederzissen, Im Joch 1, 56651 Niederzissen, einen Lehrgang zum Erlernen der häuslichen Krankenpflege durch. Die Gesamtkursdauer umfasst zehn Termine zu je etwa 90 Minuten. Der letzte Kurstag ist der 16. April 2019. Ziel des Kurses "Häusliche Krankenpflege" ist es, Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln und zu vertiefen, um die Pflege und Betreuung im häuslichen Lebensbereich zu erleichtern. Wichtige Grundlagen der häuslichen Pflege werden unter Anleitung einer erfahrenen Ausbilderin geübt. Pflegebedingte Belastungen können dadurch gemindert werden. Neben den rein pflegerischen Inhalten werden auch wichtige Informationen zur Pflegeversicherung und anderen Leistungen besprochen. In dem Lehrgang können die Teilnehmer zudem andere Pflegende kennenlernen und nützliche Tipps aus eigenen Erfahrungen austauschen. So kann ein Pflegekurs dazu beitragen, den Pflegealltag sicherer zu machen und besser bewältigen zu können. Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sowie die erlernten Fähigkeiten kommen dem pflegebedürftigen Menschen zugute!

Interessierte erhalten weitere Informationen zu diesem Lehrgangsangebot im Sozialen Servicezentrum Bad Breisig-Brohltal, Telefon 02636-97 58 0, E-Mail pflegekurs@kv-aw.drk.de sowie auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler unter www.kv-aw.drk.de. Eine vorherige Anmeldung beim DRK unter den genannten Erreichbarkeiten ist aus organisatorischen Gründen erforderlich.

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